eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 14:15 Uhr
14.10.2009

Musik im Mittelpunkt

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Nordhausen, die Kirchgemeinde St. Blasii, die Nordhäuser Außenstelle „Schalom“ der Jüdischen Landesgemeinde in und die Israelische Botschaft sind die Veranstaltungspartner vom Förderverein Alte & Kleine Synagoge Erfurt. Gemeinsam sind in den kommenden Tagen zahlreiche Veranstaltungen in Nordhausen geplant...

Dienstag, 20.10.2009
Vereinshaus „Thomas Mann“, Musik und Tanz mit „Misrach“ und „Mileta“ 17.30 Uhr

Zur Eröffnung der Nordhäuser Tage der Jüdisch-Israelischen Kultur lädt die Jüdische Landesgemeinde ins Vereinshaus „Thomas Mann“ ein. Es spielt das Misrach-Quartett. „Misrach“ ist das hebräische Wort für Osten. Dorthin wenden sich Juden zum Gebet, denn es ist die Himmelsrichtung in der Jerusalem liegt, der Ort, an dem der heilige Tempel stand. Die alten Melodien der Gebete sind die Wurzel, die die Juden trotz ihrer Zerstreuung über die ganze Welt bewahrt haben. Es haben sich verschiedene Musikstile herausgebildet, wie die jiddischen Lieder und chassidischen Melodien der Ostjuden, die sephardischen Lieder der spanischen Juden oder auch die rhythmusbetonte Musik des Orients sowie die alle Klangfarben des Balkans umfassende Musik der Klesmorim. In diesem musikalischen Spektrum bewegt sich das Misrach-Quartett mit Lutz Balzer (Gitarre, Gesang), Regina Herrlich (Gesang), Boris Langenbach (Klarinette, Sopransax) und Lev Guzman (Bratsche).

Dazu tritt auf: Tanzgruppe „Mileta“ aus Leipzig. „Mileta“, das sind acht Frauen, die aus verschiedenen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Hier haben sie sich zusammengefunden, um unter der Leitung von Ludmila Taraschanska die individuellen Tanztraditionen ihrer Heimatländer zu pflegen. So präsentieren sie beispielsweise Russische, Usbekische und Israelische Volkstänze sowie Volkstänze der Roma. Eintritt Frei


Dienstag, 27.10.2009
St. Blasii Kirche Ausstellungseröffnung „Wandlungen – Israel damals und heute“

Israel hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Städte entwickelten sich zu Metropolen, Dörfer wurden zu Städten, und viele neue Ortschaften haben überall die Landschaften ergänzt. Einst dünn besiedelte Gebiete gehören heute zu urbanen Großräumen, trockene und unwirtliche Regionen früherer Zeiten sind zu dicht besiedelten Kulturlandschaften geworden. Die Geschichte dieses Wandels wird eindrücklich in der Landschaft Israels dokumentiert, wie sie die Fotografien dieser Ausstellung zeigen.

Dienstag, 03.11.2009
Café Schrankenlos, 19.30 Uhr Konzert: Klezmer Chidesch

Klezmer Chidesch – Jossif Gofenberg and Friends erobert mit rasantem Spieltempo jeden Konzertsaal. Dabeibringen die vier Musikerseelen Nostalgie, Melancholie, Liebeund Heiterkeit in einem Lebensgefühl zusammen: Dem Klezmer. Ihre Klezmermusik ist besonders facettenreich, da alle vier Musiker über eine professionelle Musikausbildung und langjährige Erfahrung verfügen. So mixen sie klassische Elemente mit fetzigen Jazzrhythmen und lassen auch Improvisationen aus chassidischen Melodien und jüdischen Volksliedern in ihre Musik einfließen.

Jossif Gofenberg (Leiter der Gruppe, Akkordeon, Gesang) ist Leiter des Klezmerzentrums der Musikschule Berlin-Mitte und Preisträger des Klezmer Festivals in Israel 1992. Igor Sverdlov (Klarinette, Arrangements) ist Lehrer für Klarinette und Mitglied des Orchesters der Volkswagen AG. Alexander Franz (Kontrabass) studierte Jazzmusik und spielte in mehreren Jazz- und Klezmergruppen.

Pan Mareck (Zimbal, Schlagzeug), der sein Instrument, die Zimbal, virtuos wie kein anderer beherrscht.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)