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Mo, 09:35 Uhr
18.05.2009

nnz-Wahlkampf-Ecke: Kompetenz

Mitunter gibt es bei den demokratischen Parteien ein Gerangel um die wirtschaftliche Kompetenz. Die Grünen wollen nachhaltig sein, die CDU will vor allem die Mitte und die FDP versteht sich als Gralshüterin der Marktwirtschaft sowieso. Jetzt meldet auch die Nordhäuser SPD eine Wirtschaftskompetenz an...

Wirtschaftskompetenz (Foto: SPD) Wirtschaftskompetenz (Foto: SPD)
Sozialdemokratische Wirtschaftskompetenz: Wilfried Müller, Detlef Schmidt, Ullrich Aschenbrenner und Dirk Schröter (v.l.n.r.)

Die SPD habe es als einzige Partei in der Stadt Nordhausen geschafft, die maximale Kandidatenzahl voll auszuschöpfen und somit mit 36 Stadtratskandidaten ins Rennen zur Kommunalwahl am 7. Juni zu gehen. Selbst die sonst so selbstbewusste CDU könne nur 29 Bewerber präsentieren und die anderen Parteien liegen noch weit dahinter (Linke 24, FDP und Grüne jeweils 20), tönt es aus dem sozialdemokratischen Lager in der Rolandstadt.


"Wir haben einfach in den letzten Jahren hier ein gute Politik für die Rolandstadt gemacht und da war es auch gar nicht schwer gute Kandidaten zu finden", erklärte der SPD-Vorsitzende Andreas Wieninger. Wieninger betonte zugleich, dass die SPD als Regierungspartei in der Stadt natürlich alle Politikthemen abdeckte. "Selbst in der Wirtschafts- und Verkehrspolitik haben wir die entscheidenden Akzente gesetzt", machte Wieninger klar. So hatte sich die SPD-Fraktion mit den Stadtratsanträgen zum Bau der Unterführung und dem Ausbau der Verkehrswege klar für eine verbesserte Verkehrsanbindung für Nordhausen stark gemacht. "Beim Thema Verkehrspolitik ist die Nordhäuser CDU doch seit Jahren völlig abgetaucht, leider werden ständig nur die Projekte im Eichsfeld vorangebracht und der Nordhäuser Minister Klaus Zeh und der Rest der CDU klatschen immer brav Beifall, wenn der Ministerpräsident ruft", erklärte Andreas Wieninger.

Für Wieninger ist es daher auch kein Wunder, dass auf der SPD-Stadtratsliste somit auch Unternehmer zu finden sind. Detlef Schmidt (SPD) ist selbstständiger Architekt und schon seit Jahren für die Sozialdemokarten auch berufener Bürger im städtischen Bauausschuss. "Wenn ich es in den Stadtrat schaffe, so möchte ich noch mehr Druck machen für Entwicklung der Nordhäuser Altstadt", stellte Schmidt klar.

Neben ihm kandidieren auf der Liste der Sozialdemokraten noch der vielen bekannte Nordhäuser Kaufmann Ullrich Aschenbrenner, der selbstständige Handwerksmeister Wilfried Müller aus Bielen und der selbstständige Werbeagenturinhaber Dirk Schröter.
Autor: nnz

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Kommentare
Real Human
18.05.2009, 10:56 Uhr
SPD-Wählerbetrüger
Die SPD mag lokal mit noch so vielen „guten Taten“ werben, die nicht einmal alle allein auf „ihrem Mist“ gewachsen sind. Ihre Mitglieder stehen deshalb auch hier in Nordhausen weiterhin für die tatkräftige Umsetzung der Agenda 2010 und den massiven Wählerbetrug nach der Bundestagswahl 2005. Leider gibt es genug Wähler, die eine Organisation, die sie betrogen hat, mit ihrer Zweitstimme immer wieder wählen!
H.Buntfuß
18.05.2009, 13:09 Uhr
WAHLPROGRAMME
Zum 1. Mai verteilten die anwesenden Parteien ihre Wahlprogramme ich habe mir die Zeit genommen und habe die Programme eingehend studiert. Heute möchte mich einmal mit den Programm der SPD beschäftigen, es handelt sich hierbei um das Programm zur Stadtratswahl 2009.

Die SPD wirbt auf der Titelseite ihres Programms mit ein paar Bildern und Überschrift „Das haben WIR gemacht!“

Ich persönlich finde das schon etwas überheblich und arrogant, mit den Bildern möchte die SPD den Wählern suggerieren, dass wir diese und andere Leistungen in der Stadt nur ihr zu verdanken haben. Es mag ja sein, dass die SPD einen gewissen Anteil daran trägt. Aber eins muss man hier deutlich sagen: An diesen Projekten haben alle Parteien ihren Anteil.

Genau so wie bei jenen Projekten, die man lieber verschweigen will. So zum Beispiel den Bau des neuen Landratsgebäude und der Wiedingsburghalle. Oder nehmen wir das aktuelle Problem „Nentzelsrode und der Müll“. An diesen Beispiel zeigt sich am besten, dass alle Parteien ihr Scherflein beigetragen haben, an dem „Müll“ der so verzapft wird.

Ich möchte hier einmal ein Projekt besonders hervor heben, mit dem sich die SPD so brüstet. Es geht um die Unterführung in der Frei Herr vom Stein Straße. Ich bin zwar kein Experte, aber ich bezweifle, dass diese Baumaßnahme unter den heutigen Gesichtspunkten überhaupt noch so dringend nötig war. Oder ist es eher so,dass man hier ein langjähriges Prestigeobjekt verwirklichen will?

