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So, 19:39 Uhr
06.06.2010

Keine großen Überraschungen

Die Wahlen der ehrenamtlichen Bürgermeister im Landkreis Nordhausen sind Geschichte. Die Lehre daraus: Es gab keine Überraschungen. Zumindest keine großen...


Blicken wir auf die beiden Gemeinden, die noch mit einem gewissen Wahlkampf aufwarten konnten: Ilfeld und Neustadt. In Ilfeld konnte sich Amtsinhaber Renè Schröter Appenrodt (CDU) klar gegen Gisela Gärtner durchsetzen. In Ilfeld errang Neueinsteiger Dirk Erfurt für die CDU mit knapp über 40 Prozent einen Start-Ziel-Sieg. Er wird die Nachfolge von Peter Sieckel antreten. Seine beiden Herausforderer Corinna Appenrodt (SPD) und Einzelbewerber Manfred Wedekind konnten jeweils rund 29 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Erfurt ist so quasi der lachende Dritte und dank der fehlenden Stichwahl der Sieger.

Als kleine Überraschung kann der Ausgang der Wahl in Auleben gelten. Hier wurde Amtsinhaber Weber abgewählt, an seiner Stelle kann nun Thomas Haumer (SPD) das Dorf in der Goldenen Aue regieren.

Ansonsten setzten die Wähler auf das Bewährte, ab und an gab es eine oder zwei Stimmen für diejenigen, die heute auf den Wahlzettel geschrieben wurden. Viele Wahlergebnisse liegen klar über der 90-Prozent-Marke. Das zeugt vom Vertrauen der Menschen in diejenigen, die sich bereits seit Jahren ehrenamtlich engagieren. Oder es fehlt einfach der Nachwuchs.
Autor: psg

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Kommentare
Modern
06.06.2010, 21:41 Uhr
Alles beim Alten!!!
Ob die Kandidaten mit über 90% wirklich das Vertrauen in der Bevölkerung haben ist fraglich. Nach meiner Ansicht liegt es daran, das in vielen Gemeinden und Städten keine größe Auswahl an Kandidaten zur Verfügung standen. Was den Wählern nur die Möglichkeit gab, den einzelnen Kandidat zu Wählen oder einen anderen Wahlvorschlag zumachen ,der aber teilweise keine Aussichten auf Chancen hat.

Auch der Nachwuchs an Jungen Kandidaten sieht schlecht aus, da teilweise die jungen Kandidaten keine Unterstützung von den Amtsinhaber noch von den Parteien bekommen. Man behauptet Sie wären zu unerfahren, haben noch nicht die nötige Reife usw. Meine Ansicht sind das nur ausreden. Die Amtsinhaber haben nur Angst ihren Posten zu verlieren der ihnen ja auch Geld einbringt. Ich hoffe das sich dass irgendwann ändern tut nicht nur in dem Bereich als Kandidat für irgendwelche Ämter, sondern auch innerparteilich.
H.Buntfuß
07.06.2010, 10:17 Uhr
Kleine Überraschung in Hesserode
Wie ich aus der nnz erfahren habe, gab es im Jodlerdorf Hesserode doch eine faustdicke Überraschung. Dort setzte sich die bisher nur bei ihrer Kandidaten-Vorstellung im Ortsteilrat in Erscheinung getretene Einzelbewerberin Cindy Bohn haushoch gegen den als Favoriten gehandelten Thomas Kleemann (CDU) durch.

Die 29jährige Frau Bohn erhielt bei nur 43,5 % Wahlbeteiligung 77,3 % der gültigen Stimmen. Dabei konnte der 40jährige Thomas Kleemann einiges an gesellschaftlichem Engagement vorweisen. Beide Kandidaten hatten sich mittels Flyer den Bürgern vorgestellt.

Könnte es sein, dass bei etwa gleichem Bekanntheitsgrad Parteimitglieder gegenüber unabhängigen Kandidaten den Kürzeren ziehen, weil das Ansehen von Parteien bei immer mehr Wählern gegen Null tendiert und „Parteimitglied“ fast ein Schimpfwort geworden ist? Erschreckend ist auch wieder die sehr niedrige Wahlbeteiligung, so soll in Heringen nur jeder vierte Bürger gewählt haben.
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