Kommentare
Madame-Cherie
10.11.2009, 20:36 Uhr
Mangelnde Qualifikation vertuscht ?
Zunächst einmal ist das Wort Kunde hier völlig fehl am Platze. Keine andere Behörde in Deutschland schottet Ihre Mitarbeiter hermetisch ab. Dieses Verhalten erweckt den Eindruck, als wolle man verschleiern, dass die Mitarbeiter zu fachlichen und rechtsverbindlichen Auskünften gar nicht fähig sind.
Die Fehlerquote bei den Berechnungen lässt sich nur dann verringern, wenn die Mitarbeiter vernünftig geschult werden und ihre Arbeit verantwortungsbewusst und den Gesetzen entsprechend verrichten.
Es reicht nicht aus, den Stuhl von A nach B zu rücken, sondern hier müssen qualifizierte Mitarbeiter her. Diese qualifizierten Mitarbeiter gibt es jedoch nicht, wie der Leiter der Arge, Herr Müller, selbst in einer Kreisausschusssitzung mit den Worten, es seien nicht die hellsten Köpfe von anderen Ämtern feststellte.
Ferrarimeiki
10.11.2009, 20:41 Uhr
Na danke
Was hat Qualität der Leistungserbringung mit einem Umzüge von Mitarbeitern zu tun?
Für mich ist das einfach nur ein weiterer Schritt um die Arbeitslosen zu Schikanieren und das die Mitarbeiter der ARGE nicht mehr gestört fühlen wenn sie mit der Kaffeekanne von ein Zimmer in das andere gehen.
Eine Verringerung der Fehlerquote in der Bearbeitung kann nur durch Qualifiziertes Personal erzielt werden und nicht durch eine Absperrung der Leistungsteams.
Hier ein Bericht einer Tageszeitung
Meistens wird um Lappalien gestritten, etwa um Fehler in den Jobcentern. Viele Sachbearbeiter dort sind mit den Fällen überfordert, sagt Gerichtssprecher Michael Kanert (46) diplomatisch.
Was er nicht sagt: In den Jobcentern arbeiten oftmals die, die anderswo überflüssig geworden sind. Ausgemusterte Beamte, hilflose Erzieher, die eine Zwei-Wochen-Schulung bekommen. Aber irgendjemand muss sich halt kümmern um diese Millionen Hartz-IV-Empfänger.
Kümmern ja aber doch bitte keine Ausgemusterte Beamte, hilflose Erzieher, die eine Zwei-Wochen-Schulung bekommen.
Nordhäuserin
11.11.2009, 07:27 Uhr
Einfach nur peinlich
Es ist doch einfach nur peinlich, wie sich einiger gekrönte Hartz-Vier-Empfänger wie die Könige und die All-Wissenden aufspielen. Wenn die ja soviel schlauer sind, als alle anderen auf der Welt, dann frage ich mich, warum die immer noch "Stütze" beziehen und sich damit gut einrichten. Einige der Diskutanten kenne ich schon ein Jahr als Kommentatoren.
Macht Euch auf und sucht Euch einen Job, dann könnt Ihr Euch betätigen. Und wenns hier nicht klappt, dann eben im Ausland. Man muss nur wollen.
Ich selbst habe diese Zeit durch, was ich in den wenigen Monaten bei Termine auf dem Arbeitsamt an beschimpfungen in den Wartebreichen erlebt und gehört habe, da könnte ich Bände schreiben.
Was sollen Mitarbeiter denn machen, wenn sie es am Tag mit Dutzenden Prollos zu tun haben? Dann ist irgendwann auch mal Schicht im Schacht.
Anstand und gute Umgangsformen gehören eben auf beide Seiten des Schreibtisches.
Madame-Cherie
11.11.2009, 12:47 Uhr
Klischees und gut geBILDet
Und wieder einmal ein typischer Kommentar !
Man bedient sich mal wieder lediglich der Plattitüden der Mainstreampresse. Mal nachzudenken, übersteigt leider den Horizont vieler, die sich so äußern.
Aber um das alles zu durchschauen, muss man schon eine gehörige Portion Intelligenz mitbringen !! Diese Intelligenz ist leider vielen durch ihre Obrigkeitshörigkeit abhanden gekommen.
Die Obrigkeitshörigkeit ist unerschütterlich. Es wird heftig genickt und man läuft wieder einmal den Demagogen hinterher.
Mit freundlichen Grüßen an die Nordhäuserin ;)
Ferrarimeiki
11.11.2009, 12:57 Uhr
Eine peinliche Nordhäuserin
Hallo Nordhäuserin habe sie schon mal was davon gehört das es im Ausland auch Arbeitslose gib oder kommen sie mit Medien Berichten nicht klar?
