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Mi, 18:08 Uhr
27.05.2009

Dosen und Flaschen

In den vergangenen Monaten gab es Beschwerden zur Kundenfreundlichkeit im Zusammenhang mit der Umsetzung der seit 2006 gültigen Verpackungsverordnung im und über das Stadtgebiet hinaus. Einzelne Nordhäuser wurden zurückgewiesen, als sie Einwegflaschen eines anderen Händlers zurückgeben wollten....


Das sagte jetzt Nordhausens Erster ehrenamtlicher Beigeordneter Matthias Mitteldorf (LINKE). „Hinter der Verpackuingsverordnung verbirgt sich schlicht die Verpflichtung der Einzelhändler, Einwegverpackungen mit dem Pfandsiegel der Deutsche Pfand GmbH zurückzunehmen und der Wiederverwertung zuzuführen.

Die Verordnung regelt diese Verpflichtung eindeutig mit wenigen Ausnahmen: Jeder Einzelhändler ist verpflichtet, solche pfandpflichtigen Einwegverpackungen zurückzunehmen, die er selbst im Sortiment führt. Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche von 200 Quadratmetern und mehr sind verpflichtet, Einwegverpackungen der Materialart zurückzunehmen, die er im Sortiment führt – auch, wenn sie von anderen Anbietern stammen.

Führt er also keine Dosen, muss er auch keine zurücknehmen. Führt er allerdings Coladosen, muss er auch Bierdosen annehmen und das Pfand erstatten. Das gleiche gilt für Wässer und Mischgetränkeverpackungen“, so der Beigeordnete. Trotzdem habe es in jüngster Zeit in einzelnen Fällen Probleme bei der Rückgabe gegeben, denen er sich angenommen habe.

„Völlig unkompliziert erfolgte hier die Zusammenarbeit zwischen mir als anzeigender Beschwerdeführer, der zuständigen Behörde, dem Bereich Abfallwirtschaft beim Landratsamt und IHK als Dachverband für Gewerbetreibende. Innerhalb weniger Tage wurden Begehungen vorgenommen. Tatsächlich wurden dabei wenige Schwarze Schafe ausgemacht. Bei diesen läuft zurzeit das Anhörungsverfahren und es droht möglicher Weise ein Bußgeld“, so Mitteldorf. „Insgesamt ist festzustellen, dass mit diesen wenigen Ausnahmen die VerpackV vorbildlich umgesetzt wird.“

„Ich würde mich freuen, wenn die Verbraucher auf Mehrwegverpackungen zurückgreifen. Die gibt es auch in Plastik und schonen die Umwelt. Ich freue mich über die bürokratiefreie und schnelle Zusammenarbeit im Interesse unserer Bürger zwischen Landkreis, IHK und Stadt Nordhausen!“, so der Beigeordnete.
Autor: nnz

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