Kommentare
NDHler
20.08.2010, 07:40 Uhr
Jetzt werden auch noch die Kinder instrumentalisiert...
Hier zeigt sich doch wieder die Unwissenheit der Bürger und jetzt werden auch noch die Kinder instrumentalisiert. Wie bitte sollen denn durch einen Autohof viele Kinder krank werden. Leute, hier entsteht doch kein Atomkraftwerk!!!! Wenn der Autohof erst einmal da ist, werden viele feststellen, dass der ihren Lebensstandart in keinster Weise beeinträchtigt.
Retupmoc
20.08.2010, 08:01 Uhr
Wir brauchen keinen Autohof
Ich wohne 5 km von dem geplanten Autohof weg. Und ich brauche auch keinen. Meine Unterstützung ist den Sundhäusern gewiss. Protestieren Sie weiter - glauben Sie mir das hilft. Und erklären Sie den handelnden Parteien, das Sie bei den nächsten Wahlen geschlossen gegen diese wählen. Das wirkt! Denn dann geht es um gutbezahlte Pöstchen, die keiner verlieren will.
monster
20.08.2010, 08:39 Uhr
Wir brauchen KEINEN Autohof???
Also jetzt mal im Ernst: JEDER Arbeitslose, der arbeiten möchte, regt sich mit Recht über den bescheidenen Arbeitsmarkt in der Region auf. Jetzt, wo ein Autohof mit Hotel und Casion gebaut und somit viele Arbeitsplätze in vielen verschiedenen Branchen gesichert werden sollen, ist es auch wieder falsch!
WAS WOLLT IHR DENN??? Der Autohof soll und muss gebaut werden!!! Und wie werden denn Kinder davon krank? Ist mir ein Rätsel... Wie schon geschrieben wurde: Es geht doch hier nicht um ein Atomkraftwerk!!! Das über den Autohof überhaupt diskutiert werden muss, ist echt traurig...
NDHler
20.08.2010, 09:07 Uhr
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Retupmoc
20.08.2010, 09:52 Uhr
Arbeitsplätze?
Mit dem Autohof werden Arbeitsplätze vernichtet, nicht geschaffen. Ist doch wohl klar, wenn ich noch ein Fastfoodrestaurant baue, dann geht bei den andren in der Gegend die Kundschaft zurück. Folge: Es werden Stellen abgebaut. Dasselbe trifft auf Hotel und Tankstelle zu. Einzig und ALLEIN beim geplanten Rotlichteil würde es Neueinstellungen geben. Aber ob da Sundhäuser Frauen genommen werden. Die Kundschaft steht doch eher auf Brasilianerinnen oder billige Osteuropärerinnen.
Weg mit dem Autohof!
Sebastian1
20.08.2010, 10:38 Uhr
Liebe Mitbewohner!!!
Also zum Thema Autohof, sie (Sundhäuser) brauchen vielleicht den Autohof nicht... Das haben nun alle Mitbekommen. Es geht nicht drum was die Sundhäuser brauchen oder nicht. Es geht immerhin noch darum, um durchfahrende Urlauber, LKW fahrer, Außendienst Mitarbeiter die diesen Autohof gern Nutzen wollen, Zum Essen, Trinken, Toilette, event. Schlafen sowie auch Tanken.
diskusionen über Kinder die könnten krank werden sehr lächerlich dargestellt ehrlich, das sind keine Argumente. Ich habe mal folgende Beispiele:
- Wenn um ihn drumherum die Felder mit Gülle gedüngt wercen.
- Industriegebiet Südstrasse, mit van Asten, Sakret, usw.
- Die B80
die Aufgeschlüsselten Beispiele sind wohl nicht Gesundheitsgefährdet?
Wenn ihr alles blockieren wollt, was ja fast immer der Fall ist (die Sundhäuser mal wieder, sagt man so im Volksmund), dann wäre ich Dafür das man das Jährliche Bierfest nicht mehr in Sundhausen Veranstaltet sondern in NDH innenStadt bzw nahe der innenstadt.
Alle die Wollen das der Autohof gebaut wird Daumen Hoch...zeigt ja schon die Umfrage...
NDHler
20.08.2010, 10:52 Uhr
JAAA zum Autohof!!!!
