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Mi, 09:42 Uhr
04.08.2010

nnz-Forum: Autohof und Industriegebiet

Das Thema Autohof Sundhausen scheint derzeit ein Dauerbrenner in der öffentlichen Diskussion zu sein. Die Standortfrage soll offenbar neu gestellt werden und da nun mittelbar auch die Gemeinde Urbach im Spiel ist, hätte ein Leser der nnz dazu schon einige Anmerkungen...


In den Medien, auch in der nnz, konnten wir schwarz auf weiß lesen, wohin die Reise mit unseren Einwohnerzahlen geht. Die Ursachen der Abwanderung sind hinlänglich bekannt und sie sind nur allzu verständlich. Junge Menschen mit guter Ausbildung ziehen qualifizierter Arbeit hinterher. Sie verlassen einen Niedriglohnstandort und gehen dorthin, wo sie gut bezahlte Arbeit finden und eine Existenz gründen können.

Und nun wird doch tatsächlich darüber diskutiert, den Autohof in das künftige Industriegebiet zu verlegen. Soll das etwa die Initialzündung für die Belegung sein? Wir haben bereits heute genug Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich, sowie in Handel und Verwaltung. Eine nachhaltige Wertschöpfung findet aber nun einmal nur in der Produktion statt.

Welche Wertschöpfung wird denn auf einem überdimensionierten Parkplatz mit ein paar aufstehenden Gebäuden erzielt? Welche hochqualifizierten Arbeitsplätze hat denn ein Autohof zu bieten?

Ich sehe keine und ich frage mich, warum etwas wie ein Autohof schlecht für Sundhausen, aber gut für Urbach, Windehausen und Bielen sein soll. Ein Autohof in einem Industriegebiet ist ein Rohrkrepierer.
Bernd Sebert, Urbach
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Stephan Schreiber
04.08.2010, 12:20 Uhr
Autohof und Industriegebiet
Also ich als ehemaliger Thüringer aus der Goldenen Aue bin dafür das man den Autohof in dem neuen Industriegebiet erbauen sollte. Erstens schafft man wieder Arbeitsplätze für Arbeitslose Bürger die auf der suche sind (was ja wie wir alle wissen nicht gerade wenig sind in Deutschland).

Zweitens sollte man auch mal an die ganzen Kraftfahrer denken die von Montag bis Freitag für die Wirtschaft unterwegs sind und mal eine Pause bzw. Ruhephase brauchen.

Mann sieht genug Unfälle mit LKW´s auf Autobahnen und hört das der ein oder andere Kraftfahrer übermüdet war.....(mal nach denken). Es geht nun einmal die A38 durch das Gebiet und es sind ja auch scho genug Unfälle passiert im LK Nordhausen.
Also sollte man es doch noch einmal über denken und mal die Realität sehen was man eigendlich gutes mit einem Autohof bewirken kann.

Ich persönlich finde es eine Frechheit, das man immer und immer wieder dagegen ist wenn etwas neues und wirtschaftliches erbaut bzw. erschaffen werden soll. Also ich hoffe das man sich noch einmal Gedanken macht und auch mal an die Realität und Zukunft denkt.

Meine persönlich Meinung ist, baut den Autohof im neuen Gewerbegebiet.....!

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Schreiber
pumpnC
04.08.2010, 17:44 Uhr
richtig
Ich seh das genauso wie mein Vorredner. Ständig erscheinen jetzt Wehklagen und Gemecker. Es reicht langsam. Und dann dieses ständige herrumgereite auf Den "Billiglohnsektor". Scheinbar wissen schon alle Einwohner aus Sundhausen und Urbach wieviel die möglichen Angestellten verdienen werden. Dabei ist ganz Deutschland bereits ein Billiglohnland und das ein Verkäufer nicht so viel verdient wie ein Studierter oder Bauarbeiter sollte doch logisch sein.

Trotzdem brauchen auch Verkäufer einen Job davon gibt es leider nicht so viele. Aber anstatt die Sache mal neutral zu betrachten, wird hier ein Artikel online gestellt, der überladen mit Emotionen und Mutmaßungen ist. Der Autor sollte vielleicht mal nicht von hier bis jetzt seine Gedankengänge ausführen. Tut mir Leid, aber was ich hier teilweise manchmal an Unsinn lese passt schon auf keine Kuhhaut mehr.
Luftikus
04.08.2010, 23:34 Uhr
Autohof Sundhausen
Ob die Verlagerung ins Industriegebiet der richtige Weg ist, ist fraglich. Sundhausen ist schon die beste Standortwahl. Die Proteste sind berechtigt und sollen viel mehr dazu Anregung geben, den Autohof vielleicht in verkleinerter bzw. veränderter Ausführung zu errichten.

Man kann meines Erachtens nicht einfach demokratisch gefasste Beschlüsse umkippen, weil auf einmal einige Anwohner alles negative eines Autohofes aufzeigen und überzogen darstellen. Wenn man die Berichte teilweise gelesen hat, so wird sich über Ausländer, Drogen, Prostitution und besonders hohe Abgase und Billiglohn beschwert. Dann dürfte man nachts an keinen Autohof mehr ranfahren. Hier wird so eine Stimmung verbreitet, dass kein Mensch mehr einen Autohof haben will, egal wo er gebaut werden soll.

