So, 10:13 Uhr
03.05.2009
Glücklich, aber verdient
Der FSV Wacker 90 Nordhausen brachte von seiner schweren Auswärtsaufgabe bei Gera Süd durch eine enorme Steigerung in der zweiten Spielhälfte drei wertvolle Punkte mit nach Hause. Klaus Verkouter war für die nnz mit nach Ostthüringen gereist
Am Ende ein glücklicher Sieg, auch Burkhard Venth konnte sich freuen
Trotz zweier wichtiger Rückkehrer bei Wacker – Sven Pistorius und René Taute – erlebten die Zuschauer in der ersten Halbzeit eine übernervöse Gästeelf, die sich gegen eine kampfstarke, robuste Heimmannschaft wehren musste. Zwangsläufig ergaben sich für Gera die ersten Chancen im Spiel, die aber dreimal vergeben wurden (2., 10. und 28. Minute). Die gelegentlichen Nordhäuser Konter, zumeist hoch auf Klaus geschlagen, stellten aber keine echte Torgefahr dar. Dann hatten die Wackeren das Glück (oder Können), dass in der 37. Minute Lars Greschke großartig halten und in der 39. Minute Stephan Hoffmann im letzten Moment einen Geraer Angriff zur Ecke abwehren konnte. In der 41. Minute verzog dann Alexander Töpfer nach einem Konter aus spitzem Winkel.
Wenn das 0:0 zur Pause insgesamt wohl als glücklich für Wacker bewertet werden muss, so konnten bei herrlichem Wetter und 220 Zuschauern, aber sehr hohem Rasen, der immer wieder das flache Kurzpassspiel der Nordhäuser behinderte, die Gäste immer souveräner auftreten. Torsten Klaus und Stephan Hoffmann setzten in der 48., 52. und 53. Minute mit kräftigen Torschüssen erste Achtungszeichen. Ab der 65. Minute war Wacker eindeutig Chef auf dem Feld.
Viele Versuche von Torsten Klaus waren nicht von Erfolg gekrönt, so sein wuchtiger Kopfball und ein toller 25-m-Freistoß, der knapp über die Latte strich (72. Minute). Doch wurde es für die Gäste noch zweimal gefährlich. Ein Schrägschuss von der rechten Seite strich am langen Pfosten vorbei (70.) und in der 80. Minute scheiterte Steiniger am gut den Winkel verkürzenden Lars Greschke. Von nun an ging es nur noch aufs Geraer Tor. Thomas Hurt vergab aus acht Metern frei vor dem Geraer Tor. Auch Steven Eberts tolles Solo über den halben Platz brachte noch nichts Zählbares.
Doch dann kam die 90. Spielminute. Steve Jochmann spielte nach einer Ecke auf Sven Pistorius, der den heranstürmenden Stephan Hoffmann mustergültig hoch in den Lauf bediente. Dessen kraftvoller Kopfstoß zappelte unhaltbar im Netz. Das waren die drei Punkte, die er nach der Heimniederlage gegen Rudisleben/Arnstadt versprach.
Trainer Burkhard Venth, über die gesamte Spieldistanz lautstark am Rande dirigierend, monierte nach Beendigung der Begegnung: Die erste Halbzeit war unzureichend. Meine Männer stellten die Räume nicht eng genug zu und standen zu weit von den Geraern entfernt. Endlich wurde das in der zweiten Hälfte abgestellt und schnell über die Außen gespielt. Dem hatte der FV Gera Süd in den letzten zwanzig Minuten nichts mehr entgegenzusetzen, sodass der Erfolg eigentlich zwangsläufig kommen musste.
Einen Wermutstropfen gibt es noch zu vermelden. Torsten Klaus hatte sich wegen Meckerns die fünfte gelbe Karte eingehandelt und fehlt damit im Spitzenspiel gegen Gotha am kommenden Wochenende.
