Di, 09:16 Uhr
10.08.2010
Soziales Zentrum in Gefahr?
Will man die sozialen Dienste in Sollstedt kaputtsparen oder an andere freie Träger verscherbeln? Diese Frage stellen sich aktuell die Mitglieder des Fördervereins für das soziale Zentrum in Sollstedt. Die nnz mit den Hintergründen.
"Nur wenige Tage nach der Verabschiedung von Bürgermeister Jürgen Hohberg durch den Gemeinderat haben wir große Sorge um den Weiterbestand unseres ehrenamtlich geführten Sozialen Zentrums mit all den sozialen Diensten bis hin zum Jugendclub in unserer Gemeinde. Großen Anteil an der Entstehung und ständigen Weiterentwicklung dieser sozialen Struktur hat unbestritten Jürgen Hohberg. Fehlt jetzt das soziale Gewissen in Sollstedt?", fragen die Vorständler.
Am Dienstag voriger Woche sei auf Nachrage in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates beteuert worden, das niemand beabsichtige, das Soziale Zentrum zu schließen. Zu diesem Zeitpunkt wurden aber schon von der Gemeindeverwaltung mit auswärtigen Trägern Gespräche geführt und Angebote eingeholt, um das Zentrum im Gesamtpaket zu verhökern, wie in der Beratung des Vorstandes mit dem 1. Beigeordneten der Gemeinde zwei Tage später bekannt wurde.
Das bedeute letztlich nicht nur Verlust von Arbeitsplätzen, sondern gegebenenfalls Schließung einzelner Felder des Fördervereins bis zu dessen Auflösung. Alles unter dem Motto: Wir müssen sparen, die fetten Jahre sind vorbei! Aber gleichzeitig sei zum Beispiel beschlossen worden, dem neu zu wählenden Bürgermeister die höchstmögliche Gehaltsgruppe zu gewähren.
"Für uns drängt sich die Vermutung auf, dass unter dem Sparvorwand bei Ausgaben für die sozialen Dienste die Übernahme dieser durch einen größeren Freien Träger aus dem Kreisgebiet vorbereitet wird", so der Vorstand des Fördervereins.
Die nnz wollte dazu eine Stellungnahme der Sollstedter Gemeindeverwaltung erfragen, leider war kein Mitarbeiter - auch nicht über die zentrale Einwahl - zu erreichen.
Autor: nnz"Nur wenige Tage nach der Verabschiedung von Bürgermeister Jürgen Hohberg durch den Gemeinderat haben wir große Sorge um den Weiterbestand unseres ehrenamtlich geführten Sozialen Zentrums mit all den sozialen Diensten bis hin zum Jugendclub in unserer Gemeinde. Großen Anteil an der Entstehung und ständigen Weiterentwicklung dieser sozialen Struktur hat unbestritten Jürgen Hohberg. Fehlt jetzt das soziale Gewissen in Sollstedt?", fragen die Vorständler.
Am Dienstag voriger Woche sei auf Nachrage in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates beteuert worden, das niemand beabsichtige, das Soziale Zentrum zu schließen. Zu diesem Zeitpunkt wurden aber schon von der Gemeindeverwaltung mit auswärtigen Trägern Gespräche geführt und Angebote eingeholt, um das Zentrum im Gesamtpaket zu verhökern, wie in der Beratung des Vorstandes mit dem 1. Beigeordneten der Gemeinde zwei Tage später bekannt wurde.
Das bedeute letztlich nicht nur Verlust von Arbeitsplätzen, sondern gegebenenfalls Schließung einzelner Felder des Fördervereins bis zu dessen Auflösung. Alles unter dem Motto: Wir müssen sparen, die fetten Jahre sind vorbei! Aber gleichzeitig sei zum Beispiel beschlossen worden, dem neu zu wählenden Bürgermeister die höchstmögliche Gehaltsgruppe zu gewähren.
"Für uns drängt sich die Vermutung auf, dass unter dem Sparvorwand bei Ausgaben für die sozialen Dienste die Übernahme dieser durch einen größeren Freien Träger aus dem Kreisgebiet vorbereitet wird", so der Vorstand des Fördervereins.
Die nnz wollte dazu eine Stellungnahme der Sollstedter Gemeindeverwaltung erfragen, leider war kein Mitarbeiter - auch nicht über die zentrale Einwahl - zu erreichen.