Wir sollten uns auch fragen, was ist ein Beschluß eines Ortschaftsrates, und Stadtrates wert?! Ist der Stadtrat erpressbar, wenn man den Mund nur weit genug aufmacht?!

Kommen Schadensersatzforderungen auf die Stadt zu, die auf die Sundhäuser abgewällst werden?
Denjenigen die wegen den Abgasen schimpfen gebe ich recht, jedoch sollte man aber auch bedenken dass die Einwohner im Stadtzentrum nicht weniger Abgase durch die tausenden von Autos in der Ufer-, Rauten-, Stolbergerstr. u.w. haben. Gerade beim Bergauffahren wird ordentlich ausgeblasen und die Abgase können schön zwischen den Häusern stehen bleiben. Und vom Verkehrslärm ganz zu schweigen, nur ist der nicht 24 Stunden.

Übrigens ist der Autohof keine Baustelle der Stadtverwaltung. Wie aus alten Presseberichten zu entnehmen ist, war es ein Antrag der SPD im Stadtrat, welcher dann große Zustimmung fand. Die Stadtverwaltung wurde mit dem Beschluß also beauftragt, die weitere Schritte einzuleiten. Der Stadtrat der den Antrag einbrachte, muß nun auch über die Zukunft entscheiden. Ich wünsche ein goldenes Händchen.
NDHler
06.08.2010, 11:08 Uhr
Ja zum Autohof
Was hier abgeht ist echt der Hammer. Hoffentlich liest das niemand, sonst traut sich hier kein Investor mehr her. Ich bin selber sehr viel mit dem Auto quer durch Deutschland unterwegs und habe schon hunderte Autohöfe kennengelernt. Alles, was hier an Klischees ausgegraben wird, ist so was von lächerlich, manchmal kann man sich nur noch an den Kopf fassen.

Mal ganz im Ernst, ein Autohof zieht weder Kriminelle an noch fördert er das „horizontale Gewerbe“, selbst das Vorhandensein eines Erotikshops nicht. Einen solchen gibt es ja auch in der O. Cohn Straße, eine „Bordsteinschwalbe“ habe ich dort aber noch nicht gesichtet. Auch werden Drogendealer sich für ihre Geschäfte keinen gut besuchten und von der Polizei häufig angefahrenen Autohof aussuchen, da gibt es bessere Plätze!

Die Autohöfe der neusten Generation sind alle samt sehr ordentlich, in einem sehr sauberen Zustand und meist auch bewacht. Darauf achten doch schon die Betreiber, die stehen ja schließlich im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Jeder Kunde des Autohofs soll sich hier schließlich wohlfühlen und für die Weiterreise erholen. Das ist Sinn und Zweck einer solchen Einrichtung!

Noch etwas zur Standortauswahl und angesprochenen Alternativen, bitte bedenkt dabei immer, dass das ein Projekt der Stadt Nordhausen ist. Nicht alle angesprochenen Alternativgrundstücke liegen in der Gemarkung Nordhausen. So einfach ist das nicht. Ich finde das Projekt gut und richtig, der Standort ist dafür ideal und mit entsprechenden Auflagen an den Investor sollte das auch umgesetzt werden. So, jetzt können alle auf mich einschlagen, ganz besonders freue ich mich auf eine Antwort von rwe62. Der wollte ja auch schon einmal das Arbeitsamt besetzen, wird sich wieder lustig nur leider auch unsachlich und weit am Thema weit vorbei.
mäxchen
07.08.2010, 17:07 Uhr
Wirrwarr Notdienst
Ich hoffe alle User der NNZ verstehen jetzt mal den Kommentar von "dicker". Er gibt exakt die aktuelle Lage und Zuständigkeit wieder!

Ein Anruf beim "kassenärztlichen Notdienst" und der Patient spricht direkt mit dem Arzt. Zuvor noch eine informative Sprachnachricht über die Dienstzeiten.
Lediglich die Räume sind im Krankenhaus untergebracht weils zentraler ist, die Patienten gleich weiter ins Krankenhaus können, falls die Schwere der Erkrankung es erfordert und weil dort rund um die Uhr ausgebildetes Personal ist, an 365 Tagen im Jahr!!!

Nur kurz zur ursprünglichen Kommentatorin: Als ordentliche und mitdenkende Asthmatikerin hat man sein Notfall-Spray dabei - immer - auf Arbeit, im Urlaub, zu Hause - geht ja beim Handy auch.

Eine Krankenschwester kann nicht unbürokratisch ein Rezept ausstellen und ein Krankenhaus ist nicht eine kostenlose Abgabestelle für Medikamente - dafür bleiben Apotheken.

Adele: richtig - hohes Patientenaufkommen führt zu Wartezeiten bei den Notdiensten. Aber sind "Zeckenbisse vor einigen Tagen", "seit 3 Wochen Rückenschmerzen" oder "seit Wochen so Druck im Ohr" wirklich Notfälle, welche 21:00 Uhr oder Sonntag Mittag behandelt werden müssen???
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