Ich bin klar für den Autohof. Hier wird weder die Prostitution noch der Drogenhandel gefördert. Die Kunden des Autohofes fahren doch schon heute nicht in die Restaurants von Sundhausen und Umgebung sondern an Nordhausen vorbei. Hier entstehen neue Arbeitsplätze und Steuergelder fließen auch zusätzlich. Das ist ein Fakt!!! Außerdem ist ein Erotikshop geplant und kein Bordell. Da gibt es schon noch einen Unterschied! Ich möchte die Kinder sehen, die durch den Autohof krank werden, ein Witz ist das!!! So vergrault man künftige Investoren!!!
Retupmoc
20.08.2010, 11:53 Uhr
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diphileo
20.08.2010, 12:10 Uhr
Hier wird einiges verkannt ...
die Sundhäuser wollen einen Autohof, wollen Schaffung von Arbeitsplätzen. Nur der Standort direkt an einem Wohnort ist nicht zu vertreten!
Das Lärm und Abgase krank machen, ist wohl jedem bekannt. Selbst Kindergartenkinder wissen das und dürfen das auch laut sagen. Das hat nichts mit Instrumentalisieren zu tun, sondern mit freier Meinungsäußerung.
Desweiteren schlage ich eine neue Umfrage mit dem Titel vor: Möchten Sie einen Autohof direkt vor Ihrer Haustür (150-400m)? Auf die Ergebnisse dürfen wir alle gespannt sein?
brixan
20.08.2010, 12:22 Uhr
Protest
Nur Kapitalisten können gegen das NEIN der
Sundhäuser entscheiden. Hier ist endlich Solidarität mit Sundhausen gefordert!
Totaldemokrat
20.08.2010, 12:23 Uhr
Gefahr - die Glocken läuten!
In Sundhausen läuten die Glocken!
Alarm, Alarm - Gefahr, Gefahr!!! Wo ist der Feind? Steht Wallenstein vor den Toren, naht die Pest oder kommen gar die Russen wieder? Ist die Helme über die Ufer getreten oder eine neue rote Revolution in Sicht? Gefahr, Gefahr! Die Glocken läuten in Sundhausen... Was ist los, was ist passiert?
Ah, ein Autohof soll gebaut werden.
Einige Sundhäuser, nicht alle, haben schon immer über irgendwas gemeckert, einigen passt nie was. Vor Jahren der viel zu "laute" Jugendclub, dann die "entgangenen" Einnahmen der Festhalle und die drei "verlorenen" Millionen D-Mark die durch die Eingemeindung in die Stadtkasse einflossen...
Und die Kirche mischt auch mit, werden jetzt Gebete gegen den Autohof gesprochen? Ihr solltet euch da raushalten, Eure Schutzpatrone haben sonst noch mehr zu tun...
St. Christophorus, Treuer, behüt' uns am Steuer
Denkt lieber mal an die LKW Fahrer und Reisenden, die froh sind, auf einen weiteren Rastplatz zugreifen zu können. Übermüdung tötet...der liebe Gott hilft auch nicht mehr wenn Euch der Sensenmann in Form eines 40 Tonner Diesels ins Getriebe rauscht, nur weil der Fahrer übermüdet ist und keinen Rastplatz gefunden hat...
nicih
20.08.2010, 12:51 Uhr
Ich versteh Euch nicht...
...überall im Ort hört man, dass Sundhausen und die Region ausstirbt weil die jungen Leute weggehen. Warum gehen sie weg? Weil Arbeitsplätze fehlen!!! Jetzt kommt mal einer, der Geld investieren möchte und Arbeitsplätze schafft, dann ist es auch nicht recht. Ich bin auch Sundhäuser, und kenne einen Großteil der Protestanten. Das sind alles Rentner, Leute die Arbeit haben, oder solche die nicht mehr arbeiten brauchen/wollen.
Dass jetzt Kinder instrumentalisiert werden ist lächerlich, nennt doch bitte noch Behinderte und Juden dann habt Ihr das Repertoir an populistischer Polemik ausgeschöpft.
Ihr solltet die Kraft dafür nutzen um mit den Behörden und Investoren zu reden und damit vielleicht Schallschutzwände oder eine Neurregelung der Auf- und Abfahrten zu erreichen. Dann sind Eure Bedenken doch auch erledigt.
nicih
20.08.2010, 12:59 Uhr
Ich versteh Euch nicht...
