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Mi, 11:29 Uhr
05.08.2009

Für alle kostenlos

Birgit Keller (LINKE) fordert: Bildung und Schulessen für alle und zwar kostenfrei. Das ist einfach gesagt und geschrieben. Doch wie soll das umgesetzt werden?

Linke Aktion (Foto: LINKE) Linke Aktion (Foto: LINKE)

LINKE- Direktkandidatin für den Thüringer Landtag, Birgit Keller sowie und einige Helferinnen und Helfer wandten gestern praktische Kenntnisse an und bastelten Zuckertüten mit der Aufschrift „GEMEINSAM ESSEN, GEMEINSAM LERNEN – KOSTENFREI!“.

„Damit nutzen wir den Schulanfang und machen in den kommenden Tagen auf die Unterversorgung an Schulen im Landkreis Nordhausen aufmerksam, aber auch auf unsere Forderung nach einem längeren gemeinsamen Lernen. Drei Millionen Euro muss das Land zur Finanzierung kostenloser Schulmilch und Schulobst für alle Grundschüler im Jahr beisteuern.

Das sind drei Millionen Euro für die Schaffung einer der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Und außerdem ein nicht unbedeutender Schritt zur Verbesserung der Lage der Milchbauern in Thüringen“, so Birgit Keller zur Offensive der Nordhäuser LINKEN in Sachen Schulessen und Bildung.
Autor: nnz

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Kommentare
heringer
05.08.2009, 15:58 Uhr
Kostenlos
Nehmen wir mal die Linke beim Wort, wenn sie denn die Landtagswahl in Thüringen für sich entscheidet.
Sie müssen dann ja einen neuen Haushaltsentwurf vorlegen bzw. einen neuen beschließen und ob dann dieses Wahlversprechen eine Zuordnung findet - wir werden es sehen.
Okieh
05.08.2009, 18:13 Uhr
Was haben Politiker und kleine Kinder gemeinsam?
Beide versprechen viel und halten nur sehr wenig. Kleine Kinder kann man jedoch noch erziehen. Aber wie verfährt man mit Politikern, die sich nicht an Wahlversprechen halten. Es ist doch immer die gleiche Prozedur. Im Wahlkampf werden dem Wähler Versprechungen gemacht und nach der Wahl ist dann alles vergessen.

Wie schon gesagt, Kinder kann man erziehen ihre Versprechen zu halten. Warum hat der Wähler nicht die Möglichkeit Politiker nach der Wahl bei Nichteinhaltung seiner Versprechen in die „Wüste“ zu schicken. „Wir werden keine Steuererhöhung zulassen“, und kurz nach der Wahl kam dann die Steuererhöhung. Hierbei sind alle Parteien gleich, es wird versprochen und nach der Wahl ist eine große Amnesie in den Hirnen der Politiker.


Reden wir doch einmal Klartext. Es interessiert doch keine „Sau“ wie es der Bevölkerung geht, wenn erst einmal der ersehnte Platz Im Land- oder Bundestag erreicht ist. Hauptsache die monatlichen Einkünfte für die eigene Tasche sind gesichert. Nur nichts beschließen, was an der eigenen Tasche weh tut. Nach der Ansicht Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU), verdienen führende Politiker zu wenig ... Zu wenig im Vergleich zu wem?

Außerdem propagiert doch jeder Politiker er mache den Job aus Berufung und nicht wegen dem Geld. Also meine Damen und Herren der Politik, immer daran denken, nicht dem Volk Dinge versprechen und nach der Wahl in Amnesie verfallen. Wir Wähler erinnern uns, spähtesten an der Wahlurne, wenn wir das Häkchen an einer anderen Stelle setzen.
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