Klaus Verkouter
Wacker mit: Greschke - Taute, Elle, N. Steinberg, Töpfer, Hoffmann, Ebert, Hurt, Vopel (58. Jochmann), Pistorius, Klaus (90. +1 Dießel)
Autor: nnzAm Ende ein glücklicher Sieg, auch Burkhard Venth konnte sich freuen
Trotz zweier wichtiger Rückkehrer bei Wacker – Sven Pistorius und René Taute – erlebten die Zuschauer in der ersten Halbzeit eine übernervöse Gästeelf, die sich gegen eine kampfstarke, robuste Heimmannschaft wehren musste. Zwangsläufig ergaben sich für Gera die ersten Chancen im Spiel, die aber dreimal vergeben wurden (2., 10. und 28. Minute). Die gelegentlichen Nordhäuser Konter, zumeist hoch auf Klaus geschlagen, stellten aber keine echte Torgefahr dar. Dann hatten die Wackeren das Glück (oder Können), dass in der 37. Minute Lars Greschke großartig halten und in der 39. Minute Stephan Hoffmann im letzten Moment einen Geraer Angriff zur Ecke abwehren konnte. In der 41. Minute verzog dann Alexander Töpfer nach einem Konter aus spitzem Winkel.
Wenn das 0:0 zur Pause insgesamt wohl als glücklich für Wacker bewertet werden muss, so konnten bei herrlichem Wetter und 220 Zuschauern, aber sehr hohem Rasen, der immer wieder das flache Kurzpassspiel der Nordhäuser behinderte, die Gäste immer souveräner auftreten. Torsten Klaus und Stephan Hoffmann setzten in der 48., 52. und 53. Minute mit kräftigen Torschüssen erste Achtungszeichen. Ab der 65. Minute war Wacker eindeutig Chef auf dem Feld.
Viele Versuche von Torsten Klaus waren nicht von Erfolg gekrönt, so sein wuchtiger Kopfball und ein toller 25-m-Freistoß, der knapp über die Latte strich (72. Minute). Doch wurde es für die Gäste noch zweimal gefährlich. Ein Schrägschuss von der rechten Seite strich am langen Pfosten vorbei (70.) und in der 80. Minute scheiterte Steiniger am gut den Winkel verkürzenden Lars Greschke. Von nun an ging es nur noch aufs Geraer Tor. Thomas Hurt vergab aus acht Metern frei vor dem Geraer Tor. Auch Steven Eberts tolles Solo über den halben Platz brachte noch nichts Zählbares.
Doch dann kam die 90. Spielminute. Steve Jochmann spielte nach einer Ecke auf Sven Pistorius, der den heranstürmenden Stephan Hoffmann mustergültig hoch in den Lauf bediente. Dessen kraftvoller Kopfstoß zappelte unhaltbar im Netz. Das waren die drei Punkte, die er nach der Heimniederlage gegen Rudisleben/Arnstadt versprach.
Trainer Burkhard Venth, über die gesamte Spieldistanz lautstark am Rande dirigierend, monierte nach Beendigung der Begegnung: Die erste Halbzeit war unzureichend. Meine Männer stellten die Räume nicht eng genug zu und standen zu weit von den Geraern entfernt. Endlich wurde das in der zweiten Hälfte abgestellt und schnell über die Außen gespielt. Dem hatte der FV Gera Süd in den letzten zwanzig Minuten nichts mehr entgegenzusetzen, sodass der Erfolg eigentlich zwangsläufig kommen musste.
Einen Wermutstropfen gibt es noch zu vermelden. Torsten Klaus hatte sich wegen Meckerns die fünfte gelbe Karte eingehandelt und fehlt damit im Spitzenspiel gegen Gotha am kommenden Wochenende.
Klaus Verkouter
Wacker mit: Greschke - Taute, Elle, N. Steinberg, Töpfer, Hoffmann, Ebert, Hurt, Vopel (58. Jochmann), Pistorius, Klaus (90. +1 Dießel)











