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Di, 10:45 Uhr
01.06.2010

Auf dem Weg nach unten

Nicht nur die Umfrage- und Beliebtheitswerte bundesdeutscher Politiker kennen seit Wochen nur einen Weg, sondern auch die Quoten am Nordthüringer Arbeitsmarkt. nnz/kn mit den aktuellen Zahlen für den Mai 2010, auch für den Ausbildungsmarkt.

Arbeitslosenzahlen Mai 2010 (Foto: wirsinds) Arbeitslosenzahlen Mai 2010 (Foto: wirsinds)

Im Mai ging die Arbeitslosigkeit in Nordthüringen weiter zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit 1991. Mit 15.898 waren über 1.500 Menschen weniger ohne Beschäftigung als im April. Insbesondere im Landkreis Eichsfeld konnte die Zahl der Arbeitslosen spürbar um 589 Personen auf 4.610 reduziert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 4.291 Männer und Frauen zurück.

„Im Mai hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessert“, so Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur. „Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den Jugendlichen. Wir betreuen sie intensiv. Erfolge sind sichtbar“, so der Agenturchef. „Wir haben über ein Drittel arbeitslose Jugendliche weniger als vor einem Jahr.“

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, sank im letzten Monat um 1,0 Prozentpunkte auf 10,9 Prozent. Den thüringenweit höchsten Rückgang gab es bei der Arbeitslosenquote der Jugendlichen. Um 3,7 Prozent sank die Quote auf 8,3 Prozent und hat damit das Niveau von Erfurt und Gotha erreicht.

5.441 Arbeitslose, 722 weniger als vor vier Wochen zählte die Nordhäuser Arbeitsagentur mit den beiden Geschäftsstellen im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Eichsfeld. Die Zahl der Erwerbslosen, welche von den Arbeitsgemeinschaften und dem Grundsicherungsamt betreut werden, sank um 779 auf 10.457.

Ende Mai waren 1.427 Jugendliche arbeitslos gemeldet, über 11 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr gab es eine Senkung der Jugendarbeitslosigkeit um 34,6 Prozent.

Dem Arbeitgeber Service wurden im Mai 595 Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Gegenüber April vollzog sich ein leichter Rückgang um 4,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 18 Prozent mehr Stellen des 1. Arbeitsmarktes aufgenommen. Seit Jahresbeginn sind 7.162 Menschen in Beschäftigungen des 1. Arbeitsmarktes vermittelt worden, 489 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres am 1. Oktober haben sich bei der Agentur für Arbeit Nordhausen 1.628 Bewerber für eine Ausbildungsstelle gemeldet, 27 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zugleich wurden 1.338 Ausbildungsstellen aufgenommen, fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. 1.255 Stellen davon kamen direkt aus den Betrieben und Verwaltungen, 90 mehr als im letzten Jahr. Auf einen Bewerber entfallen damit 0,82 Ausbildungsstellen.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
geloescht.otto
01.06.2010, 13:27 Uhr
Diese Statistik
ist doch eine Lachnummer!!
Wieder mal "schön" gerechnet??
Dieser unser Staat besteht doch nur noch in Schönfärberei, Abzocke derer die sich nicht wehren können und Verdummung der Massen!!
Schlenni
01.06.2010, 16:02 Uhr
Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast
Auszug:

Ende Mai waren 1.427 Jugendliche arbeitslos gemeldet, über 11 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr gab es eine Senkung der Jugendarbeitslosigkeit um 34,6 Prozent.

Wenn ich das lese, dann Hut ab. Wenn es wahr sein würde. Die Zahlen der Agentur spiegeln da nicht alle Fakten wieder.

Da gibt es

- Abwanderung (Oh ja, Thüringen wird immer älter, weil junge Leute weg gehen. Ich bin einer davon, wenn auch nicht mehr so jung.)
- Maßnahmen der Agentur für Arbeit. ( Wer diese absolviert, ist kein Bestandteil einer Arbeitslosenstatistik. Ganz einfach man wird als vermittelt oder "weg" bewertet.
- betriebliche und vor allem überbetriebliche Ausbildung (sind ein gutes Instrument, den noch solange arbeitsslosen Jugendendlichen oder Jugendliche in Ausbildung zu bringen. Egal ob gewollt.)

Wer bis dahin noch an die sinkenden Arbeitslosenzahlen geglaubt hat, der sollte ab diesem Punkt des Textes eine andere Sicht der Dinge haben. Eine Senkung von 34,6 % der Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr, grenzt entweder an einem Wunder oder an der einfachen Tatsache, dass man einfach die Statistik "schön" gerechnet hat.

Das gleiche ist übrigens bei den Menschen, welche 58 + sind. Diese sind auch sehr begehrt bei der Zuweisung in Maßnahme in gewissen Zeiträumen.

Alles in allen wird dann Frühjahrsbelebung genannt, wenn die auch schon lange nicht mehr so eintritt wie es mal war.

Mehr als ein Arbeitnehmer bang und hofft um seinen Arbeitsplatz. Es gibt bestimmt noch mehr "dunkelziffern" an Arbeitslosen, welche auf einen Arbeitsplatz hoffen . Diese finden keine Beachtung in der Statistik.

Warum will man den Bürger nur mit so unglaubwürdigen Zahlen für dumm verkaufen.
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