Di, 20:32 Uhr
25.08.2009
Weiter durch die Türen
Es war vor fast zwei Jahren, da wurde in Nordhausen die Idee für ein IFA-Museum geboren. Als Hebamme fungierte damals Helmut Peter. Es war sein 50. Geburtstag und nun, sein 52. steht bevor, gibt es endlich einen Standort für das künftige Museum...
Mit viel Prominent aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem weiteren öffentlichen Leben hatte der Verein auf das Gelände des Campus der Fachhochschule am Weinberg eingeladen. Unterhalb des Heizhauses waren Tische, Bänke und Schirme aufgebaut. Und das ist auch unterhalb des künftigen Museums. Gemeinsam mit Landesentwicklungsgesellschaft, dem Präsident der Fachhochschule, zwei Ministern, einem Architekten und Planern der Stadtverwaltung, wurde lange diskutiert. Wurden Standorte auf dem IFA-Gelände wieder verworfen – ehe man sich auf das Heizhaus der ehemaligen Fachschule für Landtechnik geeinigt hatte.
Dieser Standort biete eine sichere, geordnete Umgebung, eine zentrale Lage und habe die unmittelbare Nähe zu den jungen Menschen, die die Nordhäuser Industriegeschichte nur noch aus Büchern oder Erzählungen kennen, so Peter. Elf Traktoren, vielleicht auch mehr, 20 Motoren und eine 1933 gebaute Lokomotive nennt der Verein sein Eigen. Die Zeugnisse Nordhäuser Ingenieurskunst stehen bei Nordbrand oder beim Lieblingsbäcker Helbing.
Drei Millionen Euro soll die Symbiose eines alten Heizhauses zu einem modernen Museum kosten. Fördermittel gibt es eventuell aus dem Städtebau-Topf, wer die Eigenmittel aufbringt, muss noch geklärt werden.
Nach Helmut Peter sprach FH-Präsident Prof. Jörg Wagner und verwies auf die Planung des Hochschulgeländes, das dieses Heizhaus einfach nicht vorsah, und das nun einer Weiterentwicklung zugeführt werden kann. Im Innern muss entkernt werden, hier hatte die Denkmalpflege ein Einsehen, das gesamte Ensemble samt Kohlenbunker steht unter Denkmalschutz.
Hier am Weinberg, so Wagner, vereinigen sich technische Historie und technische Zukunft. Der Vereinigungsprozess kann noch etwas dauern, Stehvermögen ist gefragt. Doch wer den Initiator Helmut Peter kennt der weiß, das ihm kaum eine Tür standhält. Ob nun in Nordhausen oder in Erfurt, das ist ihm egal.
Autor: nnzMit viel Prominent aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem weiteren öffentlichen Leben hatte der Verein auf das Gelände des Campus der Fachhochschule am Weinberg eingeladen. Unterhalb des Heizhauses waren Tische, Bänke und Schirme aufgebaut. Und das ist auch unterhalb des künftigen Museums. Gemeinsam mit Landesentwicklungsgesellschaft, dem Präsident der Fachhochschule, zwei Ministern, einem Architekten und Planern der Stadtverwaltung, wurde lange diskutiert. Wurden Standorte auf dem IFA-Gelände wieder verworfen – ehe man sich auf das Heizhaus der ehemaligen Fachschule für Landtechnik geeinigt hatte.
Dieser Standort biete eine sichere, geordnete Umgebung, eine zentrale Lage und habe die unmittelbare Nähe zu den jungen Menschen, die die Nordhäuser Industriegeschichte nur noch aus Büchern oder Erzählungen kennen, so Peter. Elf Traktoren, vielleicht auch mehr, 20 Motoren und eine 1933 gebaute Lokomotive nennt der Verein sein Eigen. Die Zeugnisse Nordhäuser Ingenieurskunst stehen bei Nordbrand oder beim Lieblingsbäcker Helbing.
Drei Millionen Euro soll die Symbiose eines alten Heizhauses zu einem modernen Museum kosten. Fördermittel gibt es eventuell aus dem Städtebau-Topf, wer die Eigenmittel aufbringt, muss noch geklärt werden.
Nach Helmut Peter sprach FH-Präsident Prof. Jörg Wagner und verwies auf die Planung des Hochschulgeländes, das dieses Heizhaus einfach nicht vorsah, und das nun einer Weiterentwicklung zugeführt werden kann. Im Innern muss entkernt werden, hier hatte die Denkmalpflege ein Einsehen, das gesamte Ensemble samt Kohlenbunker steht unter Denkmalschutz.
Hier am Weinberg, so Wagner, vereinigen sich technische Historie und technische Zukunft. Der Vereinigungsprozess kann noch etwas dauern, Stehvermögen ist gefragt. Doch wer den Initiator Helmut Peter kennt der weiß, das ihm kaum eine Tür standhält. Ob nun in Nordhausen oder in Erfurt, das ist ihm egal.