Des weiteren frage ich mich was Logisch Denken mit Könige und die All-Wissenden zu tun hat.
Ihr Problem scheint es zu sein das sie an der Realität vorbei Leben oder sind sie sogar eine von denen die den Arbeitslosen das Leben schwer machen.
Ich glaube nicht das sie schon mal so richtige Not erlitten haben denn dann würden sie manche Menschen die sie als Prollos Abwerten zur ARGE gehen auch verstehen warum sie teilweise berechtigt Erbost sind.
Es gibt leider auch welche denen würde ich auch kein Hartz IV geben aber die Regierung will es ja so.
Naja das haben sie sicher auch noch nicht mit bekommen denn so etwas Schreiben und Senden sie auch in den Medien.
P.S. Ich bin leider kein Hartz IV Empfänger oder so ein Prollo
An die Nordhäuserin
Ja, Ja und wenn es nicht klappt, dann versucht es mal im Ausland. Sprüche von Leuten, die anfangen zu heulen, wenn diese den Kirchturm von Nordhausen nicht mehr sehen.
Latrinen-Parolen von Leuten bei denen wenn sie auf der Arbeit angekommen sind, der Zeiger vom Kühlwasser noch nicht einmal auf 90 Grad Celsius sich befindet.
Geniessen sie dieses noch Privileg und lassen sie die Leute, die es schon erwischt hat in Ruhe und Frieden, denn es kann jeden treffen. Mit toller Qualifizierung oder ohne. Immer Ruhig mit den Pferden. Im Ausland gibt es genug Arbeitslose. MFG auch ein Nordhäuser
Der Roland
11.11.2009, 13:10 Uhr
Arge hin, Arge her
Nur gut, das hier ur eine Randgruppe kommentiert, vermutlich haben die um diese Zeit viel Zeit und nichts zu tun?
an den Roland
Hallo Roland, ich hab jetzt Zeit weil ich in drei Schichten arbeite! Ansonsten stehst Du doch auch bloß mit dem Schwert in der Hand am Rathaus. Und das den ganzen lieben langen Tag! :)
Euer Verwalter
11.11.2009, 15:37 Uhr
Was kommt auf Euch zu?
Statt sich über kleine Strukturänderungen in der ARGE heiß zu reden, solltet Ihr alle mal darüber nachdenken, was CDU/CSU und FDP mit den ARGEN vorhaben: Eine getrennte Trägerschaft. Da müsst Ihr für das Arbeitslosengeld zur Agentur und für die Heizkosten und Miete wieder zum Sozialamt. Zwei Anträge, zwei Bescheide.
Darüber solltet Ihr lieber mal Dampf ablassen. Darüber wird nichtr nachgedacht, wenn man zuviel "Bauer sucht Frau" und Gerichtsshows kuckt.
antischmarotzer
11.11.2009, 16:18 Uhr
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H.Buntfuß
11.11.2009, 19:09 Uhr
Kunde, Arbeitsloser, was denn nun?
Herr Müller, glauben Sie allen ernstes, Sie könnten durch die Umstrukturierung die Vielzahl der Widersprüche eindämmen. Ich glaube ja eher, die Umstrukturierung erfolgt nur aus dem Grund, die Kunden von den Mitarbeitern fern zuhalten Ihre Mitarbeiter haben Angst vor den Zorn der Kunden. Da helfen auch keine KOSENAMEN wie Kunde oder der gleichen jeder weiß wie man über die Kunden denkt.
Ich empfehle Ihnen sich einmal den Artikel Atlas der Wut durch zu lesen, dann wissen Sie genau, was angesagt ist. Den Artikel finden Sie unter (Quelle: Go Mo Pa WWW. Gomopa.net/ Siegfried Siewert).
An die Nordhäuserin hätte ich auch eine Empfehlung, schauen Sie mal unter WWW. Sozialticker.com nach. Da können Sie nachlesen, wie man mit den so genannten Kunden umspringt. Da sagt man dem Kunden schon mal DANN MÜSSEN SIE HALT VERHUNGERN!. Auf eine Nachfrage über diese Aussage wurde seitens der Sachbearbeiterin nochmals mit den Zusatz WAS SOLL ICH DENN SONST SAGEN,ES IST HALT SO,bestätigt.( Sozialticker 17. 08.08)
Aber so etwas lesen viele sicher nicht, das könnte ja Ihrer vorab gefassten Meinung entgegen stehen. Sie hören lieber auf das, was irgendwelche Klatschzeitungen schreiben, da muss man auch nicht mehr nachdenken man bekommt alles schön vorgekaut, wie ein Kleinkind.
handwerker61
11.11.2009, 21:43 Uhr
zur Zeit 13(Faulpelzvertreter) zu 1(Arbeitswillige)
Wie immer wird von den Gutmenschen ein Aufschrei inzeniert, wenn einer schreibt das es massenhaft Missbrauch von sozialen Leistungen gibt. Aber daran kommt keiner vorbei es ist einfach die Wahrheit.
