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Di, 19:02 Uhr
07.07.2009

Zusammenarbeit ausbauen

Trotz weltweiter Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wächst der polnische Markt kontinuierlich und erweist sich mit einem Wachstum von rund fünf Prozent für Unternehmen aus dem Freistaat als äußerst interessant und zukunftsfähig. Das soll sich bestätigen...


Thüringens Partnerregion Kleinpolen ist jetzt das Ziel einer zweitägigen Reise von Ministerpräsident Dieter Althaus, die morgen beginnt und auf der auch der Ausbau der Handelsbeziehungen eine Rolle spielen soll.

„Inzwischen nimmt Polen den 6. Platz in der Thüringer Exportländerstatistik ein“, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. So sei das Ausfuhrvolumen seit 1991 immerhin um das siebenfache gestiegen und hätte im vergangenen Jahr einen Wert von 576 Millionen Euro erreicht. „Damit ist Polen mit seinen 40 Millionen Einwohnern größter Absatzmarkt für Thüringer Waren in Mitteleuropa“, so Grusser. Derzeit wären 218 Firmen aus dem Freistaat beim östlichen Nachbarn aktiv.

„Natürlich hat die weltweite Wirtschaftskrise auch den polnischen Markt heftig durcheinander gewirbelt“, stellt der IHK-Chef fest. Davon seien auch die Thüringer Exporte betroffen, welche im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zurückgegangen wären. „Seit weltweit die Automobilbauer kurzarbeiten lassen, erschüttert das auch die polnische Volkswirtschaft“, verweist Grusser auf aktuelle Probleme. Außerdem machten die Kreditverknappung und die Abwertung des Zloty dem neuen EU-Mitglied schwer zu schaffen.
Autor: nnz/kn

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