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Mo, 14:28 Uhr
17.05.2010

Jetzt aber schnell(er)

Rund 11.000 Haushalte in Nordhausen können von zwei Kabelfernsehanbietern ab sofort mit schnellen Internetzugängen von bis zu 6000 kbit/s versorgt werden. Wie das funktionieren soll, das hat die nnz erfahren...

Schnell ins Netz (Foto: P. Grabe) Schnell ins Netz (Foto: P. Grabe)
Bernd Garthoff, Joachim Bundfuß und Bürgermeister Matthias Jendricke (v.l.) vor einer der DSL-Kopfstationen in der Rautenstraße.

6000 kbit/s, dieses Versprechen gaben jetzt Bernd Garthoff vom gleichnamigen Unternehmen aus Langelsheim und Joachim Bundfuß, Geschäftsführer der Television Bleicherode GmbH, bei einem Treffen mit Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) und Peter Spannaus, dem technischen Leiter der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG). Neben der SWG profitieren auch die Mieter der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz von der neuen Technik.

Die Interessenten können wählen zwischen einem 2- oder 6 Megabit- Anschluss. Die Internetversorgung wird über das Kabelfernsehnetz ermöglicht, und unterliegt damit nicht den Beschränkungen der Telefon bzw. DSL Technik. Es wird durch den Servicetechniker des Kabelnetzbetreibers beim Teilnehmer nur die Fernseh- Anschlussdose gegen eine Multimediadose ausgetauscht und das so genannte Kabelmodem installiert.

Die Bewohner können sich direkt mit ihren Kabelbetreibern in Verbindung setzen, um die Internet- Verträge abzuschließen – ein Telefonanschluss ist dafür nicht notwendig. Die Kabelbetreiber erklärten, dass die Internet- Versorgung über das Kabelnetz sehr zuverlässig funktioniere. „Wir haben dazu in den letzten Wochen mehrere Tests im Stadtgebiet vorgenommen und können aufgrund unseres gut ausgebauten Zentralanschlusses in Form eines festen 155 Megabit-Anschlusses die Internet Bandbreite sicherstellen“, erklärte Bernd Garthoff. Höhere Bandbreiten über 10 Mbit/s und andere Dienste werden folgen.

Bürgermeister Jendricke freut sich über die neuen Internet- Anbieter, da trotz mehrfachen Schriftverkehrs mit der Deutschen Telekom keine Beschleunigung der Internetversorgung im Stadtgebiet zu erreichen war. „Und unsere Erfahrungen zeigen, dass der Anschluss an das schnelle Internet heute ein ganz wichtiger Standortfaktor ist“, so der Bürgermeister.

Für die SWG betonte auch Peter Spannaus, dass mit dieser Internetversorgung über Kabel jetzt nahezu alle Mieter in den mehrgeschössigen Wohneinheiten eine gute Internet- Anbindung hätten.
Autor: nnz

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