Do, 17:19 Uhr
11.02.2010
Zentrum der Leistung
In der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse werden derzeit Arbeiten des Eichsfelder Kunstvereins gezeigt. Heute allerdings wurde die Galerie zum Raum für eine sportliche Pressekonferenz umfunktioniert.
Der Thüringer Leichtathletikverband (TLV) beruft für die Nordhäuser Region ein Talentleistungszentrum. Hintergrund der Etablierung sind die auf lange Zeit nachgewiesenen sehr guten Leistungen in der Talentsichtung sowie in der Schülerarbeit.
Diese Zentren spielen im Rahmen der Leistungsförderung des TLV eine zentrale Rolle in der Nachwuchsarbeit. Heute wurde das Nordhäuser Zentrum offiziell berufen. Laut des Verbandes habe man sich mehrfach bemüht, ein solches Leistungszentrum im Norden des Freistaates zu installieren. 2009 wurden die Leistungszentren ausgeschrieben.
Knauer (Foto: nnz)
Die Förderung eines Zentrums seitens des Thüringer Verbandes beläuft sich auf maximal 800 Euro im Jahr. Allerdings müssen dazu einige Kriterien erfüllt werden. Die referierte TLV-Vertreter Andreas Knauer (Bild) minutiös herunter und nannte aber auch jeden Cent und - neue Trainingsmöglichkeiten. So solle nicht unbedingt auf Weitsprung, Hochsprung oder Sprint großer Wert gelegt werden, sondern eher auf Tauklettern und Klimmziehen. Auch sprach der Verbandsmensch von seiner Zeit in Bayern, die er auch gern zum Rumrennen im Sonneberger Wald genutzt hatte. So könne im Sinne der Forstwirtschaft Nachhaltigkeit erzeugt und den Talenten bewusst gemacht werden.
Und dann war Ilona Becker mit dem Begrüßen der Gäste aus Stadt- und Landkreis Nordhausen dran. Die Frau war sehr stolz, dass alles so wunderbar geklappt hat und bedankte sich wieder, bevor sie kund tag, dass sie die Leitung des Leistungszentrums sehr gern übernommen habe.
Jetzt sollen die Talente im Landkreis Nordhausen gefunden und die besten davon in das Talente-Leistungszentrum berufen werden sollen, erläuterte Martin Räcke, der einer von zwölf Fachleuten war, die zwei Medienvertretern gegenüber saßen. Der Mann hoffte denn auch auf passende Trainingszeiten, vor allem in den Hallen in Nordhausen.
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) sprach von einem Gerangel um vergleichsweise kleine Summen und freute sich ebenfalls, dass die Arbeit nun über Vereinsgrenzen hinweg erfolgen könne. In der größten Stadt Nordthüringen. Die fühlt sich nicht nur den großen Events verbunden, sondern auch den Vereinen innerhalb ihrer Grenzen. Und da hatte die Kommune viel realisiert, zum Beispiel bei Investitionen auf dem Hohekreuz-Sportplatz oder bei der Überlassung von Turnhallen wie der am Frauenberg.
Kurz und bündig machte es der Präsident der Nordhäuser Kreissportbundes, Siegfried Janiszweski: Lasst uns einfach loslegen!
Bei aller Fachsimpelei wurde denn fast vergessen, dass der Gastgeber der heutigen Pressekonferenz, die Nordhäuser Kreissparkasse, sich fördernd für das Talente-Zentrum einsetzen wird. Ein symbolischer Scheck über 400 Euro blieb bis zum Ende der sportlichen Veranstaltung unbeachtet in einer Ecke liegen. So ist das, wenn Fachleute unter sich sind.
Autor: nnzDer Thüringer Leichtathletikverband (TLV) beruft für die Nordhäuser Region ein Talentleistungszentrum. Hintergrund der Etablierung sind die auf lange Zeit nachgewiesenen sehr guten Leistungen in der Talentsichtung sowie in der Schülerarbeit.
Diese Zentren spielen im Rahmen der Leistungsförderung des TLV eine zentrale Rolle in der Nachwuchsarbeit. Heute wurde das Nordhäuser Zentrum offiziell berufen. Laut des Verbandes habe man sich mehrfach bemüht, ein solches Leistungszentrum im Norden des Freistaates zu installieren. 2009 wurden die Leistungszentren ausgeschrieben.
Knauer (Foto: nnz)
Die Förderung eines Zentrums seitens des Thüringer Verbandes beläuft sich auf maximal 800 Euro im Jahr. Allerdings müssen dazu einige Kriterien erfüllt werden. Die referierte TLV-Vertreter Andreas Knauer (Bild) minutiös herunter und nannte aber auch jeden Cent und - neue Trainingsmöglichkeiten. So solle nicht unbedingt auf Weitsprung, Hochsprung oder Sprint großer Wert gelegt werden, sondern eher auf Tauklettern und Klimmziehen. Auch sprach der Verbandsmensch von seiner Zeit in Bayern, die er auch gern zum Rumrennen im Sonneberger Wald genutzt hatte. So könne im Sinne der Forstwirtschaft Nachhaltigkeit erzeugt und den Talenten bewusst gemacht werden.Und dann war Ilona Becker mit dem Begrüßen der Gäste aus Stadt- und Landkreis Nordhausen dran. Die Frau war sehr stolz, dass alles so wunderbar geklappt hat und bedankte sich wieder, bevor sie kund tag, dass sie die Leitung des Leistungszentrums sehr gern übernommen habe.
Jetzt sollen die Talente im Landkreis Nordhausen gefunden und die besten davon in das Talente-Leistungszentrum berufen werden sollen, erläuterte Martin Räcke, der einer von zwölf Fachleuten war, die zwei Medienvertretern gegenüber saßen. Der Mann hoffte denn auch auf passende Trainingszeiten, vor allem in den Hallen in Nordhausen.
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) sprach von einem Gerangel um vergleichsweise kleine Summen und freute sich ebenfalls, dass die Arbeit nun über Vereinsgrenzen hinweg erfolgen könne. In der größten Stadt Nordthüringen. Die fühlt sich nicht nur den großen Events verbunden, sondern auch den Vereinen innerhalb ihrer Grenzen. Und da hatte die Kommune viel realisiert, zum Beispiel bei Investitionen auf dem Hohekreuz-Sportplatz oder bei der Überlassung von Turnhallen wie der am Frauenberg.
Kurz und bündig machte es der Präsident der Nordhäuser Kreissportbundes, Siegfried Janiszweski: Lasst uns einfach loslegen!
Bei aller Fachsimpelei wurde denn fast vergessen, dass der Gastgeber der heutigen Pressekonferenz, die Nordhäuser Kreissparkasse, sich fördernd für das Talente-Zentrum einsetzen wird. Ein symbolischer Scheck über 400 Euro blieb bis zum Ende der sportlichen Veranstaltung unbeachtet in einer Ecke liegen. So ist das, wenn Fachleute unter sich sind.


