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So, 13:23 Uhr
24.05.2009

nnz-Wahlkampf-Ecke Wieder näher dran sein

Petersdorf ist der jüngste Ortsteil Nordhausens. Erstmals werden sich die Bürger und Bürgerinnen am 7. Juni an der Wahl des Nordhäuser Stadtrats beteiligen. Am gleichen Tag steht noch die Wahl zum neuen Ortsteilbürgermeister an. Und ebenso erstmals stellt sich dafür Bernd Stodolka den Petersdorfern zur Wahl.

Stodolka (Foto: CDU) Stodolka (Foto: CDU)
Bernd Stodolka vor dem Petersdorfer „Nadelöhr“

Seit über zwei Jahrzehnten wohnt Stodolka nun schon in Petersdorf. „Eine gewisse Nähe zur Stadt, aber doch ein ländlich geprägtes Leben“, definiert Stodolka seinen Ortsteil. Er selbst sei das Dorfleben von Kind an gewohnt und möchte es nicht missen. „Man müsse jedoch einiges tun, um die Attraktivität von Petersdorf zu erhalten und zu verbessern“, meint der Kandidat.

Allein das Angebot an Bürgerversammlungen ging in den letzten Jahren stetig zurück. So ist es kaum möglich, die Petersdorfer nach ihren Sorgen und Vorstellungen zu fragen. Der - zum Glück noch vorhandenen - Dorfjugend fehlt es zum Beispiel an Entfaltung und Möglichkeiten zur Mitgestaltung. Stodolkas Vorstellung lautet: „Den Bürgerinnen und Bürger hier muss mehr Gehör verschafft werden. Das kontinuierliche Angebot von Bürgersprechstunden und Bürgerversammlungen gehört für mich dazu“.

Eingemeindung und Eigenständigkeit von Petersdorf schließen sich nicht aus, es muss nur deutlich genug formuliert werden, ist sich Stodolka sicher. Petersdorf als Ortsteil und gleichzeitig integrativer Bestandteil von Nordhausen berge ein tolles Entwicklungspotential. Es gäbe auch ein Problem, dessen Lösung eher ein Wunsch als ein umgehend realisierbareres Vorhaben sei, meint Stodolka.

Er spricht auf die enge Straßenführung in der Ortsmitte an, die vielen Petersdorfer ein Dorn im Auge ist. Stodolka weiß, dass mehrere tausend Kfz täglich da durchfahren. „Wirklich Ruhe hätten wir wohl nur, wenn ein Ortsumgehung gebaut würde“, so seine Einschätzung

„Bürgernahe Kommunalpolitik – das sollte in Petersdorf wieder oben an stehen. Zurzeit sehen wir hier die Dinge sich selbst überlassen. Wieder mehr miteinander reden, sich begeistern und miteinander anpacken, das braucht Petersdorf“, fordert Stodolka.
Autor: nnz

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