Fr, 11:19 Uhr
23.07.2010
Noch ein Name
Ach, was ist Nordhausen nicht alles schon: Rolandstadt, Hochschulstadt, kinderfreundliche Stadt, Fair-Trade-Town. Jetzt könnte ein weiterer Beiname dazukommen. Wenn es nach den Intentionen der Bündnisgrünen geht...
Bündnis 90/Die Grünen haben im November 2009 im Stadtrat einen Antrag auf Erarbeitung einer umfassenden Nordhäuser Parkkonzeption eingebracht. Die Beschlussfassung und Umsetzung stehen noch aus. Nordhausen habe das Potential, neben Hochschulstadt auch als Parkstadt bekannt zu werden. Parkstadt sei zum einen ein Wohlfühlfaktor für die Bürger von Nordhausen und Umgebung aber auch ein weicher Standortfaktor für Zuzugwillige. "Darüber hinaus könne es ein nicht unbedeutender Tourismusfaktor werden, wenn die Nordhäuser Verwaltung und die Stadträte die Chance ergreifen, mit Bendeleben und Ebeleben eine Nordthüringer Parklandschaft zu entwickeln. Die Barockanlagen beider Orte und der Nordhäuser Villenpark aus der Gründerzeit sind für diesen Anspruch durchaus geeignet", so Gisela Hartmann gegenüber der nnz.
Eine Anbindung an die Gartenträume von Sachsen Anhalt in Blankenburg, Ballenstedt, Roseburg, Langenstein und Degenershausen würde diesen Effekt verstärken, so die Planungsvorschläge der Nordhäuser Bündnisgrünen.
"Die Parklandschaft in unserer Stadt besteht aus der Promenade, dem wunderschönen Meyenburgpark in der Innen- bzw. Oberstadt, dem Förstemannpark und dem Gelände des ehemaligen Alten Friedhofs als Wohngebietspark besonders im Osten der Stadt. Das Gehege könnte als Sport-, Konzert- und Openair-Park ausgebildet werden. Der größte und besonders bei Familien wegen der Tiere beliebte Stadtpark erfährt gerade eine intensivere Pflege und erfreuliche Qualifizierung als Freizeit – und Aktivpark mit ökologisch wertvollen Akzenten. Durch den architektonisch und dendrologisch bedeutsamen Villenpark Hohenrode erhält die Parklandschaft Nordhausen wissenschaftliches und architektonisches Potential. Offen ist noch das Schicksal des Lindenhofes", führt Hartmann weiter aus.
Die Verwirklichung der Idee Parkstadt Nordhausen sei wie vieles andere in der Stadt der vielen Namen nur in einer konzertierten Aktion von Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Schulen/Fachhochschule, Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich engagierten Bürgern zu erreichen.
Autor: nnzBündnis 90/Die Grünen haben im November 2009 im Stadtrat einen Antrag auf Erarbeitung einer umfassenden Nordhäuser Parkkonzeption eingebracht. Die Beschlussfassung und Umsetzung stehen noch aus. Nordhausen habe das Potential, neben Hochschulstadt auch als Parkstadt bekannt zu werden. Parkstadt sei zum einen ein Wohlfühlfaktor für die Bürger von Nordhausen und Umgebung aber auch ein weicher Standortfaktor für Zuzugwillige. "Darüber hinaus könne es ein nicht unbedeutender Tourismusfaktor werden, wenn die Nordhäuser Verwaltung und die Stadträte die Chance ergreifen, mit Bendeleben und Ebeleben eine Nordthüringer Parklandschaft zu entwickeln. Die Barockanlagen beider Orte und der Nordhäuser Villenpark aus der Gründerzeit sind für diesen Anspruch durchaus geeignet", so Gisela Hartmann gegenüber der nnz.
Eine Anbindung an die Gartenträume von Sachsen Anhalt in Blankenburg, Ballenstedt, Roseburg, Langenstein und Degenershausen würde diesen Effekt verstärken, so die Planungsvorschläge der Nordhäuser Bündnisgrünen.
"Die Parklandschaft in unserer Stadt besteht aus der Promenade, dem wunderschönen Meyenburgpark in der Innen- bzw. Oberstadt, dem Förstemannpark und dem Gelände des ehemaligen Alten Friedhofs als Wohngebietspark besonders im Osten der Stadt. Das Gehege könnte als Sport-, Konzert- und Openair-Park ausgebildet werden. Der größte und besonders bei Familien wegen der Tiere beliebte Stadtpark erfährt gerade eine intensivere Pflege und erfreuliche Qualifizierung als Freizeit – und Aktivpark mit ökologisch wertvollen Akzenten. Durch den architektonisch und dendrologisch bedeutsamen Villenpark Hohenrode erhält die Parklandschaft Nordhausen wissenschaftliches und architektonisches Potential. Offen ist noch das Schicksal des Lindenhofes", führt Hartmann weiter aus.
Die Verwirklichung der Idee Parkstadt Nordhausen sei wie vieles andere in der Stadt der vielen Namen nur in einer konzertierten Aktion von Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Schulen/Fachhochschule, Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich engagierten Bürgern zu erreichen.