Nordhäuser
12.11.2009, 09:49 Uhr
Auf die Straße?!
Wieder mal ein Thema wo sich richtig auslassen kann und alles schlecht machen kann. Aber so schlecht scheint das System ja nicht zu sein. Anders kann ich es mir nicht e rklären, oder warum hat man beim alten System die Straßen unsicher gemacht und gerufen " Wir sind das Volk". Und jetzt...?? Jetzt bleiben alle schön zu Hause sitzen und regen sich nur auf. Aber machen tut keiner etwas außer nur meckern.
Real Human
12.11.2009, 11:17 Uhr
Die Mauer ist gefallen, ...
... die Naivität ist geblieben!
"Bürgerinnen und Bürger der DDR!
Eure spontanen und furchtlosen Willensbekundungen im ganzen Land haben eine friedliche Revolution in Gang gesetzt, haben das Politbüro gestürzt und die Mauer durchbrochen.
Lasst euch nicht von den Forderungen nach einem politischen Neuaufbau der Gesellschaft ablenken! Ihr wurdet weder zum Bau der Mauer noch zu ihrer Öffnung befragt, lasst euch jetzt kein Sanierungskonzept aufdrängen, das uns zum Hinterhof und zur Billiglohnquelle des Westens macht! Achtet genau darauf, wem die jetzt eintretenden Unternehmungen und Geschäfte Vorteil bringen werden und wie hoch die sozialen Kosten sind. Lasst das Land nicht verhökern und euch nicht als Mietsklaven verdingen!
Wir werden für längere Zeit arm bleiben, aber wir wollen keine Gesellschaft haben, in der Schieber und Ellenbogentypen den Rahm abschöpfen. Ihr seid die Helden der politischen Revolution, lasst euch jetzt nicht ruhig stellen durch Reisen und Schulden erhöhende Konsumspritzen!
Fordert die sofortige schonungslose Offenlegung der tatsächlichen Wirtschaftslage. Lasst nicht zu, dass die Politbürokratie sich aus ihrer Verantwortung davon stiehlt und euch das Auslöffeln der Suppe überlässt."
Aus der Erklärung "Die Mauer ist gefallen" des Neuen Forum, 12.11.1989 (Quelle: Deutschlandfunk, Sendereihe: Mauersplitter)
Die Mauer ist gefallen aber die Naivität – um nicht zu sagen die DUMMHEIT – ist geblieben. Das bezeugen Kommentare mit Formulierungen wie Faulpelzvertreter und Nur gut, das[s] hier [n]ur eine Randgruppe kommentiert, vermutlich haben die um diese Zeit viel Zeit und nichts zu tun?. Auch die Diffamierung von Gutmenschen könnte man eher sozialdarwinistischen Quellen – wenn nicht sogar Joseph Goebbels selbst – zuordnen.
Was uns handwerker61 mit vier Zeilen als Wahrheit verkaufen will, scheint mir mehr das Gegenteil davon zu sein. Eher stehen in dieser Gesellschaft 13 nachdenkende Bürger 130 Hamstern im Laufrad des real existierenden Kapitalismus gegenüber.
Hier äußern sich wohl eher Gutmenschen und Moralisten gegen heimliche Möchtegern-Millionäre, von denen vielleicht nur jeder Hundertste vom Facility Manager (Diplomhausmeister) zum Manager aufzusteigen imstande ist. Wie Esel, denen man, selbst auf dem Karren sitzend, eine an einer Angelschnur baumelnde aber nie erreichbare Karotte vor's gierige Maul hält, schäumen die Antischmarotzer über diejenigen, die sich ihre Minikarotten bei der Agentur abholen.
Tja, Ihr lieben kleinen Antischmarotzer, 1989 wolltet Ihr nicht für längere Zeit arm bleiben, sondern vom dicken großen Weihnachtsmann ganz schnell die D-Mark haben. Heute müsst Ihr Euch für ein paar (T)-Euros krumm legen und könnt Euch lediglich über die noch ärmeren Esel empören. Ich finde es allzumenschlich (Nietzsche) aber auch schlicht ekelhaft.
geloescht.otto
12.11.2009, 11:53 Uhr
an -Outsider-
Sollte es Ihnen entgangen sein: DDR- Bürger gibt es nicht mehr und die heutige BRD wird es bald nicht mehr geben, denn was die Bänker nicht verzockt haben - das macht jetzt die Regierung klein!