Ich frage mich, wer wohl den größten Nutzen von dieser Maßnahme hat? Sind es die Bürger der Stadt, oder ist es die Deutsche Bahn, die nun die Schrankenwärter einsparen kann. Interessant wäre es auch einmal zu wissen mit wieviel Prozent die Bahn am Bau beteiligt ist, oder ist das ein Geheimnis?

Weiter liest man davon, dass die SPD alle Schulen bis 2010 sanieren will. Ich halte es für unmoralisch, dass man die Schulkinder dazu benutzt, um Wahlkampf zu machen. Es muss doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass man unsere Kinder nicht in maroden Schulen unterrichtet. Aber wenn das schon ein Wahlkampfthema ist, frage ich mich, in welch schlechten Zustand unsere Schulen sind! Was bitte ist so weltbewegend an zwei Kunstrasenplätzen?

Zum Schluss noch eins: Die SPD möchte,das Nordhausen der fünftgrößte Industriestandort in Thüringen bleibt. Betoniert man deshalb „Die Goldene Aue“ zu? Aber ich kann der SPD schon heute sagen, da waren andere viel schneller, und sollten sie doch das Glück haben, das sich jemand ansiedelt, ist niemand mehr da, der dort arbeiten kann.

Der Oberbürgermeisterin laufen die Bürger weg. Deshalb versucht man eine Gemeinde nach der anderen unter die Führung der Stadt zu bekommen. Denn schließlich ist der Posten des Oberbürgermeisters gefährdet. Zum Glück hat man der Eingemeindung erst einmal einen Riegel vorgeschoben.

Ich wünsche uns eine teilnehmerstarke Wahl. Sie liebe Leser, haben es in der Hand, zeigen Sie der jetzigen Politik die Grenzen!
ichbins
18.05.2009, 16:47 Uhr
Das haben wir gemacht
Ach Werner,

ich muss grad mal so feststellen, dass du jeden Politischen Artikel etwas zu meckern hast.

Zunächst ein paar Berichtigungen:

Es ist und bleibt nun mal Fakt, dass das die SPD getan hat.

Zum Thema "Unterführung Freiherr-vom-Stein-Str." Es war dringend notwendig, dass die Unterführung gebaut wird. Es kann auf einer Bundesstraße nicht sein, dass die Schranken sich alle 20 Min. schließen, bzw., dass die Fahrpläne (von HSB und DB) nicht so gelegt werden können, dass die Bahnen zeitgleich fahren.

Da Schrankenwäther in der Freiherr-vom-Stein-Str. auch die Weichen unter sich hat, und von daher nicht entlassen werden kann. Sicherlich wird er diese oder jene Aufgabe dazu bekommen, da er ja die Überwachung des Bahnübergangs nicht mehr hat.

Die Sanierung der Schulen muss man leider mit ins Wahlprogramm aufnehmen, da fast alle Parteien NICHT bereit sind, Schulen zu sanieren. Sicherlich ist es unzumutbar maroden Schulen zu unetrrichten, aber leider sieht es nicht jede Partei so.
Sebastian Drechsler
22.05.2009, 17:58 Uhr
Quatsch
Die SPD suggeriert tatsächlich das sie ursächlich für alles vermeintlich Gute und Tolle in der Stadt verantwortlich ist. Daher halte ich die Meinung von "ichbins" für grundsätzlich falsch, denn die SPD im Nordhäuser Stadtrat führt kein Diktat, wir leben in der Demokratie also gibt es für alles Mehrheiten. In der vorübergehenden Wahlperiode ist die SPD nur 2. stärkste Kraft im Stadtrat.
denk-mal
24.05.2009, 10:30 Uhr
wirtschaftskompetenz?
es ist nun mal wahlkampf, da darf man den chef eines angesehenen fachhandels für erlesene weine tabacke und schnäpse, auch schon mal als den vertreter für wirtschaftskompetenz einer partei vorstellen.

Sicherlich ist es angenehm, wenn man erfolgreiche und angesehene geschäftsleute auf die liste der kandidaten kriegt.

ich kann das nur befürworten, schade, dass sie in der vergangenheit im stadtrat in dieser fraktion gefehlt haben.

ob es nun unbedingt welche von der spd sein müssen, überlasse ich dem wähler. bis her wurde die förderung der (privat) wirtschaft von einem hauptamtlichen gewerkschaftler im ausschuss des stadtrates besetzt.
auf alle fälle ist das wahlkampf ! ! !

es ist genau so ehrlich, wie die aussage das haben wir gemacht. Die frage ist doch, woher kam das geld und wie wurde es verwaltet. Steuergelder sind es immer (denn eine verwaltung bekommt und nimmt vom bürger, aber erwirtschaftet absolut gar nichts, was mit geld und einnahmen zu tun hat)!

übrigens die unterführung "ist notwendig" denn die freiherr vom steinstraße ist KEINE bundesstraße mehr, die rangiererei im viertelstundentakt eine viertelstunde lang gibt es auch nicht mehr, der zugverkehr ist mehrheitlich nur der combino und die harzbahn!

sicherlich findet das nächste seifenkistenrennen auf der abschüssigen unterführungsstrecke statt und der tunneleffekt ist die atraktion (unser Bürgermeister fährt in jedem fall mit) einen grund muss dieser bau ja haben.
eccehomo
24.05.2009, 16:35 Uhr
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