Mi, 08:24 Uhr
26.08.2009
nnz-Forum: Mal gemocht!
Die Bündnisgrünen machen in Nordhausen den etwas anderen Wahlkampf. Nicht mit riesigen Bühnen, dafür mit direkten Gesprächen. Mit den Grünen setzt sich auch ein Leser der nnz auseinander...
Vor langer Zeit habe ich die Grünen gemocht, aber dann kam Joschka Fischer und führte seine Partei als Mehrheitsbeschaffer für Schröder in das Regierungsgeschäft. Die Partei wandelte sich zu ihrem Nachteil – wie ich finde. Hamburg zeigt es sehr deutlich.
Thomas Wieczorek sagt: Die Partei ist zu jeder machtpolitischen Schandtat bereit. Um ihre Ziele zu erreichen, treten sie mit jenen politischen Programmen hervor, von denen sie sich den größten Gewinn an Stimmen versprechen. So wie ein Unternehmer nur die Waren produziert, von den er sich Gewinn verspricht.
Überhaupt sind die Grünen LOHAS (Llifestyle Of Healath And Sustainability) wie Franz Walter sie beschreibt, explizit elitär; man achtet darauf, 'entre nous' zu kommunizieren – mit anderen Gebildeten in der gesellschaftlichen Beletage, um unter sich zu bleiben. Man sagt keine Partei sei so beamtenhaft geprägt wie die Grünen.
Walter sagt weiter voraus: Wenn die Partei der Grünen nicht aufpasst, dann werden es nicht der Herr Bütikofer oder die Frau Roth sein, die an der Spitze einer erwartbaren Öko- oder Bürgerrechtsbewegung marschieren. Der neue Typus des voranschreitenden Weltverbesserers lauert vielmehr irgendwo zwischen Kerner und Jauch. Wie schreibt Thomas Wieczorek in seinem Buch DIE DILETTANTEN, die Grünen bleiben nach wie vor attraktiv für jene, die links wählen und rechts leben wollen.
Auch heute gibt es wieder einen Buchtipp von mir, zu empfehlen wäre das Buch "Volksparteien ohne Volk" vom Parteikritiker Hans Herbert von Arnim. In diesem Buch können Sie alles über die deutschen Wahlen erfahren. So zum Beispiel, dass wir Wähler eigentlich nur die Statisten bei der Wahl sind.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzVor langer Zeit habe ich die Grünen gemocht, aber dann kam Joschka Fischer und führte seine Partei als Mehrheitsbeschaffer für Schröder in das Regierungsgeschäft. Die Partei wandelte sich zu ihrem Nachteil – wie ich finde. Hamburg zeigt es sehr deutlich.
Thomas Wieczorek sagt: Die Partei ist zu jeder machtpolitischen Schandtat bereit. Um ihre Ziele zu erreichen, treten sie mit jenen politischen Programmen hervor, von denen sie sich den größten Gewinn an Stimmen versprechen. So wie ein Unternehmer nur die Waren produziert, von den er sich Gewinn verspricht.
Überhaupt sind die Grünen LOHAS (Llifestyle Of Healath And Sustainability) wie Franz Walter sie beschreibt, explizit elitär; man achtet darauf, 'entre nous' zu kommunizieren – mit anderen Gebildeten in der gesellschaftlichen Beletage, um unter sich zu bleiben. Man sagt keine Partei sei so beamtenhaft geprägt wie die Grünen.
Walter sagt weiter voraus: Wenn die Partei der Grünen nicht aufpasst, dann werden es nicht der Herr Bütikofer oder die Frau Roth sein, die an der Spitze einer erwartbaren Öko- oder Bürgerrechtsbewegung marschieren. Der neue Typus des voranschreitenden Weltverbesserers lauert vielmehr irgendwo zwischen Kerner und Jauch. Wie schreibt Thomas Wieczorek in seinem Buch DIE DILETTANTEN, die Grünen bleiben nach wie vor attraktiv für jene, die links wählen und rechts leben wollen.
Auch heute gibt es wieder einen Buchtipp von mir, zu empfehlen wäre das Buch "Volksparteien ohne Volk" vom Parteikritiker Hans Herbert von Arnim. In diesem Buch können Sie alles über die deutschen Wahlen erfahren. So zum Beispiel, dass wir Wähler eigentlich nur die Statisten bei der Wahl sind.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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