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Do, 12:13 Uhr
05.08.2010

Dem Ziel ein Stück näher

Die Arbeitsgruppe „Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung“ hat bei ihrer letzten Sitzung spezifische Handlungsfelder und konkrete Schwerpunkte für die kommunale Gesundheitsförderung im Landkreis diskutiert. Unterstützt hat die Arbeitsgruppe Kerstin Schmidt, Beraterin von einem bundesweit aktiven Unternehmen „Demographie lokal“, das bereits für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig war.


Schmidt (Foto: J. Piper) Schmidt (Foto: J. Piper) „Demographie lokal“ berät Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Gestaltung des Demographischen Wandels und unterstützt sie dabei, konkrete Handlungskonzepte zu entwickeln. Kerstin Schmidt brachte einen Demographie-Check mit: Demnach wird die Kreisbevölkerung bis 2025 um rund 17 Prozent sinken. Einzelne Kommunen werden sehr stark vom Verlust betroffen sein. Bleicherode wird beispielsweise einen Verlust von rund 26 Prozent hinnehmen müssen, so die aktuellen Prognosen.

Vor allem der Weggang junger Menschen, der sich an der Bildungswanderung bemisst, trägt dazu bei, dass die Bevölkerung im Kreis schrumpft. Das Durchschnittsalter wird nach derzeitigen Prognosen von 2007 bis 2025 um etwa sechs Jahre auf 51,2 Jahre steigen. Damit werden im Jahr 2025 auf einhundert 20 bis 64-Jährige 61 Personen über 65 Jahren kommen.

Das Ergebnis dieser Entwicklung: ein kontinuierlicher Geburtenrückgang, deutlich mehr Hochbetagte und deutlich weniger Erwerbstätige. Dies wird auf allen kommunalen Handlungsfeldern zu spüren sein und erfordert gerade im Bereich Gesundheit ein strategisches, sektorübergreifendes Gesamtkonzept, um die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und zu fördern. Mehr Eigenverantwortung kann dabei ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit eines jeden sein. Bei der kommunalen Gesundheitsförderung müssten sowohl die älteren, nicht erwerbstätigen als auch die jüngeren, erwerbstätigen Menschen berücksichtigt werden, so das Fazit der Arbeitsgruppe.

Die Standortbestimmung der AG Demographischer Wandel zeigte im Feld der Gesundheitsförderung Stärken und Schwächen auf, verdeutlichte zukünftige Chancen und Risiken und eröffnete erste Einblicke in relevante Handlungsfelder der Gesundheitsförderung, die es zur nächsten Sitzung zu gewichten gilt. Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen Martin Hoffmann des Landratsamtes Nordhausen telefonisch unter 03631/911-179 zur Verfügung.
Autor: nnz

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