Mi, 14:49 Uhr
05.08.2009
Aufruf zur Solidarität
In Leimbach ist die Luft am Kochen. Das hat in diesem Fall nicht so sehr mit dem aktuellen Wetter zu tun. Es geht um die Auseinandersetzungen zu mehreren Querrinnen.
Seit die nnz über diese Querrinnen berichtet hat, schlagen die Wogen in den nnz-Kommentaren hoch. Jetzt schaltet sich Dezernentin Inge Klaan (CDU) ein. Sie ruft in der nnz zur Solidarität im Ort auf.
Seit Wochen gibt es dort Auseinandersetzungen wegen des Verlaufs einer Anwohner-Umgehungsstrecke für die wegen Bauarbeiten gesperrte Alte Bauernstraße. Einerseits hatten sich Anwohner der Umgehung bei der Stadtverwaltung beschwert über zu schnell fahrende Autos und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen. Andererseits sehen einige der restlichen Bewohner Leimbachs in den Rillen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Umgehungsstrecke eingebaut wurden, eine massive Behinderung, heißt es in einem Statement des Rathauses.
Frau Klaan warnte zugleich davor, Eingriffe an der Umgehung vorzunehmen. Bei Kontrollen hatte sich gezeigt, dass die Rinnen von Unbekannten weiter vertieft worden waren. Der Eingriff in öffentliche Verkehrsflächen ist eine Straftat und wird von den zuständigen Behörden verfolgt, so die Dezernentin.
Die einzige Alternative zum jetzigen Umgehungsverlauf wäre eine weitläufige Strecke über die Nachbarorte Steigerthal bzw. Urbach. Ich weiß nicht, ob dieser weite Weg von den Leimbachern tatsächlich gewünscht wird. Deshalb rufe ich alle Seiten zu Kompromiss und Verständnis auf. Wir haben versucht, für alle die beste Lösung zu finden. Beim Bau der Ortsdurchfahrt sind alle Anwohner des Ortes betroffen. Das lässt sich nicht vermeiden, sagte Frau Klaan nach einem Ortstermin in Leimbach. Die Sperrung der Bauernstraße werde nur noch bis Anfang Oktober dauern. Dann wird sich die Situation vorerst entspannen.
Allerdings wird es auch im kommenden Jahr wieder zu einer Sperrung kommen, wenn der 2. Bauabschnitt in Angriff genommen wird. Doch trotz der Einschränkungen sollten die Bewohner nicht vergessen: Am Ende der Arbeiten wird ihr Ort deutlich schöner und auch insgesamt aufgewertet sein. Die jetzige Umgehung sei gemeinsam mit Polizei und Verkehrsbehörde geprüft und für tauglich befunden worden. Auch mit dem Ortschaftsrat habe es zu Beginn der Arbeiten die nötigen Abstimmungen gegeben.
Autor: nnzSeit die nnz über diese Querrinnen berichtet hat, schlagen die Wogen in den nnz-Kommentaren hoch. Jetzt schaltet sich Dezernentin Inge Klaan (CDU) ein. Sie ruft in der nnz zur Solidarität im Ort auf.
Seit Wochen gibt es dort Auseinandersetzungen wegen des Verlaufs einer Anwohner-Umgehungsstrecke für die wegen Bauarbeiten gesperrte Alte Bauernstraße. Einerseits hatten sich Anwohner der Umgehung bei der Stadtverwaltung beschwert über zu schnell fahrende Autos und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen. Andererseits sehen einige der restlichen Bewohner Leimbachs in den Rillen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Umgehungsstrecke eingebaut wurden, eine massive Behinderung, heißt es in einem Statement des Rathauses.
Frau Klaan warnte zugleich davor, Eingriffe an der Umgehung vorzunehmen. Bei Kontrollen hatte sich gezeigt, dass die Rinnen von Unbekannten weiter vertieft worden waren. Der Eingriff in öffentliche Verkehrsflächen ist eine Straftat und wird von den zuständigen Behörden verfolgt, so die Dezernentin.
Die einzige Alternative zum jetzigen Umgehungsverlauf wäre eine weitläufige Strecke über die Nachbarorte Steigerthal bzw. Urbach. Ich weiß nicht, ob dieser weite Weg von den Leimbachern tatsächlich gewünscht wird. Deshalb rufe ich alle Seiten zu Kompromiss und Verständnis auf. Wir haben versucht, für alle die beste Lösung zu finden. Beim Bau der Ortsdurchfahrt sind alle Anwohner des Ortes betroffen. Das lässt sich nicht vermeiden, sagte Frau Klaan nach einem Ortstermin in Leimbach. Die Sperrung der Bauernstraße werde nur noch bis Anfang Oktober dauern. Dann wird sich die Situation vorerst entspannen.
Allerdings wird es auch im kommenden Jahr wieder zu einer Sperrung kommen, wenn der 2. Bauabschnitt in Angriff genommen wird. Doch trotz der Einschränkungen sollten die Bewohner nicht vergessen: Am Ende der Arbeiten wird ihr Ort deutlich schöner und auch insgesamt aufgewertet sein. Die jetzige Umgehung sei gemeinsam mit Polizei und Verkehrsbehörde geprüft und für tauglich befunden worden. Auch mit dem Ortschaftsrat habe es zu Beginn der Arbeiten die nötigen Abstimmungen gegeben.


