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Mi, 15:39 Uhr
26.08.2009

Wer braucht DSL? Jeder!

„ISDN“, sagte ein dänischer Praktikant mit besten deutschen Sprachkenntnissen (Hallo, Sören, liest man in Odense auch nnz?) schon 1994, „ist die Abkürzung für 'Ist Sowas Denn Nötig'.“ In der Tat blieb es beim Nischendasein dieses Telekommunikationsanschlusses. Für größere Betriebe zu klein, für Privatkunden zu teuer. Bei DSL ist nicht nur das anders...


So ist durch die nnz geworden, dass inzwischen das Landratsamt eine Umfrage zu diesem Thema veranstaltet. Diese Umfrage hat gleich mehrere Schönheitsfehler:

  • Sie endet am 31.August, wirklich 2009.
  • Es soll „im ersten Schritt ermittelt werden, wie die Haushalte und Unternehmen im Landkreis derzeit an das Internet angebunden sind.“ Dafür ist in der Eingabemaske jedoch kein Eintrag vorgesehen.
  • „Im zweiten Schritt geht es darum, wie viele schnelle Internetanbindungen in den jeweiligen Kommunen benötigt werden.“ Diese Frage haben Insider längst beantwortet. Wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, wird fast jeder Telekommunikationskunde auf einen DSL-Anschluss umsteigen. Auch der jeweilige Netzbetreiber, im Landkreis Nordhausen wohl nur die Telekom, sollte sowohl ein ökonomisches, wie auch ein technisches Interesse daran haben, dass schnelle DSL-Verbindungen zu vernünftigen Preisen in jedem Haushalt zur Verfügung stehen.

Inzwischen ist das Angebot der einzelnen Anbieter so umfangreich, dass für alle Telefon- und Internet-Gewohnheiten etwas lukratives zu finden ist. Allerdings ist das komplette Angebot für die meisten Bürger erst ersichtlich, wenn sie sich bereits im Besitz eines Internetzuganges befinden. Es ist auch nicht ganz übersichtlich und wer mit den Kenntnissen eines Laien „auf die Pirsch“ geht, wird mit Sicherheit aufgrund der vielen Fachbegriffe „einen Bock schießen“.

DSL ist weit mehr als nur Internet. Das wird jeder, der ernsthaft am tatsächlichen Bedarf interessiert ist, den Bürgern zunächst mitteilen müssen. DSL ist heute Fernsehen und Radio hören, ja, über Ihre „gute, alte“ Telefonleitung und in einer Qualität, von der manches analoge Kabelnetz nur träumt, telefonieren über das Internet, wenn Sie wollen mit mehreren Nummern und zur gleichen Zeit, um nur mal die wesentlichsten Vorteile aufzuzeigen.

Sicher muss man den Bürgern vor einer solchen Umfrage auch mal einen Preis nennen. Das günstigste, uns bekannte Angebot nennt 30,00 Euro/Monat und umfasst im Wesentlichen Internetflatrate, Telefon- und Handyflatrate in das deutsche Festnetz. Für´s Fernsehen über Internet muss man zusätzlich noch mal 20,00 Euro monatlich blechen. Allerdings reicht dafür auch vielfach die Infrastruktur noch nicht aus. Das sollte aber auch nur eine Frage der Zeit oder von mehr Wettbewerb im Netz sein.
Autor: nnz

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