Do, 10:09 Uhr
13.08.2009
Zwei Verlierer treffen aufeinander
Sowohl Aufsteiger FC Motor Zeulenroda (0:3 zu Hause gegen Schlotheim) als auch der FSV Wacker 90 Nordhausen als Dritter der Vorsaison (1:4-Niederlage in Weimar) hatten sich den Auftakt wohl anders vorgestellt…
Alexander Töpfer (Foto: Verkouter)
Nun sind beide Mannschaften am zweiten Spieltag schon etwas in der Bredouille, unbedingt gewinnen zu müssen, die Gäste, um nicht frühzeitig zum Abstiegsfeld zu gehören, und die Nordhäuser, um ihrem Anspruch, auch dieses Jahr oben mitzuspielen gerecht zu werden.
FC-Trainer Tino Focke baut auf eine Mannschaft aus den eigenen Reihen und der näheren Umgebung. Man will unbedingt die Klasse halten und am Sonnabend zeigen, dass das mit der jungen Truppe möglich ist. Nach der Niederlage gegen Schmölln äußerte er: Bekanntlich lernt man aus Fehlern, versucht sie abzustellen. Am nächsten Wochenende wartet Nordhausen auf uns. Ein ungemein harter Brocken, obwohl Wacker am ersten Spieltag überraschend deutlich mit 1:4 in Weimar unterlag.
Die Nordhäuser kennen Motor Zeulenroda seit 1979 aus Pflichtspielen der DDR-Liga, später der NOFV-Oberliga, der Landesklasse und der Thüringenliga. In den 16 bisherigen Punktspielen gegen uns konnte Zeulenroda immerhin acht Siege einfahren, zweimal gab es eine Punkteteilung. Dem stehen nur sechs Nordhäuser Erfolge gegenüber. Das heißt, so klar ist die Wacker-Favoritenrolle gegen den Aufsteiger wohl doch nicht, wie manche Fans meinen.
Die letzte Begegnung beider Kontrahenten endete Ostern 2008 im AKS mit einem vom Ergebnis her deutlichen 3:0-Erfolg durch Tore von Stephan Hoffmann und Torsten Klaus (2). Doch taten sich die Nordhäuser lange recht schwer gegen die Männer aus der Stadt auf der Höhe. Sieben oder acht Wackere von damals dürften wieder auflaufen. Lars Greschke, Martin Vopel und Alexander Töpfer sollten zur damaligen Elf an diesem Wochenende hinzukommen.
Alexander Töpfer, durch Urlaub und verordnete Zwangspause zunächst etwas gehandikapt, fühlt sich inzwischen wieder fit und meint: Mich wurmt die zu hoch ausgefallene Niederlage in Weimar sehr. Die Weimarer waren fast alle immer einen Schritt schneller, heißer auf den Sieg, spielten konzentrierter. Wir produzierten viele Fehlpässe. Schade, dass Marcus Vopel nicht das 1:1 machte. Vielleicht wäre dann alles anders gelaufen. Nun müssen wir ranklotzen gegen den Aufsteiger. Ich will unbedingt gewinnen.
Bei Zeulenroda fehlt Stammtorwart Matthias Hutter wegen einer Roten Karte. Auch wirkten einige Akteure noch nicht austrainiert. In taktischer Hinsicht gab es einen Schwachpunkt – die linke defensive Seite, wie auf der Homepage vom FC Motor zu lesen war.
Der Wacker-Treffer von Torsten Klaus zur späten Ergebniskorrektur in Weimar war der 250. in der Nordhäuser Thüringenliga-Geschichte, leider konnte dieses Tor nicht zum Sieg verhelfen. Den Nordhäusern bleibt in der Partie mit Zeulenroda, dem insgesamt 150. Thüringenliga-Spiel Wackers, Gelegenheit, dann eben dieses kleine Jubiläum zu feiern.
