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So, 14:45 Uhr
18.07.2010

nnz-Forum: Für Kapital oder für Bürger?

Am Donnerstag fand in Sundhausen eine Vorstellung des Projektes „Autohof Sundhausen“ an der A38 statt. Dazu ein weiteres Statement im Forum der nnz....

Die große Anzahl der weit über 300 Sundhäuser Bürger, welche die Festhalle trotz hoher Außen- und Innentemperaturen aufsuchten, zeigten das riesige Interesse und die Brisanz des Projektes „Autohof Sundhausen“. Es wurde durch die Bürger erklärt, dass Tank- und Raststätten notwendig sind und Arbeitsplätze bringen können und dass kein Bürger gegen Tank- und Raststätten grundsätzlich, Einwände hat.

Aber: Es wurde durch die Bürger erklärt, dass der Standort Sundhausen, die falsche Wahl ist. Die ehemalige Ortsbürgermeisterin und der aktuelle Ortbürgermeister von Sundhausen haben diese Einsicht ebenfalls auf der Informationsveranstaltung öffentlich erklärt.

Es gibt Standorte in der Region, die sehr viel bessere Voraussetzungen für solche Objekte besitzen. Standorte, an denen keine Gefahr für Kinder, keine gesundheitliche Belastungen der Menschen durch Lärm und Abgase in dieser Größenordnung vorhanden ist.

Unverständnis, Empörung, Wut, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Unsicherheit, Sorge um die Kinder und die eigene Zukunft brachten viele Bürger aus Sundhausen zum Ausdruck und haben sich in den letzten Wochen an Vertreter aller Fraktionen auf allen Ebenen gewandt und um Unterstützung gebeten. Es wurde festgestellt, dass die Größenordnung des Objektes und der Standort, oft nicht so bekannt waren. Von allen kontaktierten Fraktionen wurde Unterstützung der Bürger bei der Durchsetzung ihrer Grundrechte gegeben.
Die Bürger von Sundhausen haben bei der letzten Wahl ihre Stimme und Vertrauen Vertretern auf allen Ebenen gegeben, die verantwortungsbewusst für ihre Bürger handeln sollen.

Es ist noch nicht zu spät! Der Vertreter des Investors hat wörtlich erklärt: „Gebt mir einen Standort 300 m von einer Autobahnab- und –zufahrt, egal wo und ich baue dorthin!“ Solche Standorte, die der Investor sucht, gibt es bei Werther sowie bei Windehausen (in dieses Gewerbegebiet wurde bereits investiert) und es gibt vorhandene Parkplätze an der A 38 bis Bleicherode, die ausgebaut werden könnten und üblich sind für Tank- und Rastanlagen!

Warum Sundhausen? Soll Sundhausen für Nordhausen sterben? Es ist noch nicht zu spät! Gewählte Vertreter auf allen Ebenen unterstützt uns, ihr kennt die Probleme und trefft gemeinsam mit den Stadträten von Nordhausen eine verantwortungsbewusste Entscheidung für Eure Bürger und die Zukunft der Kinder in Sundhausen!
S. D., Name ist der Redaktion bekannt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
dmfn
18.07.2010, 15:32 Uhr
Autohof
Na dann soll der Investor doch in Windehausen bauen, da ist auch gleich die Autobahnausfahrt Heringen . da wurde schon investiert in das Gewerbegebiet und da können auch die Leute daavon provitieren die Richtung Halle fahren, welche nicht die BAB 38 benutzen.
alterNeunordhäuser
18.07.2010, 17:59 Uhr
<warum eigentlich Hesserode / Werther
Als es vor geraumer Zeit hieß, der Autohof wird gebaut sollte, er da nicht zwischen Werther und Hesserode, soweit ich bis jetzt mitbekommen habe, hatte da niemand der dort ansässigen Bürger etwas dagegen??
Jetzt frtage ich mich ewiges hin und her wie in Berlin, oder geht hier mal was ohne der in Berlin üblichen Twistigkeiten?
geloescht.20220913
18.07.2010, 20:30 Uhr
Wenig überzeugend
...Traurigkeit, Hilflosigkeit, Unsicherheit...hey Leute, was sind denn das für Argumente? Da soll auf einer Fläche von 0,09! Quadratkilometern ein Autohof entstehen und kein Atomkraftwerk! In der heutigen Zeit zählen handfeste Fakten und nicht der Druck auf die Tränendrüse!

Wenn Ihr in dieser Angelegenheit ernst genommen werden und wirklich was erreichen wollt, dann kommt mit realitätsnahen Argumenten und löst Euch von diesen konstruierten Horrorszenarien des BUND!

60 Arbeitsplätze sind eine Menge Holz für unsere Region. Und wenn die alle so schlecht bezahlt sind, wie hier gemeinhin kolportiert wird, dann können wir allein in Nordhausen gleich einige hundert Arbeitsplätze im Tank- und Gastronomiegewerbe abbauen und in Hartz4-Fälle umwandeln.
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