...überall im Ort hört man, dass Sundhausen und die Region ausstirbt weil die jungen Leute weggehen. Warum gehen sie weg? Weil Arbeitsplätze fehlen!!! Jetzt kommt mal einer, der Geld investieren möchte und Arbeitsplätze schafft, dann ist es auch nicht recht. Ich bin auch Sundhäuser, und kenne einen Großteil der Protestanten.
Das sind alles Rentner, Leute die Arbeit haben, oder solche die nicht mehr arbeiten brauchen/wollen. Dass jetzt Kinder instrumentalisiert werden ist lächerlich, nennt doch bitte noch Behinderte und Juden dann habt Ihr das Repertoir an populistischer Polemik ausgeschöpft.
Ihr solltet die Kraft dafür nutzen um mit den Behörden und Investoren zu reden und damit vielleicht Schallschutzwände oder eine Neurregelung der Auf- und Abfahrten zu erreichen. Dann sind Eure Bedenken doch auch erledigt.
diphileo
20.08.2010, 15:44 Uhr
Arbeiten oder Leben an einem Autohof ...
sind ja wohl zwei total verschiedene Sachen. Es spricht doch nichts dagegen, wenn man 5 - 10 km bis zur Arbeit fährt, d.h. der Autohof soll entstehen und Arbeitsplätze sollen geschaffen werden, aber bitte nicht in direkter Nähe zu einem Wohngebiet.
Die jungen Leute, die hier abwandern siedeln sich ja wohl auch nicht im Industriegebiet Ihres neuen Wohnortes an, oder? ... und wenn in Sundhausen ein Autohof entsteht, wer will dann dort in 5 Jahren noch leben? ... niemand. Arbeit wird es für ein paar Wenige geben, aber im Ort leben weden nur noch die Alten. Die jungen Familien werden sich ihr Zuhause woanders suchen ...
hamster
20.08.2010, 16:29 Uhr
Ich sage ja
zum Autohof.
Flitzpiepe
20.08.2010, 16:46 Uhr
Wir drehen uns hier im Kreis
Das ist hier wie mit Google. Gucken wollen sie alle. Aber bloß nicht auf mein Haus. Also: Arbeit wollen sie alle. Aber bloß keine Arbeitsplätze neben meiner Haustür.
Ihr Sundhäuser wolltet doch sicher auch die Autobahn? U.a. ist das Ziel einer Autobahn auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Jetzt kommt so ein Investor und sucht sich das passende Stück Fläche aus. Neben Sundhausen. Aus verschiedensten Gründen ist das der richtige (!) Standort für den Autohof. Die Abfahrten Heringen und Werther sind einfach ungeeignet.
Dann solltet ihr euch mit diesem Standort einfach abfinden. Es kann nicht jedem recht gemacht werden. Womit ihr euch aber nicht abfinden solltet, ist die Ausführung des Autohofes. Da solltet ihr Mitsprache und Einwände haben, so viel ihr braucht. Ich meine damit die Anzahl der Stellplätze oder Lärmschutzmaßnahmen usw. Der Autohof wird aber nach Sundhausen kommen oder er kommt gar nicht.
diphileo
20.08.2010, 19:07 Uhr
Ich sage nein !!!
Ein Autohof gehört nicht in die Nähe von Wohnsiedlungen !!!
Totofino
20.08.2010, 20:31 Uhr
Kinder
Kinder macht euch startbereit, scheint das Ziel auch noch so weit denn das Schiff auf dem wir stehen darf nicht untergehn
Lasst euch euren Mut nicht nehmen, klüger wird nur der der Fragen stellt. Euch und eure Kraft wird niemand zähmen, denn ihr wisst, es geht um eure Welt.
Dieser Stern, den wir euch weitergeben, er wird keinem Menschen je gehörn. Jeder hat das Recht, auf ihm zu leben. Niemand hat das recht, ihn zu zerstörn.
Refrain : Kinder macht euch startbereit für die Reise durch die Zeit, bald ist unser Sternenschiff fest in eurem Griff.
Rolf Zuckowski
Wir kämpfen für unsere Kinder und Kindes Kinder auf das Arbeitsplätze geschaffen werden in unserer Region und nicht Projekte gebaut werden die drohen Investruinen zu werden, weil sie laienhaft geprüft wurden und die Stadt NDH einem Rattenfänger hinterherläuft.
Ihr, die Ihr Arbeit sucht und vieleicht verzweifelt seid, geht bitte nicht auch diesen Leuten auf den Leim. Eine Begründung mit Fakten später an dieser Stelle.
