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Di, 14:06 Uhr
18.08.2009

Ankunft in der Hölle

Zum 13. Mal veranstaltet der Verein „Jugend für Dora“ in Kooperation mit der Gedenkstätte ein internationales Workcamp mit jungen Erwachsenen aus verschiedenen Ländern. In diesem Jahr steht dabei das Thema „Ankunft im KZ“ im Mittelpunkt der inhaltlichen Beschäftigung...


Die Ergebnisse der vielfältigen kreativen Auseinandersetzung mit diesem Aspekt der KZ-Geschichte werden am Freitag (21. August), um 17.30 Uhr öffentlich vorgestellt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich in die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora eingeladen.

Der Einladung zum Workcamp folgten in diesem Jahr junge Leute aus Moldawien, Russland, Italien und Deutschland. Unter den Teilnehmenden befindet sich auch die Stieftochter eines ehemaligen KZ-Häftlings, die gemeinsam mit ihrem Ehemann aus den USA angereist ist. Zusammen mit den anderen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verbringen sie zwei Wochen in Nordhausen sowie in der Gedenkstätte, wo sie sich auf kreative Weise mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzen.

Präsentiert werden die in dieser Zeit entstandenen Arbeiten rund um den Eisenbahnwaggon, der im Eingangsbereich der Gedenkstätte symbolisch für die Transporte und die Ankunft im Lager steht. Was hat der Moment der Ankunft in einem Konzentrationslager für die Menschen bedeutet? Wie haben sie die ersten Stunden in einem KZ erlebt? Woher kamen die Menschen und wie könnte es in den Güterwaggons, in denen sie zumeist transportiert wurden, ausgesehen haben? Welche Hoffnungen und Ängste haben sich mit dem Moment der Ankunft verbunden?

Gedankliche Assoziationen und umfangreiche Recherchen sind zur Projektrealisierung notwendig. So sind zum Beispiel Transportlisten erhalten, die Auskunft darüber geben, an welchen Tagen Häftlinge im KZ Mittelbau-Dora angekommen sind, wo und wann sie geboren sind und wie sie hießen.

Einen Großteil der Freizeit verbringen die Gäste im Schullandheim „Harzrigi“ und im Weltladen. Seit vielen Jahren schätzt „Jugend für Dora e.V.“ die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von „Harzrigi“ und „Schrankenlos“, die sehr engagiert für das Wohlbefinden der Workcamp-Teilnehmer sorgen.
Autor: nnz

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