Mo, 08:45 Uhr
24.08.2009
Ein Problem
Die Arbeitslosigkeit unter den hilfebedürftigen Frauen und Männern im Landkreis Nordhausen unterlag in den vergangenen zwölf Monaten kaum Schwankungen. Das geht aus der Statistik der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) hervor. Und doch gibt es ein Problem...
Die vor Jahresfrist befürchtete Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt ist in unserem Verantwortungsbereich schlicht und ergreifend ausgeblieben, konstatiert Hans-Georg Müller, der Geschäftsführer der Nordhäuser ARGE. Im Durchschnitt bewegt sich die Arbeitslosigkeit bei Frauen und Männern über 25 Jahre und in der Gruppe der Über-Fünfzigjährigen auf dem Vorjahresniveau. Sorgen bereitet der ARGE-Geschäftsführung hingegen der Trend bei den Unter-25jährigen. Hier ist eine deutlich steigende Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis Nordhausen festzustellen. Waren im Januar 297 junge Menschen ohne Job, so sind es aktuell 470.
Gründe sieht Müller unter anderen in dem Fakt, dass junge Arbeitnehmer in den meisten Fällen die ersten bei Kündigungen sind. Viele Jugendliche waren zudem in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, die von der Wirtschaftskrise besonders hart betroffen waren. Zum anderen geben sich viele Unternehmen angesichts der derzeitigen bundesweiten Situation immer noch sehr vorsichtig am Ende der Lehrzeit mit einer Übernahme der Azubis.
Müller appelliert deshalb an die Unternehmen der Region, sich jetzt schon auf die personelle Situation der kommenden Jahre auszurichten. Wir haben im Bereich unserer ARGE genügend gut ausgebildete junge Menschen, die eine Chance im ersten Arbeitsmarkt verdient haben. Unsere Mitarbeiter geben zudem jedwede Unterstützung bei einer Einstellung.
Autor: nnzDie vor Jahresfrist befürchtete Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt ist in unserem Verantwortungsbereich schlicht und ergreifend ausgeblieben, konstatiert Hans-Georg Müller, der Geschäftsführer der Nordhäuser ARGE. Im Durchschnitt bewegt sich die Arbeitslosigkeit bei Frauen und Männern über 25 Jahre und in der Gruppe der Über-Fünfzigjährigen auf dem Vorjahresniveau. Sorgen bereitet der ARGE-Geschäftsführung hingegen der Trend bei den Unter-25jährigen. Hier ist eine deutlich steigende Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis Nordhausen festzustellen. Waren im Januar 297 junge Menschen ohne Job, so sind es aktuell 470.
Gründe sieht Müller unter anderen in dem Fakt, dass junge Arbeitnehmer in den meisten Fällen die ersten bei Kündigungen sind. Viele Jugendliche waren zudem in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, die von der Wirtschaftskrise besonders hart betroffen waren. Zum anderen geben sich viele Unternehmen angesichts der derzeitigen bundesweiten Situation immer noch sehr vorsichtig am Ende der Lehrzeit mit einer Übernahme der Azubis.
Müller appelliert deshalb an die Unternehmen der Region, sich jetzt schon auf die personelle Situation der kommenden Jahre auszurichten. Wir haben im Bereich unserer ARGE genügend gut ausgebildete junge Menschen, die eine Chance im ersten Arbeitsmarkt verdient haben. Unsere Mitarbeiter geben zudem jedwede Unterstützung bei einer Einstellung.

