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Di, 12:02 Uhr
13.07.2010

Kommunikatives Niederlassen

„Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen“, so der deutsche Philosoph Carl Jaspers. Verbale Kommunikation scheint im Zeitalter der Internetportale, SMS – Flatrates und Computerspiele immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Umso wichtiger ist es, dass man dieser Entwicklung entgegenwirkt.

Die Leiterin der Jugendkunstschule Nordhausen, Martina Degenhardt, hat gemeinsam mit der Projektleiterin Anika Patzelt ein Handlungskonzept entwickelt, dass sich mit dieser Problematik beschäftigt. Der Titel des vom Bundesprogramm „VIELFALT TUT GUT“ geförderten Projektes lautet „Kommunikationsobjekte im öffentlichen Raum“ und beschreibt, etwas umständlich zwar, Kunstobjekte auf denen man sitzen kann.

Die Skizzen zur Gestaltung der Kunstwerke kommen dabei von Kindern des Club Caritas Nordhausen, einem Kooperationspartner der Jugendkunstschule. Mit viel Phantasie und Kreativität entstanden Bilder und Skulpturen, die nun Schülern des VHS Bildungswerkes als Vorlage zur Umsetzung dienen.

Die Idee zum Projekt entstand aus der Notwendigkeit, dass Frau Degenhardt mehrmals darauf angesprochen wurde, Nordhausen habe wundervolle Grünanlagen und Parks zu bieten, es mangele jedoch an geeigneten Sitzmöglichkeiten. So entstehen nun die gewünschten Objekte, auf denen mehrere Personen Platz finden und die zudem die Stadt noch etwas bunter und vielfältiger gestalten.

Das kunstvolle Mobiliar könnte Jugendgruppen dazu dienen „...über die Kunst einen anderen Ansatzpunkt zu finden, sich zu unterhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen...“, so Martina Degenhardt.

Isabell Naperkowski
Autor: agl

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