Mo, 14:23 Uhr
07.06.2010
Paul ist tot
Hirsch Paul, dessen Anreise aus Katzhütte und Ankunft im Nordhäuser Stadtpark im August 2008 medienwirksam begleitet wurde, ist gestorben. Der von der Stadt Nordhausen beauftragte Tierpfleger fand ihn vor wenigen Tagen im Tiergehege tot auf. Die Obduktion hat jetzt ergeben...,
... dass die Haupttodesursache ein starker Wurmbefall in der Lunge war. Außerdem ist eine zusätzliche bakterielle Infektion im Verdauungstrakt festgestellt worden. Diese kann auch durch die Futteraufnahme entstanden sein und hat zu einer zusätzlichen Verschlechterung des Immunsystems geführt. Deshalb bittet die Stadt Nordhausen nochmals ausdrücklich darum, dass den Tieren im Stadtpark kein zusätzlich Futter gereicht wird.
Eine Parasiteninfektion von Rothirschen kommt aber auch regelmäßig in der freien Natur vor und kann bei starkem Befall zum Tod führen. Hirsch Paul hat sich im Nordhäuser Tiergehege gut eingelebt und sogar mit drei Hirschkälbern für ausreichend Nachwuchs gesorgt. Derzeit ist geplant, dass die Nachfolge von Hirsch Paul sein Nachkomme als Junghirsch einnehmen soll.
Hirsch Paul wurde im August 2008 medienwirksam im Tiergehege des Stadtparkes Nordhausen aus Katzhütte aufgenommen. Dort lebte er bis dahin in freier Wildbahn, kam aber regelmäßig in die Ortslage und wurde von den Bürgern gefüttert. Da von Wildtieren dieser Größe auch immer eine Gefahr für Menschen ausgehen kann, entschied sich der Bürgermeister von Katzhütte, den Hirsch in das Tiergehege Nordhausen umzusiedeln. Dafür ist die Stadt Nordhausen Katzhütte bis heute dankbar.
Autor: nnz... dass die Haupttodesursache ein starker Wurmbefall in der Lunge war. Außerdem ist eine zusätzliche bakterielle Infektion im Verdauungstrakt festgestellt worden. Diese kann auch durch die Futteraufnahme entstanden sein und hat zu einer zusätzlichen Verschlechterung des Immunsystems geführt. Deshalb bittet die Stadt Nordhausen nochmals ausdrücklich darum, dass den Tieren im Stadtpark kein zusätzlich Futter gereicht wird.
Eine Parasiteninfektion von Rothirschen kommt aber auch regelmäßig in der freien Natur vor und kann bei starkem Befall zum Tod führen. Hirsch Paul hat sich im Nordhäuser Tiergehege gut eingelebt und sogar mit drei Hirschkälbern für ausreichend Nachwuchs gesorgt. Derzeit ist geplant, dass die Nachfolge von Hirsch Paul sein Nachkomme als Junghirsch einnehmen soll.
Hirsch Paul wurde im August 2008 medienwirksam im Tiergehege des Stadtparkes Nordhausen aus Katzhütte aufgenommen. Dort lebte er bis dahin in freier Wildbahn, kam aber regelmäßig in die Ortslage und wurde von den Bürgern gefüttert. Da von Wildtieren dieser Größe auch immer eine Gefahr für Menschen ausgehen kann, entschied sich der Bürgermeister von Katzhütte, den Hirsch in das Tiergehege Nordhausen umzusiedeln. Dafür ist die Stadt Nordhausen Katzhütte bis heute dankbar.


