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Fr, 14:34 Uhr
30.07.2010

Wertevermittlung durch Sport

Wenn Sie Lotto spielen, dann sind die Chancen auf den Jackpot nicht sonderlich hoch. Die Chance mit dem Lottospiel Vereinen und Verbänden zu helfen, die sind da schon wesentlich besser. Die nnz mit einem aktuellen Beispiel...

Bescheid übergeben (Foto: Marcel Schneider) Bescheid übergeben (Foto: Marcel Schneider)

Der Nordhäuser CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh und Landrat Joachim Claus übergaben Lottomittelbescheid an den Judosportverein Nordhausen. Exakt waren es 2.800 Euro aus dem Topf der Thüringer Staatskanzlei für die Beschaffung von PC- und Videotechnik für eine Wertungsanzeige.

„Diese neue Wertungsanzeige entspricht internationalen Standards, so dass uns nun auch die Austragung überregionaler Wettkämpfe wie der Landesmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaften möglich ist“, freute sich Thomas Köhler, 1. Vorsitzender des JSV Nordhausen. Der 211 Mitglieder starke Verein feierte im Mai diesen Jahres sein 20. Jubiläum und stellte seither eine Reihe mitteldeutscher sowie thüringischer Meister. Bereits ab einem Alter von fünf Jahren trainieren die Judokas aller Altersklassen in den Abteilungen Nordhausen, Bleicherode, Ellrich, Sollstedt und Niedersachswerfen.

Dr. Klaus Zeh, in seiner Jugend selbst aktiver Judoka, würdigte das langjährige, ehrenamtliche Engagement sowie insbesondere „den durch den Judosportverein geleisteten, wichtigen Beitrag zur Vermittlung sozialer Werte an die Jugendlichen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen“. So erläuterte Thomas Köhler den Anwesenden, dass es sich bei dem Judosport nicht lediglich um eine Kampfsportart handle, sondern vielmehr auch um ein Erziehungs- und Wertesystem.

Dem Grundprinzip „des gegenseitigen Helfens und Verstehens zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen“ entsprechend, sollen durch den Judosport u.a. Werte wie Respekt, Selbstbeherrschung und Hilfsbereitschaft an die Jugendlichen vermittelt werden. Joachim Claus sicherte Thomas Köhler Unterstützung bei dem Bemühen um die Austragung überregionaler Meisterschaften zu.

„Diese würden nicht nur einen Imagegewinn für die Region, sondern auch die Erhöhung der Attraktivität einer Sportart mit sozialen und gesellschaftlichen Funktionen mit sich bringen“, zeigte sich Landrat Joachim Claus abschließend überzeugt.
Autor: nnz

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