MfG
Michael Bornschein
21.08.2010, 13:34 Uhr
Kirche ist nicht gegen! Sondern offen für alle
auch wenn es manche Überschrift in Zeitungsmeldungen und ihr Inhalt dieser Tage glauben machen wollen. Es ist nicht so. Die Kirche ist nicht gegen den Autohof, genauso wenig, wie sie für den Autohof.
Die Türen der Sundhäuser Kirche wie alle anderen Kirchentüren sind nicht für alles offen, wohl aber für alle Menschen. In diesem Fall für Befürworter und Gegner des Autohofes in Sundhausen.
Die Kirche sieht aber wohl ihre Verantwortung darin, für einen fairen Umgang miteinander anzumahnen, damit keiner in die Ecke gedrängt wird, der anderer Meinung ist.
Wer selber nicht in der Kirche war, kann den Wortlaut der Andacht vom 12.8.2010 auf der Hompage des Kirchenkreises Südharz nachlesen! www.kirchenkreis-suedharz.de/Texte und Predigten
Michael Bornschein
macrovision
21.08.2010, 18:30 Uhr
Unglaublich
Verständlich ist ja für jeden Menschen, dass Einwohner einer Gemeinde ein möglichst ruhiges und attraktives Wohnumfeld vor Ort haben möchten. Aber, ich frage mich seit Wochen um was es hier eigentlich geht.
Soll in Sundhausen ein Braunkohletagebau, ein Schweinemastbetrieb, ein Flughafen, eine Chemiefabrik oder gar ein Atomkraftwerk gebaut werden? Oder doch nur ein Autohof, wie es ihn an jeder Autobahn in Deutschland gibt oder geben sollte? Ich selber stamme aus einem kleinerem Ort in der Nähe von NDH. Dort hat man seit 1990 krampfhaft versucht Investoren anzulocken, später auch wegen der günstigen Anbindung zur A38.
Dort ist seit 20 Jahren kaum etwas passiert, kaum neue Arbeitsplätze entstanden. In Sundhausen hingegen sollen selbst kleinere Investitionen im Keim erstickt werden. Also munter weiter so in Ostdeutschland mit 15% Arbeitslosigkeit, Dumpinglöhnen, Zeitarbeit und der daraus folgenden Abwanderung in die alten BL.
altmeister
22.08.2010, 18:15 Uhr
Diskriminierung
Was wird doch hier für eine Schlammschlacht ausgetragen! Hier werden die Menschen, welche jeden Tag hinter dem Lenkrad eines Trucks sitzen in die schlimmsten Schubladen gesteckt!
Die Trucker werden als kriminell hingestellt, sie gehen nur zu leichten Mädchen, sind Radaubrüder und jetzt auch noch die Kinder krank machend! Schon mal darüber nachgedacht, dass dieses auch der Nachbar sein kann, der sein Geld als Fernfahrer verdient?
Sprecht doch mal im Bekanntenkreis mit einem der sein Brot als Fernfahrer verdient, fragt den doch mal was er zu einem Autohof meint! So ein Gespräch kann viel zum eigenen Standpunkt beitragen, anders als die Aussage eines ruhesuchenden Urlaubers der mit seinem Wohnmobil schon auf einem Autohof nicht die gewünschte Nachtruhe gefunden hat (sowas kann aber auch auf einem Campingplatz passieren).
Was soll die Panikmache im Zusammenhang mit Tankstelle, Landfleischerei, Schnellrestaurant usw.? Wer wird seinen Fleischer wechseln und auf dem Autohof seinen Einkauf machen? Das ist doch Quatsch, jeder wird noch seinen Fleischer mit seinem Einkauf erfreuen oder weiterhin in den Märkten nach Schnäppchen jagen!
Die Tankstelle wird auch nicht besser oder schlechter ihren Kraftstoff und andere Dinge an den Kunden bringen als die schon vorhandenen, es wird also keiner kilometerweit nach Sundhausen fahren und die dabei an der Straße liegenden Tankstellen ignorieren, noch dazu, da diese die Preise doch sehr gleich halten!
Die Befürchtungen im Zusammenhang mit den weiteren Shops, Hotels und Restaurants sind gleich zu bewerten, noch dazu wird doch ansonsten immer jedem Einzelhändler bei Genehmigung eines neuen Marktes der Spruch vorgehalten, dass die Konkurrenz doch das Geschäft belebe und der Verbraucher sehr wohl in der Lage ist das Bessere für sich zu erkennen!
