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Mi, 07:00 Uhr
11.11.2009

nnz-Forum: Den Arsch heben

Im Forum hatte die nnz die Meinung eines Lesers zum gerade erschienenen Buch von Christoph Nix „Rabenjagd“ veröffentlicht. Dazu gibt es jetzt einen Beitrag aus Konstanz am Bodensee...


Wenn man, wie Herr Winter an einem Theater, an einem einzigen Stuhl kleben bleibt, dann wird man schnell missmutig und muss die Arbeiten anderer entwerten. Wenn man wie Herr Winter auch ein junger Sympathisant mancher Wandmalerei war, in meiner Zeit, dann muss man schimpfen, so von oben herab, aber es scheint ihn geärgert zu haben, das ist ja schon mal eine Regung.

Recht hat er, es ist ein oberflächliches Buch in einer oberflächlichen Zeit, es ist kein Schulaufsatz, die Konstanzer haben darin eine Liebeserklärung gesehen an das Theater, der Nordhäuser Winter muss es runter machen und liest nichts darin über Korruption und findet nicht darin die raubenden Westler, die der Stadt, von der ich spreche, so geschadet haben.

Einmal hat Herr Winter sich bei mir beworben für Bühnenbilder am Bodensee, dann hat er wieder zurückgezogen und ist frustriert, dass er keinen Auftrag bekam: so einfach ist das mit der Wut. Man muss schon den Arsch heben, damit man in die Welt geht oder bleiben: eng, müde und jung alt geworden: Rebellion sieht anders aus.
Prof. Dr. Christoph Nix, Intendant Theater Konstanz
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
R-Winter
11.11.2009, 13:30 Uhr
Jedem seine Wahrheit
Schade, lieber Herr Nix, dass Sie so unsachlich und persönlich werden... Ich hegte z.B. niemals Sympathien für die "Wandmaler", fand im Gegenteil diese Aktion seinerzeit ebenfalls völlig daneben, und eine angebotene Stelle nicht anzunehmen ist etwas anderes, als wegen eines nicht erteilten Auftrages frustriert zu sein.

Passen diese Unterstellungen besser ins Bild von jemandem, dem Ihr Buch nicht gefällt? - Ou, Entschuldigung, jetzt unterstelle ich selbst. Passiert doch schneller, als man denkt...

Gott sei dank geht es in Ihrem rebellischem Buch nur um eine erfundene Stadt, wer weiß, was sonst noch alles zur Sprache käme. ;o)
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