Am Samstagnachmittag fiel einer Streife der Nordhäuser Polizei in Bielen ein Quad auf. Was sich im Zuge der angestrebten Kontrolle des Fahrzeuges entwickelte, hätte dramaturgisch auch in einem Actionfilm Platz finden können...
Polizeiauto (Foto: emw)Mit hoher Geschwindigkeit und teils rücksichtsloser Fahrweise hat sich ein Quadfahrer am Samstagnachmittag einer Polizeikontrolle entzogen. Die Verfolgungsfahrt führte von Bielen über Windehausen bis nach Heringen und endete schließlich mit der Flucht des Fahrers.
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Einer Streife der Nordhäuser Polizei war das mit zwei Personen besetzte Quad in Bielen aufgefallen. Nach Angaben der Beamten wirkte der Sozius noch sehr jung. Als das Fahrzeug in der Betonstraße kontrolliert werden sollte, beschleunigte der Fahrer und flüchtete über den Lutherweg in Richtung Windehausen.
Dabei nahm der Fahrer laut Polizei keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Die Flucht führte über Feld- und Radwege bis nach Heringen. Trotz mehrfacher Aufforderungen hielt der Fahrer nicht an.
Besonders gefährlich wurde die Situation im Bereich des Bahnhofs Heringen. Dort sprang der Quadfahrer nach Polizeiangaben mit seinem Fahrzeug eine nahezu einen Meter hohe Böschung hinunter und landete in einer Buschgruppe. Dass sich der Mitfahrer dabei auf dem Fahrzeug halten konnte, sei für die Beamten kaum nachvollziehbar gewesen. Die Polizei bewertet das Verhalten des Fahrers insbesondere mit Blick auf den Sozius als unverantwortlich.
Wegen der zunehmend gefährlichen Fahrweise brachen die Einsatzkräfte die Verfolgung schließlich ab. Kurz darauf wurde das Quad noch in der Straße der Einheit in Heringen gesichtet, wo es entgegen der Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße fuhr. Anschließend nutzte der Fahrer einen Fußweg zwischen Brauhausstraße und Mauerstraße und entkam.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere Familien und andere Personen, die auf den Feld- und Radwegen unterwegs waren und dem Quad ausweichen mussten, könnten wichtige Hinweise unter Telefon (03631) 960 geben.
Unglaublich ! Aus meiner Jugend kenne ich noch einige Verfolgungen.
Ein heute angesehener Handwerksmeister wurde aus dem Lada mit einem Knüppel auf den Kopf geschlagen, bis er anhielt.( Moppeddzeiten) usw....
Aber so etwas.....Zivilisten zu gefährden ?