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Fr, 07:11 Uhr
22.05.2009

Borschel pfeift gegen Borsch

Am Sonnabend können die Fußballfreunde zum vorletzten Mal in dieser Saison den FSV Wacker 90 Nordhausen im Albert-Kuntz-Sportpark unterstützen. Gegner ist der Neuling aus der Rhön, der SV Borsch 1925…


Dass der Schiedsrichter ausgerechnet ein Herr Borschel ist, verdanken wir den Spielansetzern des TFV. Aber der Unparteiische hat natürlich außer der Namensähnlichkeit nichts mit dem Gästeverein zu tun. Es ist nun schon das dritte Pflichtspiel innerhalb von acht Tagen, das Wacker bestreiten muss. Die vielen Ausfälle im Winter und die ständigen Terminverschiebungen bekommt Wacker jetzt richtig zu spüren, ausgerechnet in einer Phase mit etlichen gesundheitlichen Sorgen in den eigenen Reihen.

Außer in den Spielen gegen Mannschaften der „gehobenen“ Klasse – wie Rudisleben/Arnstadt oder Gotha/Friemar – konnten das die Männer von Burkhard Venth recht gut wegstecken. Es war schon toll anzusehen, wie sich ein Großteil der Stammformation bei Blessuren und Krankheiten überwand, um die Mannschaft nicht im Stich zu lassen. Dieses Gemeinschaftsdenken war bisher eine Trumpfkarte der Nordhäuser.

Und nun kurz vor Saisonschluss? Das Mittwoch-Spiel in Heiligenstadt, in dem allein Torsten Klaus die Heimmannschaft hätte „abschießen“ können, zeigte aber auch, dass es Probleme gibt, wenn sich nicht alle zerreißen. Im Vorbeigehen ist (fast) keine Thüringenligaelf zu schlagen. Auch gegen Borsch könnte das bittere Realität werden.

Die Gäste aus der Rhön treten erstmalig in der Parkallee an. Nachdem das Hinspiel wegen der Witterungsunbilden erst im vierten Versuch vor sechs Wochen über die Bühne gehen konnte, prophezeien die Wetterfrösche dieses Mal bestes Fußballwetter. Neben dem Spielbesuch lohnt sich für die Interessierten vielleicht in der Pause auch ein kurzer Gang zum neuen Kunstrasenplatz oder das Wiedersehen mit dem ehemaligen Motor-Spieler Rainer Vogt, der die Borscher erfolgreich trainiert. Oder siegt die heimische Trägheit mit dem Bundesliga-Endspurt? Beide Mannschaften hätten nach dem bisherigen Saisonverlauf einen Besuch verdient.

Der SV 1925 mauserte sich in dieser Saison als Neuling mitunter zum Favoritenschreck. In den letzten elf Begegnungen der zweiten Halbserie war man aber nur noch zweimal erfolgreich (gegen Schmölln 3:1 und in Ilmenau 2:1). Fünf Unentschieden und vier zumeist knappe Niederlagen vervollständigen diese Aufzählung.

Im Hinspiel gelang Wacker trotz Überlegenheit nur ein mühevoller 1:0-Auswärtserfolg. Den Treffer bekam zwar Torsten Klaus zugeschrieben, doch der Borscher Torhüter hatte eine große Aktie daran.

Die zweite Wackervertretung reist zum Spitzenreiter und ersten Aufstiegskandidaten Lengenfeld/Effelder, Die werden alles daransetzen, die im Nacken sitzenden Verfolger Arenshausen/Gerbershausen und Heiligenstadt II auf Distanz zu halten. Ob ausgerechnet dort der bedenkliche Trend der letzten Wochen aufgehalten werden kann? Diese Frage können nur die Akteure auf dem Platz entscheiden. Oder ziehen auch noch Urbach und Kraja an den so forsch in die Saison gestarteten Nordhäusern vorbei?
Klaus Verkouter
Autor: psg

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