Do, 07:23 Uhr
16.07.2009
Das Ende einer Ära
Noch bis Ende Juli wird der Standort der Bahnhofstraße 40/41 zurückgebaut. Damit geht für die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) quasi eine Ära zu Ende...
Es ist die Phase des großflächigen Rückbaus von genossenschaftlichen Wohnungen. In der Bahnhofstraße sind es noch einmal 20 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 1.200 Quadratmeter.
Der Rückbau begann mit den Beschlüssen der jeweiligen Stadträte zur Umsetzung der Stadtentwicklungskonzeptionen in Nordhausen (2001) und Bleicherode (2003). Grundlage dafür wiederum war das Bundesprogramm Stadtumbau Ost, in dem der Rückbau nur ein Baustein war. Für die WBG war es wichtig, neben dem Rückbau gleichermaßen weiter auf Sanierung und die Aufwertung des Wohnumfeldes zu setzen. So leistete die Genossenschaft in den zurückliegenden acht Jahren einen entscheidenden Beitrag zur Aufwertung des innerstädtischen Lebens- und Wohnraums an Ihren Wohnstandorten.
Neben den zum Teil hohen Anforderungen bei Planern und Unternehmen, die im Auftrag der WBG den Rückbau mitunter unter schwierigen Bedingungen realisiert haben, kam ein hoher Verwaltungsaufwand hinzu. Mehrere Hundert Mieter mussten umgezogen werden. Als Erfolg wird zurückblickend die Tatsache bewertet, dass der größte Teil der umgezogenen Mieter auch weiterhin der Genossenschaft treu geblieben sind. Nicht ein Fall musste vor Gericht verhandelt werden.
Der WBG-Vorstand schätzt zudem ein, dass der Stadtumbau Ost und der damit verbundene Rückbau von Wohnungen ein Glücksfall für Bleicherode und Nordhausen gewesen ist. Vor allem in der Kreisstadt gab es eine wohltuende Konzentration des Wohnens auf das Zentrum. Der Vorstand sieht die Realisierung des Programms über all die Jahre Thüringenweit als Musterbeispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen den großen Vermietern und der jeweiligen Kommune.
So sind in den vergangenen Jahren insgesamt 805 Wohnungen aus dem Bestand der Genossenschaft verschwunden, das sind zehn Prozent des damaligen Gesamtbestandes oder 45.500 Quadratmeter Wohnraum. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht heraus konnte durch das aufwendige Programm des Rückbaus letztlich eine Verminderung der Leerstandsquote aller Vermieter erreicht werden.
Mit einer aktuellen Vermietungsquote von 98 % befindet sich die WBG Südharz in Thüringen im Vorderfeld – und das in einer eigentlich strukturschwachen Region. Dieses Ergebnis ist allerdings nicht nur dem Stadtumbau Ost zu verdanken. Mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder konnte die WBG in den letzten Jahren ca. 1000 -2000 qm Wohnfläche pro Jahr mehr vermieten.
Auch beim letzten Rückbau von Wohnungen der WBG in der Bahnhofstraße von Nordhausen wird es einen Gleichschritt mit der Sanierung und Aufwertung des gesamten Standortes geben. Im kommenden Jahr werden die Standorte Bahnhofstraße 31/32, 37/38 sowie die Neustadtstraße 10 umfassend saniert.
Autor: nnzEs ist die Phase des großflächigen Rückbaus von genossenschaftlichen Wohnungen. In der Bahnhofstraße sind es noch einmal 20 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 1.200 Quadratmeter.
Der Rückbau begann mit den Beschlüssen der jeweiligen Stadträte zur Umsetzung der Stadtentwicklungskonzeptionen in Nordhausen (2001) und Bleicherode (2003). Grundlage dafür wiederum war das Bundesprogramm Stadtumbau Ost, in dem der Rückbau nur ein Baustein war. Für die WBG war es wichtig, neben dem Rückbau gleichermaßen weiter auf Sanierung und die Aufwertung des Wohnumfeldes zu setzen. So leistete die Genossenschaft in den zurückliegenden acht Jahren einen entscheidenden Beitrag zur Aufwertung des innerstädtischen Lebens- und Wohnraums an Ihren Wohnstandorten.
Neben den zum Teil hohen Anforderungen bei Planern und Unternehmen, die im Auftrag der WBG den Rückbau mitunter unter schwierigen Bedingungen realisiert haben, kam ein hoher Verwaltungsaufwand hinzu. Mehrere Hundert Mieter mussten umgezogen werden. Als Erfolg wird zurückblickend die Tatsache bewertet, dass der größte Teil der umgezogenen Mieter auch weiterhin der Genossenschaft treu geblieben sind. Nicht ein Fall musste vor Gericht verhandelt werden.
Der WBG-Vorstand schätzt zudem ein, dass der Stadtumbau Ost und der damit verbundene Rückbau von Wohnungen ein Glücksfall für Bleicherode und Nordhausen gewesen ist. Vor allem in der Kreisstadt gab es eine wohltuende Konzentration des Wohnens auf das Zentrum. Der Vorstand sieht die Realisierung des Programms über all die Jahre Thüringenweit als Musterbeispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen den großen Vermietern und der jeweiligen Kommune.
So sind in den vergangenen Jahren insgesamt 805 Wohnungen aus dem Bestand der Genossenschaft verschwunden, das sind zehn Prozent des damaligen Gesamtbestandes oder 45.500 Quadratmeter Wohnraum. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht heraus konnte durch das aufwendige Programm des Rückbaus letztlich eine Verminderung der Leerstandsquote aller Vermieter erreicht werden.
Mit einer aktuellen Vermietungsquote von 98 % befindet sich die WBG Südharz in Thüringen im Vorderfeld – und das in einer eigentlich strukturschwachen Region. Dieses Ergebnis ist allerdings nicht nur dem Stadtumbau Ost zu verdanken. Mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder konnte die WBG in den letzten Jahren ca. 1000 -2000 qm Wohnfläche pro Jahr mehr vermieten.
Auch beim letzten Rückbau von Wohnungen der WBG in der Bahnhofstraße von Nordhausen wird es einen Gleichschritt mit der Sanierung und Aufwertung des gesamten Standortes geben. Im kommenden Jahr werden die Standorte Bahnhofstraße 31/32, 37/38 sowie die Neustadtstraße 10 umfassend saniert.


