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Fr, 13:19 Uhr
08.05.2009

Barbara Rinke mahnte

Vertreter von Parteien, Verwaltungen und Verbänden legten heute Kränze und Blumen auf dem Ehrenfriedhof in Nordhausen nieder. Sie erinnerten damit an das Ende des zweiten Weltkrieges und gedachten der gefallenen sowjetischen Soldaten.

Gedacht (Foto: nnz) Gedacht (Foto: nnz)

Vor „alten Gedanken in neuem Gewand“ hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) bei der Kranzniederlegung am Ehrenfriedhof anlässlich des 64. Jahrestags des Endes des 2. Weltkriegs gewarnt. Mit einer Schweigeminute gedachte sie und Landrat Joachim Claus sowie weitere Kommunalpolitiker und Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger der Opfer des Krieges.

Diese alten Gedanken machten sich auch in Nordhausen wieder breit, “das ist eine große Betrübnis, deshalb ist die Erinnerung daran, was der von Deutschland entfesselte Krieg an Leid über die Welt brachte, besonders wichtig“, sagte die Oberbürgermeisterin. Gerade Nordhausen habe angesichts der Zerstörungen im 2. Weltkrieg eine besondere Verantwortung, diesen alten Gedanken entgegenzuwirken. „Hoffentlich können wird damit Nordhausen vor Schlimmerem bewahren.“

Am Denkmal für die toten Sowjetsoldaten sagte die Linke-Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Stadtrat, Barbara Schenke, dass zu den 60 Millionen Opfern, die der 2. Weltkrieg gekostet habe, „auch 6 Millionen Deutsche gehört haben, die – unter anderem als Soldaten an der Front - unmenschlich verheizt wurden und damit den Tod fanden.“ Leider sei „der Schoß fruchtbar noch, aus dem das kroch“. Deshalb appelliere sie an die Wähler, „bei den anstehenden Urnengängen denkend das Kreuz zu machen.“
Autor: nnz

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