Do, 15:48 Uhr
20.08.2009
Doch einmalig?
Ist Nordhausen nicht einmalig? Die reichste Kommune in Nordthüringen, die meisten Arbeitsplätze je 1.000 Einwohner in ganz Thüringen – und jetzt noch...
...zwei Wahlkreise zur Landtagswahl. Bei der diesjährigen Wahl zum Thüringer Landtag am 30. August wird es im Wahlkreis 4 – der Stadt Nordhausen – eine Besonderheit geben: Die Bürger in den jüngsten eingemeindeten Orten Stempeda, Rodishain und Petersdorf werden einen anderen Stimmzettel bekommen als die restlichen Nordhäuser – jenen des Wahlkreises 3. Dieser umfasst den Landkreis außer die Stadt Nordhausen. Das sagte jetzt Günter Wagner, der Beauftragte für die Wahlen im Nordhäuser Rathaus.
Das liegt daran, dass Petersdorf, Rodishain und Stempeda, die Ende 2007 nach Nordhausen eingemeindet wurden, immer noch zum Wahlkreis 3 gehören. Ein entsprechendes Gesetz, das auch die jüngsten Nordhäuser Ortsteile dem Wahlkreis Stadt zuschlägt, ist vom Landtag zwar beschlossen worden, konnte aber noch nicht umgesetzt werden, da zum Zeitpunkt der Eingemeindung bereits die ersten Fristen im Aufstellungsverfahren für die Kandidaten liefen. Dadurch ist diese bisher in Thüringen einmalige Situation entstanden, die allerdings eher ein technisches Problem bei der Durchführung und Auswertung der Wahl darstellt, als dass sie für die Wähler spürbar wird, so Wagner.
Autor: nnz...zwei Wahlkreise zur Landtagswahl. Bei der diesjährigen Wahl zum Thüringer Landtag am 30. August wird es im Wahlkreis 4 – der Stadt Nordhausen – eine Besonderheit geben: Die Bürger in den jüngsten eingemeindeten Orten Stempeda, Rodishain und Petersdorf werden einen anderen Stimmzettel bekommen als die restlichen Nordhäuser – jenen des Wahlkreises 3. Dieser umfasst den Landkreis außer die Stadt Nordhausen. Das sagte jetzt Günter Wagner, der Beauftragte für die Wahlen im Nordhäuser Rathaus.
Das liegt daran, dass Petersdorf, Rodishain und Stempeda, die Ende 2007 nach Nordhausen eingemeindet wurden, immer noch zum Wahlkreis 3 gehören. Ein entsprechendes Gesetz, das auch die jüngsten Nordhäuser Ortsteile dem Wahlkreis Stadt zuschlägt, ist vom Landtag zwar beschlossen worden, konnte aber noch nicht umgesetzt werden, da zum Zeitpunkt der Eingemeindung bereits die ersten Fristen im Aufstellungsverfahren für die Kandidaten liefen. Dadurch ist diese bisher in Thüringen einmalige Situation entstanden, die allerdings eher ein technisches Problem bei der Durchführung und Auswertung der Wahl darstellt, als dass sie für die Wähler spürbar wird, so Wagner.