Wackers Reserve kennt den Weg nach Wüstheuterode und den Partner schon von der Pokalbegegnung, die man 4:1 gewinnen konnte. Ein weiterer Erfolg am zweiten Spieltag wäre eine schöne Sache und ließe die Mannschaft zunächst vorn mitspielen. Aber erst muss gewonnen werden, denn die Gastgeber werden nicht zweimal hintereinander gegen Wacker II verlieren wollen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Alexander Töpfer (Foto: Verkouter)
Nun sind beide Mannschaften am zweiten Spieltag schon etwas in der Bredouille, unbedingt gewinnen zu müssen, die Gäste, um nicht frühzeitig zum Abstiegsfeld zu gehören, und die Nordhäuser, um ihrem Anspruch, auch dieses Jahr oben mitzuspielen gerecht zu werden.FC-Trainer Tino Focke baut auf eine Mannschaft aus den eigenen Reihen und der näheren Umgebung. Man will unbedingt die Klasse halten und am Sonnabend zeigen, dass das mit der jungen Truppe möglich ist. Nach der Niederlage gegen Schmölln äußerte er: Bekanntlich lernt man aus Fehlern, versucht sie abzustellen. Am nächsten Wochenende wartet Nordhausen auf uns. Ein ungemein harter Brocken, obwohl Wacker am ersten Spieltag überraschend deutlich mit 1:4 in Weimar unterlag.
Die Nordhäuser kennen Motor Zeulenroda seit 1979 aus Pflichtspielen der DDR-Liga, später der NOFV-Oberliga, der Landesklasse und der Thüringenliga. In den 16 bisherigen Punktspielen gegen uns konnte Zeulenroda immerhin acht Siege einfahren, zweimal gab es eine Punkteteilung. Dem stehen nur sechs Nordhäuser Erfolge gegenüber. Das heißt, so klar ist die Wacker-Favoritenrolle gegen den Aufsteiger wohl doch nicht, wie manche Fans meinen.
Die letzte Begegnung beider Kontrahenten endete Ostern 2008 im AKS mit einem vom Ergebnis her deutlichen 3:0-Erfolg durch Tore von Stephan Hoffmann und Torsten Klaus (2). Doch taten sich die Nordhäuser lange recht schwer gegen die Männer aus der Stadt auf der Höhe. Sieben oder acht Wackere von damals dürften wieder auflaufen. Lars Greschke, Martin Vopel und Alexander Töpfer sollten zur damaligen Elf an diesem Wochenende hinzukommen.
Alexander Töpfer, durch Urlaub und verordnete Zwangspause zunächst etwas gehandikapt, fühlt sich inzwischen wieder fit und meint: Mich wurmt die zu hoch ausgefallene Niederlage in Weimar sehr. Die Weimarer waren fast alle immer einen Schritt schneller, heißer auf den Sieg, spielten konzentrierter. Wir produzierten viele Fehlpässe. Schade, dass Marcus Vopel nicht das 1:1 machte. Vielleicht wäre dann alles anders gelaufen. Nun müssen wir ranklotzen gegen den Aufsteiger. Ich will unbedingt gewinnen.
Bei Zeulenroda fehlt Stammtorwart Matthias Hutter wegen einer Roten Karte. Auch wirkten einige Akteure noch nicht austrainiert. In taktischer Hinsicht gab es einen Schwachpunkt – die linke defensive Seite, wie auf der Homepage vom FC Motor zu lesen war.
Der Wacker-Treffer von Torsten Klaus zur späten Ergebniskorrektur in Weimar war der 250. in der Nordhäuser Thüringenliga-Geschichte, leider konnte dieses Tor nicht zum Sieg verhelfen. Den Nordhäusern bleibt in der Partie mit Zeulenroda, dem insgesamt 150. Thüringenliga-Spiel Wackers, Gelegenheit, dann eben dieses kleine Jubiläum zu feiern.
Wackers Reserve kennt den Weg nach Wüstheuterode und den Partner schon von der Pokalbegegnung, die man 4:1 gewinnen konnte. Ein weiterer Erfolg am zweiten Spieltag wäre eine schöne Sache und ließe die Mannschaft zunächst vorn mitspielen. Aber erst muss gewonnen werden, denn die Gastgeber werden nicht zweimal hintereinander gegen Wacker II verlieren wollen.
Klaus Verkouter


