Fr, 12:03 Uhr
16.07.2010
Modell wird diskutiert
Die politische Diskussion um das Optionsmodell für die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) beginnt nun in Gremien des Kreistages. Die nnz mit einer Zwischenbilanz...
Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe mit Vertretern der Fraktionen, der Wirtschafts-, der Finanz- sowie der Sozial- und Gesundheitsausschuss werden die bisherigen Ergebnisse der Steuerungsgruppe Option der Verwaltung des Landkreises abwägen, um eine Kreistagssitzung Ende August vorzubereiten. Dann werden die Kreistagsmitglieder noch einmal über die Thematik Optionskommune debattieren und damit eine grundlegende Entscheidung über die zukünftige Ausrichtung der Landkreisverwaltung treffen.
Die Steuerungsgruppe, in der Landrat Joachim Claus (CDU), die 2. Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) sowie Vertreter der Verwaltung sitzen, haben das Für und Wider des Optionsmodells gegenübergestellt und als Diskussionsgrundlage ein Strategiepapier entwickelt.
Zum Hintergrund: In einer Optionskommune betreut der Landkreis allein Arbeitssuchende im SGB II-Bezug. Die bisherige gemeinsame Verwaltung mit der Bundesagentur für Arbeit in der Arge würde dann wegfallen. Bei einer Entscheidung für die Option, die die Kreistagsmitglieder in einem ersten Beschluss bereits befürwortet haben, muss sich der Landkreis bis Ende des Jahres für das Optionsmodell beim Bund bewerben. Denn die Anzahl der Optionskommunen hat die Bundesregierung begrenzt. Sie soll von jetzt bundesweit 69 Optionen auf 110 erhöht werden.
Für eine erfolgversprechende Bewerbung ist damit ein ausgereiftes, schlüssiges Konzept für eine solche rein kommunale Betreuung der Arbeitssuchenden im SGB II-Bezug wichtig. Wie viele Optionskommunen in Thüringen neu entstehen sollen, ist noch nicht offiziell bestätigt. Bislang gibt es im Freistaat zwei Optionskommunen: das Eichsfeld und Jena.
Autor: nnzEine eigens gebildete Arbeitsgruppe mit Vertretern der Fraktionen, der Wirtschafts-, der Finanz- sowie der Sozial- und Gesundheitsausschuss werden die bisherigen Ergebnisse der Steuerungsgruppe Option der Verwaltung des Landkreises abwägen, um eine Kreistagssitzung Ende August vorzubereiten. Dann werden die Kreistagsmitglieder noch einmal über die Thematik Optionskommune debattieren und damit eine grundlegende Entscheidung über die zukünftige Ausrichtung der Landkreisverwaltung treffen.
Die Steuerungsgruppe, in der Landrat Joachim Claus (CDU), die 2. Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) sowie Vertreter der Verwaltung sitzen, haben das Für und Wider des Optionsmodells gegenübergestellt und als Diskussionsgrundlage ein Strategiepapier entwickelt.
Zum Hintergrund: In einer Optionskommune betreut der Landkreis allein Arbeitssuchende im SGB II-Bezug. Die bisherige gemeinsame Verwaltung mit der Bundesagentur für Arbeit in der Arge würde dann wegfallen. Bei einer Entscheidung für die Option, die die Kreistagsmitglieder in einem ersten Beschluss bereits befürwortet haben, muss sich der Landkreis bis Ende des Jahres für das Optionsmodell beim Bund bewerben. Denn die Anzahl der Optionskommunen hat die Bundesregierung begrenzt. Sie soll von jetzt bundesweit 69 Optionen auf 110 erhöht werden.
Für eine erfolgversprechende Bewerbung ist damit ein ausgereiftes, schlüssiges Konzept für eine solche rein kommunale Betreuung der Arbeitssuchenden im SGB II-Bezug wichtig. Wie viele Optionskommunen in Thüringen neu entstehen sollen, ist noch nicht offiziell bestätigt. Bislang gibt es im Freistaat zwei Optionskommunen: das Eichsfeld und Jena.

