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Fr, 11:43 Uhr
29.05.2009

Auf den Spuren Robin Hoods

Gemeinsam mit 175 anderen Kindern und Jugendlichen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt begaben sich 22 Nordhäuser auf eine außergewöhnliche Abenteuerfahrt. Ziel war eine kleine Waldschneise in der Nähe von Bergwitz bei Wittenberg. Was sie dort erlebten, das hat die nnz erfahren...

Spannende Zeit (Foto: nnz) Spannende Zeit (Foto: nnz)

Dort standen mehr als 20 große Zelte, die gemeinsam mit zwei fünf Meter hohen Wachtürmen eine eindrucksvolle Kulisse für das diesjährige Robin-Hood-Lager boten. „Da wir diesmal das erste Mal in Bergwitz unsere Zelte aufschlugen, war die Spannung natürlich besonders groß“, meinte Dirk Praetorius, Leiter der Jungschargruppe der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Nordhausen (Christuskirche).

Aber am Ende stand für alle fest: „Die tagelangen Vorbereitungen für das Lager, mit Zusammenstellen der Robin-Hood-Verkleidung und Einstudieren eines Vorstellungsprogramms haben sich gelohnt“, so Praetorius. Ob beim Basteln, Singen, Bibellesen – überall konnten sich die Jungscharler kreativ betätigen und ausprobieren. „Fernseher und Gameboy waren da schnell vergessen“ meinte schmunzelnd Praetorius. Bei Jungscharlauf, Fußballturnier, Geländespiel und Lagerfeuer kam keine Langeweile auf. Einer der Höhepunkt war wie immer der Abschlussabend, den die Jungscharler selbst gestalteten.

Mehr als drei Stunden Programm stellten dabei die 9 bis14 Jährigen auf die Beine: nicht nur Kunststücke auf dem Einrad oder Tanzeinlagen wurden dargeboten, auch eine Talenteshow oder „Germanys next Topmodell“ durfte nicht fehlen. Am Schluss des Robin-Hood-Lagers war dann immer die gleiche Frage zu hören: „Wann ist endlich das nächste Jungscharlager?!“ (nähere Infos unter www.bergwitzlager.info).

Ermöglicht wurde die Fahrt der Nordhäuser Jungschar durch die großzügige Unterstützung des Harzer Autozentrums. Es stellte einen Transporter zur Verfügung, mit dem sämtliches Gepäck der Kinder nach Bergwitz gefahren werden konnte. An dieser Stelle möchten sich alle Beteiligten noch einmal ein herzlich bedanken!
Autor: nnz

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