Die Diskussion um den Landverbrauch ist auch müßig, es wird in jedem Fall, sei es in Werther, Urbach oder Sundhausen, Land gebraucht! Die vernünftigste Alternative aller der bisher genannten ist meiner Meinung nach wirklich Sundhausen, die B4 und A38 sind die wichtigsten Straßenverkehrsadern in unserer Gegend und die treffen sich nun mal hier!
Wichtig wäre endlich ein vernünftiges Argumentieren. Die Größe des Verkehrshofes, seine Anbindung und die Schallschutzmaßnahmen könnten vernünftig abgesprochen werden und dann zu einem für alle Seiten erträglichen Ergebnis führen. Das bedeutet aber auch, dass man von festgefahrenen Standpunkten abrücken sollte und neue Argumente akzeptieren sollte.
Dass wir hier nicht in einer dünn besiedelten Gegend leben ist wohl jedem schon mal aufgefallen und so wird jeder Standort immer irgendwelche Punkte haben, die so manchem nicht gefallen und Streit hervorrufen.
Bei all dem Streit sehe ich es aber durchaus als gegeben, dass mit dem Autohof neue, dauerhafte Arbeitsplätze entstehen und dass Sundhausen auch mit dem Autohof noch immer attraktiv sein wird!
online
23.08.2010, 14:21 Uhr
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Totofino
23.08.2010, 21:49 Uhr
14200 LKW-Standplätze
14200 LKW-Standplätze an Autobahnen werden in Deutschland laut Bestandsaufnahme des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für unsere LKW-Fahrer benötigt, dies sieht man auch in den Abendstunden an deutschen Autobahnen, weil die Rastplätze überfüllt sind und die LKW's sogar gefährdet in den Einfahrspuren stehen.
Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass in Thüringen laut BMVBS nur 60 Stellplätze benötigt werden, davon entfallen über 35 Plätze auf die BAB 4 also bleiben nur unter 25 Plätze Bedarf für die BAB 38 übrig (Hallo nicih, da Du Sundhäuser bist, wirst Du wahrscheinlich ahnen, wer ich bin, bitte kontaktiere mich, ich kann Dir die entsprechenden Unterlagen zeigen oder ich lade Dich Dienstag zur Bürgerinitiative ein).
Für die offizielle Anerkennung als Autohof (und entsprechende Wegweisung auf der Autobahn) sind neben anderen Anforderungen 50 LKW-Stellplätze erforderlich, das wären schon doppelt soviel, wie zur Zeit notwendig (zur Erinnerung am AH Sundhausen sind 222 LKW und Busstellplätze und 180 PKW-Stellplätze geplant). Der Autohof SGH hat sinnvoller Weise nur 55 LKW-Standplätze und 60 PKW-Stellplätze, nur so rechnet sich ein AH an der BAB 38 und es ist dann auch anzunehmen, dass die geschaffenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Ein überdimensionierter AH im Landkreis NDH nützt einem Trucker nichts, wenn er den Stellplatz in Dortmund oder Stuttgart benötigt. Der Bedarf an Stellplätzen ist logischerweise immer ortsgebunden.
Warum der Projektentwickler Herr Hasebrink so am Bedarf vorbeiplant, kann ich nicht beurteilen, ich habe auch noch keinen AH gefunden, den er als Referenz projektiert hat, vielleicht weiß jemand
mehr ? Ein Grund könnte sein, das Herr H. nur das Gelände, wie in Waltrop, erschließt und dann an Investoren verkauft, Herr H. trägt deshalb auch keinerlei Risiko für das Gelingen.
Zwei Drittel der Sundhäuser sind gegen den AH keine 100 Meter von den ersten Häusern entfernt. Sundhausen ist schon jetzt von Strassen, Gewerbegebieten und Kiesseen umschlossen und es werden noch Kiesseen dazukommen z.B. beidseitig der Strasse nach Uthleben (laut Bergrecht in den neuen BL auch nicht zu ändern) also ist das Ziel sogar die Gewerbefläche AH wieder in Ackerfläche umzuwandeln.
