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Mo, 16:48 Uhr
08.02.2010

Mehr Geld für Investitionen?

Die Harzer Tourismuswirtschaft profitiert in diesem Jahr von dem Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz der Regierung. Die durch die Senkung der Mehrwertsteuer auf die Beherbergungsleistung von 19 auf 7 Prozent frei werdenden Mittel werden in der Region überwiegend für Investitionen genutzt...


Damit könnte diese Maßnahme zur Wirtschaftsförderung im Bereich Handwerk und Arbeitsmarkt in touristischen Regionen beitragen. Insbesondere im Urlaub erwartet man ein schönes Zimmer, gutes Essen und stets freundliches Personal. Der Qualitätsanspruch ist hoch und mit der Neuregelung haben die Vermieter der Region mehr finanzielle Möglichkeiten, diesen zu halten. Die Einsparungen durch die Mehrwertsteuersenkung werden im Harz vor allem für bessere Leistung und besseren Service sorgen. Dies Ergab eine Umfrage bei einigen Hotelbetrieben.

Nach nunmehr einem Monat, seit diese Regelung in Kraft ist, bekommt der Harzer Tourismusverband (HTV) ausschließlich positive Resonanz. Der Mehraufwand für die Abrechnung ist gering und auch Geschäftsreisende akzeptieren die Neuregelung. Insbesondere im Wettbewerb mit europäischen Nachbarländern, wie die Niederlande (6%), Frankreich (5,5%) oder Spanien (7%), wird damit eine Steuergerechtigkeit erzielt.

„Diese Neuregelung schafft Raum für notwendige Investitionen der Betriebe unserer Region.“, so Carola Schmidt, Geschäftsführerin des HTV. „Bei dem bisher bereits guten Preisniveau für Übernachtungen können Vermieter aufgrund der Ersparnisse die Preise stabil halten und gleichzeitig ihren Betrieb fit für die Zukunft machen. Eine Chance für die Qualitätsverbesserung in der Region und damit eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.“

Anmerkung der nnz-Redaktion: Bleibt zu hoffen, dass die Investitionen in die Häuser und Zimmer nicht dazu führen, dass danach die Übernachtungspreise angehoben werden. Schließlich könnte ein moderneres Zimmer als Argument für eine Preiserhöhung herhalten. Dann wäre der Gast gleich mehrfach bestraft. Die Redaktion ist gespannt, ob es zu diesem Beitrag Kommentare geben wird...
Autor: nnz

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