Mo, 08:26 Uhr
26.07.2010
Lösung wird gefunden
Immer noch wird in der Öffentlichkeit über die gefundenen Särge und Gruften an der Gerhart-Hauptmann-Straße diskutiert. Auch in Kirchenkreisen. Und genau dort hat die nnz nachgefragt...
Die Fläche (nnz berichtete) sei schon über viele Jahrzehnte hinweg kein Friedhof mehr. Der einst bestehende Gottesacker sei rechtlich entwidmet worden, bestätigte Andreas Baer, der im Kreiskirchenamt für die Bewirtschaftung und Verwaltung von Grundstücken und Gebäuden verantwortlich ist. Die Kirche hatte das Grundstück an den Investor für den Discounter verkauft.
Baer erinnerte daran, dass es bereits zu DDR-Zeiten und danach umfangreiche Bauarbeiten seitens der Energieversorgung oder des einstigen Dienstleistungskombinates sowie des Kraftverkehrs gegeben habe. Hier habe es eine Tankanlage oder eine Buswaschanlage gegeben. Mehrere Versorgungsleitungen würden immer noch durch das Grundstück führen. Nie seien bei den damaligen Bauarbeiten eine Gruft oder gar Särge gefunden worden.
Aus rechtlicher Sicht geben es seitens des Kreiskirchenamtes keine Beanstandungen. Mit dem Auffinden der Särge habe sich die Situation geändert. Jetzt könne nicht einfach eine Betonplatte darauf gegossen werden, so Baer. Man werde als Kirche mit dem Bauträger Gespräche führen, wie mit der Situation umgegangen werde.
Dem Bauträger sei bekannt gewesen, dass es auf diesem Grundstück einst einen Friedhof gegeben habe. Aus Respekt vor den jetzt gefundenen sterblichen Überresten werde eine Lösung gesucht. Vermutlich werden diese Gebeine auf einem anderen Friedhof in Nordhausen würdevoll beigesetzt.
Autor: nnzDie Fläche (nnz berichtete) sei schon über viele Jahrzehnte hinweg kein Friedhof mehr. Der einst bestehende Gottesacker sei rechtlich entwidmet worden, bestätigte Andreas Baer, der im Kreiskirchenamt für die Bewirtschaftung und Verwaltung von Grundstücken und Gebäuden verantwortlich ist. Die Kirche hatte das Grundstück an den Investor für den Discounter verkauft.
Baer erinnerte daran, dass es bereits zu DDR-Zeiten und danach umfangreiche Bauarbeiten seitens der Energieversorgung oder des einstigen Dienstleistungskombinates sowie des Kraftverkehrs gegeben habe. Hier habe es eine Tankanlage oder eine Buswaschanlage gegeben. Mehrere Versorgungsleitungen würden immer noch durch das Grundstück führen. Nie seien bei den damaligen Bauarbeiten eine Gruft oder gar Särge gefunden worden.
Aus rechtlicher Sicht geben es seitens des Kreiskirchenamtes keine Beanstandungen. Mit dem Auffinden der Särge habe sich die Situation geändert. Jetzt könne nicht einfach eine Betonplatte darauf gegossen werden, so Baer. Man werde als Kirche mit dem Bauträger Gespräche führen, wie mit der Situation umgegangen werde.
Dem Bauträger sei bekannt gewesen, dass es auf diesem Grundstück einst einen Friedhof gegeben habe. Aus Respekt vor den jetzt gefundenen sterblichen Überresten werde eine Lösung gesucht. Vermutlich werden diese Gebeine auf einem anderen Friedhof in Nordhausen würdevoll beigesetzt.