Ich entnehme Ihrem Wortschatz und der Wortwahl, dass Sie ein Bürger aus den gebrauchten Bundesländern sind, wenn ja hätten Sie dort bleiben sollen! Ewig gestrige haben wir selbst genug, nur so schlaue, wie Sie es sind, da fehlt es.
Willi
12.11.2009, 13:09 Uhr
@otto
Mit "Bürgerinnen und Bürger der DDR" fängt bei Outsider ein Zitat an. Besser ist, das Zitat, welches man kommentieren möchte, genau zu lesen bevor man in die Tasten haut. Über den Inhalt ihres Kommentares äußere ich mich lieber nicht, das regt mich zu sehr auf!
Real Human
12.11.2009, 13:34 Uhr
Orwell an otto
Auch wenn die Kommentarfunktion nicht zum Chatroom entarten sollte, eine Klarstellung ist manchmal nötig:
Lieber otto, ich bin gebürtiger und gelernter DDR-Bürger und heutiger Neufünfländer. Aber ich bin weder stolz auf das eine noch das andere. Im Ausland weise ich aber gern mal darauf hin, dass ich praktische Erfahrungen mit beiden Systemen habe. Ich bedaure aber vor allem eins:
Nachdem die Bewohner der Farm der Tiere ihren Berkshirekeiler Napoleon in Gestalt von Erich Honecker schlussendlich ins ferne Chile zum Sterben geschickt haben, holten sie sich ausgerechnet die Komplizenschaft des versoffenen und von ihren Vorfahren verjagten Bauern Jones in Gestalt von Kohl und Genscher als Manager auf die Farm. Die Tiere hatten eben ein kurzes Gedächtnis.
Heute – und damit stimme ich Ihnen zu – sind die Nachfolger von Kohl und Genscher offensichtlich dabei, die nun vergrößerte Farm ebenfalls abzuwirtschaften.
Bevor ich mich aber wegen so viel Dummheit umbringe, schicke ich lieber noch ein paar zynische Kommentare ins www – ohne allerdings manchmal auch Lösungen vorzuschlagen.
Schöne Grüße von George Orwell, dem ewig Aktuellen!
Real Human
14.11.2009, 07:33 Uhr
Entschuldigung – falsche Wortwahl!
Schon zeit-logischerweise sind die heutigen emeritierten Politiker Kohl und Genscher nicht die Komplizenschaft der zaristischen Generäle Koltschak, Denikin und Judenitsch bzw. von deren Hintermännern in den damaligen Regierungen Großbritanniens, Frankreichs, den USA usw. Mit einer gewissen Berechtigung könnte man sie aber als deren geistige Urenkel bezeichnen.
Diese haben allerdings viel dazu gelernt. Man unterdrückt seine Haus- und Nutztiere nicht mehr einfach mit brutaler Waffengewalt – im Notfall (Notstandsgesetze) schon – sondern geht heute viel subtiler vor. Die linken Parteien, die SPD und sogar DIE LINKE, werden ideologisch unterwandert und folglich auch personell korrumpiert. Damit wird die Demokratie nach und nach de-sozialisiert. Die Repression erfolgt mit gut dosiertem und variablen Druck. Wer sich weigert, für karge Ration Eier zu legen, dem wird sukzessive die Körnerration bis auf Null gekürzt, was dann häufig die Obdachlosigkeit zur Folge hat. (Siehe Wikipedia Stichwort: Arbeitslosengeld II/Sanktionen!)
Hier in Nordhausen kann man sehr gut verfolgen, wie geschickt Mitglieder linker Parteien zu Funktionselementen dieses fein abgefederten Repressionsapparates umfunktioniert wurden – was diese natürlich heftigst bestreiten werden! Zur Zeit wird die Agent(!)ur offensichtlich gerade effizienter aber damit vor allem auch schärfer (gegen die Kunden) justiert.
Es wundert mich übrigens nicht, dass der Zeichentrickfilm Der Aufstand der Tiere ausgerechnet zum 20. Jubiläum der friedlichen Revolution nicht von den Medien gezeigt wird. Ein Amazon-Rezensent beschreibt das Buch als Geniale Fabel zur Bildung von Machtstrukturen. Auch in unseren Bundestags-Parteien gilt: "Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher." Man lässt heute keinen Genossen Schneeball mehr verfolgen und mit einem Eispickel im mexikanischen Exil erschlagen.
Es genügt heute vollkommen denjenigen, der die Linie des Generalsekretärs kritisiert, einfach kalt zu stellen. Wer jedoch systemkonform z.B. die Hartz-Gesetze umsetzt, der macht Karriere. Manche/r erhält sogar das Bundesverdienstkreuz!
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