Ein AH dem Bedarf entsprechend könnte an vier AS im LK NDH gebaut werden, Heringen, Großwechsungen (Anschluss B 243 n, fertig 2012) , Werther und Bleicherode (wo sogar schon ein passendes Gewerbegebiet erschlossen wäre) wichtig ist dabei, dass vorher, im Gegensatz zu Sundhausen, die Anwohner ausreichend über das Vorhaben informiert werden.
Es wäre wünschenswert, wenn die Stadt NDH mit dem Landkreis im Falle AH an einem Strang zieht und zwar an einem Ende.
Bei der bedarfsgerechten Größe ist es sogar denkbar, dass ein Unternehmer oder eine Unternehmergruppe aus der Region diesen Autohof bauen und so die Steuergelder auch in der Region bleiben. Vielleicht ist dann sogar Thüringer Bratwurst oder Rostbrätel statt Fastfood möglich, denn dafür ist Thüringen über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
MfG
Nützliche Links :
http://www.bmvbs.de/dokumente/-,302.1029731/Artikel/dokument.htm
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/109/1610989.pdf
http://www.waltroper-zeitung.de/lokales/waltrop/Start-mit-Fast-Food-und-Discounter;art1010,165942
http://www.waltroper-zeitung.de/lokales/waltrop/Asphalt-fuer-die-neuen-Strassen;art1010,237594
mussmalsagen
25.08.2010, 20:23 Uhr
, dass endlich ein niveauvoller beitrag geleistet wurde
Vielen Dank an meinen Vorredner, der mal das ganze unsachliche Genöle, was auf dieser nnz-Seite allgemein herrscht- ich meine also auch andere Kommentare zu anderen Nachrichten, z.b. zu den Fachkräften, den Parkmöglichkeiten in der Innenstadt usw.- mutig durchbricht. Ob man nun für oder gegen den Autohof ist, kann ja jeder frei entscheiden.
Neben der ökonomischen Bestandsaufnahme meines Vorredners sollte jeder, der sich ein Urteil erlauben möchte, was Wohnqualität betrifft, mal
1. einen Autohof besuchen (also tags und nachts), um die reale Geräuschkulisse zu erleben.
2. einen kleinen Spaziergang zum Ortsausgang in Sundhausen unternehmen, um die wahre Belastung, die jetzt schon durch die BAB 38 vorliegt, zu erahnen, möglichst nach einem Regenschauer und bei Südwestwind (der statistischen Hauptwindrichtung in diesem Bereich).
Vielleicht gibt es auch Sundhäuser, die gern ihre Häuser oder Mietwohnungen mit einem der Befürworter des AH aus Nordhausen tauschen...
Und hier noch ein letzter Tipp für das generelle Auftreten in diesen Bereichen: "Halbwissen ist gefährlicher als gar keins."
nicih
27.08.2010, 12:14 Uhr
14200 LKW Standplätze (Stand 2008 !!!)
Zu den im Beitrag vom 23.08.2010 (Fisch 63) genannten Zahlen möchte ich gern etwas richtig stellen. Die dort gemachten Angaben stammen aus einer Veröffentlichung des Bundestages aus dem Jahr 2008 !, und wurden wahrscheinlich noch viel früher erfasst.
Wie wahrscheinlich jeder weiß, hat der LKW Verkehr, und damit auch die Zahl der benötigten Stellplätze, in den letzten Jahren stetig zugenommen und wird auch weiter steigen. Es wird wohl auch jeder nachvollziehen können, dass sich die Planung von Projekten wie dem AH Sundhausen nicht auf den jetzigen IST-Zustand beziehen kann, sondern auf die nächsten Jahrzehnte.
Außerdem muss man bedenken, dass durch die Errichtung des Autobahnkreuzes A38/A71 bei Artern der LKW- und PKW Verkehr auf der A38 zunehmen wird, da sich der Verkehr von der B4 von und nach Erfurt auf die A38 verlagern wird.
Des Weiteren möchte ich zu bedenken geben, dass ein Investor bei der Größenordnung einer solchen Investition bestrebt sein wird, dem auf dem AH anzusiedelnden Gewerbe den bestmöglichen Standort zu bieten. Dieser bietet sich aufgrund der Bevölkerungsdichte gegenüber den 3 genannten Alternativen nunmal nur an diesem Standort.
Im Gegensatz zu dem Großteil der Mitglieder der Bürgerinitiative möchte/darf ich noch einige Jahrzehnte!!! in Sundhausen leben, und möchte dabei nicht in einigen Jahren nur noch Rentner auf der Straße sehen, die ihre Rollatoren durch die Gegend schieben.
