Fr, 13:01 Uhr
30.07.2010
Integration geht durch den Magen
Deutsche Küche bildete gestern den kulinarischen Abschluss des Interkulturellen Kochens. Das Projekt des Vereins Horizont, das im Rahmen des Bundesprogramms Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gestartet worden war, geht nun in eine neue Phase. Schließlich soll noch bis Oktober eine Radiosendung und eine kleine Kochshow entstehen...
Bereits am Dienstag erfreuten sich die Teilnehmer an verschiedenen Gerichten aus dem kulinarischem Fundus Israels, Russlands und Nigerias. Zwei Wochen zuvor hatte man bereits die Küche des Westafrikanischen Benins kennen gelernt. Unter dem Motto "Make Food Not War" war es Ziel des Projektes jungen Menschen aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit zu geben, sowohl einander als auch die Kultur des jeweils anderen kennen zu lernen, und so Vorurteile, Hemmnisse und Ängste gegenüber Fremden abzubauen.
Den Abschluss der heißen Phase bildete gestern das gemeinsame Zubereiten und Verzehren von Gerichten aus dem deutschem Kulturraum. Nach dem Essen, und dem unausweichlichem Abwasch, war aber noch lange nicht Schluss. Wie schon bei den vorangegangenen Treffen verweilten Köche wie Bekochte bis zum späten Abend in gemütlicher Runde und tanzten, musizierten, spielten oder unterhielten sich. Wir als Gruppe sind uns wirklich näher gekommen und haben uns austauschen können sagte Michael Rachow, Sozialarbeiter und ehrenamtlicher Projektkoordinator. Das ging vor allem auch deswegen gut weil das Interkulturelle Kochen, im Unterschied zu vielen anderen Projekten, längerfristig angelegt ist, und man Zeit hatte sich wirklich kennen zu lernen.
Mit dem Kochen mag es fürs erste vorbei sein, die Arbeit ist damit aber noch lange nicht getan. Bis zum Ende des Projektes im Oktober sollen noch eine Radiosendung beim Offenen Kanal Nordhausen entstehen und eine kleine Interkulturelle Kochshow realisiert werden.
Zu diesem Zweck hielten zwei Kameras die gemeinsamen Kochabende fest und sammelten mehrere Stunden an Material, das jetzt erst einmal gesichtet und bearbeitet werden muss.
Der fertige Film soll letztendlich eine interkulturell-integrative Kochsendung werden, die an Schulen und im Studienkolleg gezeigt werden kann.
Autor: aglBereits am Dienstag erfreuten sich die Teilnehmer an verschiedenen Gerichten aus dem kulinarischem Fundus Israels, Russlands und Nigerias. Zwei Wochen zuvor hatte man bereits die Küche des Westafrikanischen Benins kennen gelernt. Unter dem Motto "Make Food Not War" war es Ziel des Projektes jungen Menschen aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit zu geben, sowohl einander als auch die Kultur des jeweils anderen kennen zu lernen, und so Vorurteile, Hemmnisse und Ängste gegenüber Fremden abzubauen.
Den Abschluss der heißen Phase bildete gestern das gemeinsame Zubereiten und Verzehren von Gerichten aus dem deutschem Kulturraum. Nach dem Essen, und dem unausweichlichem Abwasch, war aber noch lange nicht Schluss. Wie schon bei den vorangegangenen Treffen verweilten Köche wie Bekochte bis zum späten Abend in gemütlicher Runde und tanzten, musizierten, spielten oder unterhielten sich. Wir als Gruppe sind uns wirklich näher gekommen und haben uns austauschen können sagte Michael Rachow, Sozialarbeiter und ehrenamtlicher Projektkoordinator. Das ging vor allem auch deswegen gut weil das Interkulturelle Kochen, im Unterschied zu vielen anderen Projekten, längerfristig angelegt ist, und man Zeit hatte sich wirklich kennen zu lernen.
Mit dem Kochen mag es fürs erste vorbei sein, die Arbeit ist damit aber noch lange nicht getan. Bis zum Ende des Projektes im Oktober sollen noch eine Radiosendung beim Offenen Kanal Nordhausen entstehen und eine kleine Interkulturelle Kochshow realisiert werden.
Zu diesem Zweck hielten zwei Kameras die gemeinsamen Kochabende fest und sammelten mehrere Stunden an Material, das jetzt erst einmal gesichtet und bearbeitet werden muss.
Der fertige Film soll letztendlich eine interkulturell-integrative Kochsendung werden, die an Schulen und im Studienkolleg gezeigt werden kann.



