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Fr, 11:23 Uhr
07.05.2010

Neuer Name, neuer Vorstand

Die Nordhäuser LINKE stellt sich neu auf, gibt sich einen neuen Namen und wählt einen neuen Vorstand. So in etwa ist der Kurzdurchlauf dieser Nachricht. Wer mehr über die "Revolution" erfahren will, der sollte sich vor einem Klick nicht fürchten...


Am Donnerstag traf sich die Basisorganisation der LINKEN zu ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen Vorstandes. Sprecher Michael Grischinski wertete die vergangenen zwei Jahre recht selbstkritisch. So konnten einige Initiativen und Aktionen der Gesamtpartei durch die Genossen vorort nicht in vollem Umfang unterstützt und untersetzt werden.

Das Superwahljahr 2009 hatte alle Reserven verbraucht. Einige Mitglieder sind durch Beruf, andere Aufgaben oder ihr Alter nur noch schlecht in der Lage, flexibel auf die Anforderungen der Zeit aktuell zu reagieren. Gefreut haben sich die Sozialisten über die Wahlergebnisse und das damit verbundene Vertrauen der Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger.

Stolz präsentierte Grischinski die Mitgliederstatistik für Nordhausen. So haben im vergangenen Jahr nach den Wahlen 16 neue Mitglieder zur LINKEN gefunden. In der Kernstadt sind somit 171 Mitglieder organisiert, davon sind 71 Frauen. „Volkspartei wollen wir wieder werden“, rief Grischinski den Anwesenden zu. “Und da sind wir auch auf einem guten Weg, wenn ihr alle mitmacht.“ Im Namen des Kreisvorstandes dankte Sabine Jacobi den Mitgliedern aus der Kernstadt, machte deutlich, dass es in den Ortschaften auch noch einige kleine Basisorganisationen gibt und das die Partei im Landkreis zur Zeit 302 Mitglieder zählt. Die Mitglieder stimmten dem Rechenschaftsbericht mehrheitlich zu.

Die Diskussion wurde sehr kontrovers geführt. Zustimmung für das neue Parteiprogramm könne nur durch eine schwerpunktmäßige Erörterung in kleinen Mitgliederkreisen im gesamten Stadtgebiet zielorientiert erreicht werden. Erst dann solle eine Gesamtmitgliederversammlung alle Änderungsvorschläge zusammenfassen und an den Bundesparteitag zur Beschlussfassung weiterleiten. Man erkannte auch, dass der Name "Basisorganisation" unpersönlich und nicht zeitgemäß ist. Die Linken gaben sich somit den Namen "Stadtverband Nordhausen". Ebenso wurde der Sprecherrat abgeschafft. Man wollte wieder Vorsitzenden und Stellvertreter.

Und so wurde der neue Vorstand gewählt. Mit großer Mehrheit erreichten alle Bewerberinnen und Bewerber ihr Ziel. Der Vorstand des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Michael Grischinski
Stellvertreterin: Hannelore Haase
Mitglieder: Elke Falley, Ilona Scharfe, Anni Skach, Peter Etzler, Dieter Morgenstern und Rainer Linsel.

Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes DIE LINKE freut sich auf viele Mitstreiter und bittet die Nordhäuser, sich zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus morgen um 11.00 Uhr auf dem Ehrenfriedhof am Stresemannring rege zu beteiligen.
Autor: nnz

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