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Mi, 07:46 Uhr
14.10.2009

Allein gegen den Spitzenreiter

Am dritten Spieltag der Landesklasse ging es für die Nordhäuser Reserve in eigener Halle gegen den ungeschlagenen Tabellenführer HSV Sömmerda. Der Absteiger aus der Landesliga kam in Bestbesetzung in den Südharz.


Eine scheinbar schier unmögliche Aufgabe für die Zweite des NSV. Nach der Neuformierung hagelte es zu Saisonbeginn zwei Niederlagen. Diesmal sollte der Spieß umgedreht werden.

Nach 30 Sekunden schlug es zum ersten mal im Gästetor ein. Normen Bischoff eröffnete den Torreigen. Ebenso schnell wie der Ausgleich erhöhte Michael Spieß zum 2:1. Der Abwehrmotor der Ersten war während der gesamten Spielzeit Dreh- und Angelpunkt im Spiel des NSV. Mit seiner Abwehrarbeit steigerte sich auch Torhüter Denis Odebrecht. Mit seinen Paraden leitete die Treffer zum 3:1 und 4:1 ein. Auch die nächsten Würfe, der folgenden drei Angriffe, parierte er. Die Halle stand Kopf und die Gäste verunsichert. Als Tim Alperstedt nach nur 9 Spielminuten das 11:5 erzielte, glaubten auch die letzten an eine mögliche Überraschung.

Und die Gala der Paraden ging weiter. Odebrecht, kaum zu bezwingen, peitschte seine Vorderleute zur besten Saisonleistung. Nach dem 12:5 durch Tristan Schumann der erste Rückschlag für die Südharzer. Spielgestalter Michael Spieß wurde mit einer Zeitstrafe auf die Bank geschickt. Insgesamt gab es auf Seiten der Nordhäuser 14 Strafminuten und für den HSV 10 Minuten. Trotz der 24 Strafminuten war das Spiel zu keiner Phase unfair oder ruppig. Allerdings rang das körperbetonte Spiel beiden Mannschaften einiges ab.

Beim Stand von 13:6 nahmen die Gastgeber ihre erste Auszeit. Unnötig, denn diese nutzten nur die hart um ihren Spielfaden kämpfenden Gäste. Zwei Treffer, sicher und schnell vorgetragen, brachte Unruhe ins NSV Spiel, ehe Tim Alperstedt aus dem Rückraum eine Rakete im HSV Tor versenkte. Hart umkämpft die Schlussphase der ersten Halbzeit. Bei dem folgenden offenen Schlagabtausch gab es aber keinen Gewinner, der NSV ging mit einer 16:10 Führung in die Kabine.

Auch den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Gastgeber nicht. Der aus dem Rückraum glänzend aufgelegte Tim Alperstedt erhöhte auf 17:10. Es kam dennoch die stärkste Phase der Gäste. Drei Treffer in Folge und der Vorsprung schmolz auf 17:13. Danach eine weitere Schrecksekunde für die Hausherren. Die Schiedsrichter schickten gleich zwei NSV Spieler auf die Bank. Somit standen fünf NSV sieben HSV Spielern gegenüber. Und wieder war es Torhüter Odebrecht, der sich noch einmal steigerte um den Sieg zu retten. Die Sömmerdaer suchten die Entscheidung und kamen bis auf 4 Tore heran (24:20).

Die Nordhäuser sollten eigentlich eine Auszeit nehmen, die kam aber nicht. Zum Glück! Das temporeiche Spiel hinterließ bei den Gästen größere Spuren, die der NSV in der Folgezeit nutzte. Drei Treffer in Folge brachten die Vorentscheidung. Auch die Manndeckung gegen Michael Spieß half den Gästen nichts, die Südharzer waren nach der kleinen Verschnaufpause wieder voll da.

Am Ende stürzte der NSV den HSV Sömmerda mit einem zu jeder Zeit, auch in der Höhe, verdienten 31:24 Sieg.

Der Doppelpunktgewinn ging ganz klar auf die Kappe von Torhüter Odebrecht. Mit seinen Paraden zermürbte er Sömmerdas Angriff und hauchte der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen ein. Ein Sieg der zur richtigen Zeit kommt. Die junge Mannschaft braucht Erfolgserlebnisse um sich besser finden zu können. In diesem Spiel zeigten sie jedenfalls ihre Klasse.
Frank Ollech
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Spitzenreiter besiegt (Foto: NSV)
Autor: nnz

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