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Mo, 08:11 Uhr
24.08.2009

Weniger Alarm dank Lottospieler

Dass es bald weniger Sirenenalarm in Wolkramshausen geben wird, dafür sollen Lottomittel sorgen. Die wurden in der vergangenen Woche vor Ort übergeben...

Übergeben (Foto: FFW Wolkramshausen) Übergeben (Foto: FFW Wolkramshausen)

Thüringens Justizministerin Marion Walsmann hatte die dicke Bescheide-Mappen mitgebracht, in der auch ein Papierchen fßr die Freiwilligen Feuerwehr in Wolkramshausen zu finden war. Die Kameraden planen damit eine Neuanschaffung von Funkmeldeempfängern zu tätigen, denn zurzeit sei nur etwa die Hälfte der 26 Aktiven so ausgerüstet, so der Stellvertretende Wehrführer Carsten Hasenpflug.

Die „Pieper“ werden vor allem für stille Alarme genutzt, wie z.B. für Verkehrsunfälle, Baumfall oder Ölspuren. Und dann muss natürlich die Sirene nicht mehr so häufig angeschaltet werden, um die Kameraden zu alarmieren. Dies sei gerade in Wolkramshausen wichtig, denn seit den Brandstiftungen im vergangenen Jahr reagiere die Bevölkerung verständlicherweise sehr sensibel auf Sirenengeheul, so der Ortsbrandmeister Fred Leidel. Jetzt bräuchte man die Sirene - außer im Brandfall - nur noch am Tage zum Nachalarmieren, falls nicht genügend Kameraden anwesend seien.

Beim sehr ungezwungenen Gespräch der Kameraden mit der Justizministerin Marion Walsmann und dem Landtagsabgeordneten Egon Primas (beide CDU) unterstrichen beide nochmal die besondere Stellung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr. Dieses Ehrenamt müsse gesondert gewürdigt werden, denn nur hier muss man sich Prüfungen unterziehen, mit rechtlichen Fragen auskennen und zudem riskiere der Feuerwehrmann sein Leib und Leben. So sei der Beschluss zur Ehrenrente für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, der im Thüringer Landtag auf den Weg gebracht wurde, ein wichtiger Schritt zur Würdigung und Anerkennung dieser Leistungen.

Wolkramshausen als Stützpunkt-Feuerwehr entlaste außerdem die Berufsfeuerwehr bei den Einsätzen, Aufgaben und der Vorhaltung, so die Ministerin. Problematisch, so der Bürgermeister Wolfgang Morgenstern, sei aber der weitere Ausbau der Feuerwehr, denn Geld ist immer knapp und die Kosten für die Wartung und Kontrolle des sehr alten Löschfahrzeugs würde jährlich immer weiter steigen.

Deswegen freue man sich auch sehr über die Lottomittel, denn damit sei wieder ein weiter Schritt getan, um die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Wolkramshausen zu verbessern.
Autor: nnz

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Kommentare
76er
24.08.2009, 22:40 Uhr
FFw mit moderner Alarmierung und ...
Es ist ja schon schön, dass mit Lottomitteln die Ausrüstung der Feuerwehren verbessert werden, aber im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite sollte lieber mal in die Einsatzfahrzeuge investiert werden.

Es gibt gerade mal 3 Fahrzeuge, die nach 1996 neu beschafft wurden, davon eins mit 800 Liter Wasser, die anderen beiden sind Sprinter (Klf-Th und Vrw) mit Minimalausstattung.

Alle anderen Fahrzeuge sind weit vor 1985 und noch älter, davon mehrere aus Ostproduktion die gar nicht mehr den heutigen Einsatzspektrum entsprechen. Die Gemeinden haben kein Geld und vom Staat gibts kaum Hilfe.
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