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Do, 19:16 Uhr
12.08.2010

Wacker greift ein

Nachdem die zweite Mannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen schon ihren Premierenauftritt in der Landesklasse Nord hatte, greift nun auch die Erste in das Punktspielgeschehen der Köstritzer-Liga Thüringen, wie das Wortungetüm heißt, ein…

Die Reserv in Eisenach (Foto: Olaf Dobrzykowsky) Die Reserv in Eisenach (Foto: Olaf Dobrzykowsky)

Am Sonntag – das wird der neue Regelspieltag von Wacker I sein – empfängt die Mannschaft den Aufsteiger FC Union Mühlhausen um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark. Da läuft aber schon der 2. Spieltag. Durch die ungeliebte Zahl von 17 Verbandsligisten hat jeweils immer eine Vertretung spielfrei. Am vergangenen Wochenende traf es gleich zu Beginn der Saison 2010/2011 den Nordhäuser Verein.

Die Gäste aus Mühlhausen haben bereits ein Punktspiel absolviert und dieses vor über 600 Zuschauern zu Hause gegen Leinefelde gewonnen. Und das in recht beeindruckender Manier.

Pokal gegen Dachwig (Foto: Harald Dressler) Pokal gegen Dachwig (Foto: Harald Dressler)

Die Union-Deckung zeigte sich über die gesamte Distanz der neunzig Spielminuten auf dem Posten, der tschechische „Dirigent“ Miroslav Verner zog im Mittelfeld geschickt die Fäden und gezielte Konter brachten die Leinefelder immer wieder in Schwierigkeiten.

Schon im Aufstiegsjahr hatte die solide Mühlhäuser Abwehr insgesamt nur dreißig Treffer zugelassen. Sie wird eventuell auch Wacker vor einige Probleme stellen, denn Union will nach Aussagen ihres Trainers Bernd Nemetschek am Kuhberg keinesfalls klein beigeben. Schließlich ist es das erklärte Ziel der Gäste, die Klasse halten zu wollen. Nemetschek sieht Nordhausen neben Sondershausen und den Oberligaabsteigern aus Gera, Jena und Pößneck als Favoriten.

Wacker ist also durch den spielfreien Tag bereits im Zugzwang und muss ungewollt als Favorit gesehen eigentlich schon sein erstes Spiel gewinnen, wenn man vom bisher unverschuldeten zehnten Tabellenplatz nach oben klettern will. Gerade mit Aufsteigern hatte Nordhausen im vergangenen Spieljahr so seine Mühe. Doch wollen wir nicht an alten Wunden lecken.

Die Vereins-Zielstellung lautet: Platz 1 bis 4. Trainer Jens Ludwig formulierte es etwas vorsichtiger: „Wir wollen wieder eine gute Rolle spielen.“ Es gab zwar einige Zugänge aus der Region, ob sie für die Verbandsliga qualitativ schon ausreichen, müssen die nächsten Wochen zeigen. Sie sollen aber allmählich mit den höheren Aufgaben reifen und ins Gefüge bewährter Leute eingefügt werden.

Wacker muss ohne Stammtorwart Lars Greschke auskommen, der sich nach seiner Eheschließung am Wochenende (herzliche Glückwünsche von der nnz) auf Hochzeitsreise befinden wird. Da auch die meisten Testspielgegner keine echten Prüfsteine darstellten und die häufig wechselnden Startbesetzungen wenig Aufschlüsse über die zu vermutende Stammformation boten, gehen wir mal davon aus, dass gegen Mühlhausen bis auf Greschke, Kolan (Wechsel nach Neugersdorf) und Elle (keine Vorbereitung) die bewährten Kräfte auflaufen werden.

Die Mannschaft muss sich bewusst sein, dass mit einem erfolgreichen Auftakt auch die Zuschauer hinter ihr stehen werden. Es bleibt aber noch abzuwarten, wie der Sonntag als neuer Spieltag von den Fans der Region angenommen wird. Die Reserve wird dafür in der Regel am Sonnabend ihre Heimspiele austragen.

Am 14. August, um 15.00 Uhr können die Freunde der zweiten Mannschaft den gleichen Gegner wie im letzten Heimspiel der Vorsaison begrüßen. Gegen die SG Arenshausen/Gerbershausen gab es damals eine 1:3-Heimniederlage. Dieses Mal wollen die Akteure von Trainer Uwe Etzrodt besser aussehen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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