Zu der freundlichen Einladung zur Bürgerinitiative möchte ich sagen, dass ich mir keinen Spießroutenlauf antun werde indem ich als einziger Befürworter meine Meinung in einem Kreis erbitterter Gegner wiedergebe. Ich glaube auch nicht, dass ein Drittel der Sundhäuser gegen den Autohof sind. Ihr dürft diejenigen, die dem AH neutral gegenüberstehen nicht als Gegner einrechnen. Befürworter kenne ich selbst genug.
Totofino
27.08.2010, 22:34 Uhr
Hallo nicih
Die Zahlen stammen aus einer Bestandsaufnahme des BMVBS aus dem Jahr 2008, das ist richtig, deshalb habe ja auch die Link's veröffentlicht, damit es jeder nachvollziehen kann. Bei 25 benötigten Plätzen und 50 zu bauenden (damit der AH als offizieller AH anerkannt wird) haben wir aber schon doppelt so viele wie 2008 benötigt, bei 222 Plätzen (Plan) sind es dann schon fast 8 (!) mal soviele wie benötigt (+ 180 PKW Parkplätze).
Die Verkehrsfrequenz einer Autobahn ist immer abhängig von an ihr liegendem produzierenden Gewerbe oder Industrie. Die A 38 liegt in einer Region die davon leider nicht viel hat (auch der Bereich Niedersachsen). Die A71 nördlich von Erfurt sieht ähnlich trübe aus. Eine Ausnahme an der A 38 ist das Ballungsgebiet Halle/Leipzig und selbst dort ist Halle/Saale die Stadt mit der zweithöchsten Fluktuation in Deutschland.
Nur wenn also produzierendes Gewerbe (ein AH gehört nicht dazu) oder Industrie angesiedelt wird, wird der Verkehr zunehmen und es werden mehr LKW-Standplätze benötigt bzw. AH. Nur dann wird es auch interessanter für jüngere Menschen sich in unserer Region anzusiedeln.
Sinnvoll ist es also einen AH mit ca. 50 Stellplätzen (+ evtl. Erweiterungsfläche) anzusiedeln, warum aber nicht an einer anderen AS im Landkreis, dort sind die Orte immer mind. 1 km entfernt.
Du bist immer noch gern zur BI eingeladen, frag nach mir und wir können uns auch an einen anderen Tisch setzen, übrigens sind die meisten ganz nett und nicht so verbittert wie Du denkst, nur wenn man miteinander redet kann man einander verstehen.
Du meinst bestimmt 2 Drittel gegen den AH und vom restlichen Drittel viele neutral und einige für den AH ?
MfG
altmeister
30.08.2010, 07:30 Uhr
@Fisch 63 nicht schlüssig!
Wieso soll der Autohof an eine Stelle kommen, welche wirtschaftlich nicht sinnvoll ist? Durch den Bau an einer nicht so stark frequentierten Stelle würde, wenn die LKW´s doch die Möglichkeiten des AH nutzen wollen, zusätzlicher Verkehr geschaffen!
Es ist doch wohl sinnvoll, wenn der AH an den Hauptverkehrsadern entsteht, alles andere hat nur was mit Wunschdenken und Realitätsferne zu tun. Wenn, so wie es von Ihnen dargestellt wird, kein so hoher Bedarf an Stellplätzen vorhanden ist, dann wären auch viele Argumente gegen den AH in Sundhausen, die hier vorgebracht werden, nicht nachzuvollziehen.
Über die Größe sollte aber vernünftig geredet werden.
Totofino
31.08.2010, 21:28 Uhr
Standort verbietet sich
Hallo Altmeister, erst einmal benötigt Thüringen an der A 38 einen Autohof der ca. 50 Plätze mit evtl. Erweiterungsfläche umfasst. Irgendwo mittig zwischen den geplanten Raststätten also ca. Landkreis Nordhausen und an einer Bundesstrasse erscheint auch sinnvoll.
Sundhausens Rand ist allerdings schon völlig mit Gewerbe überbaut und ein Teil der wenigen Flächen die noch Acker sind, werden in naher Zukunft Kiesseen, durch das Bergrecht in den NBL auch nicht zu verhindern.
Dazu kommt, dass Sundhausen schon jetzt einer extremen Lärmbelastung ausgesetzt ist, Messungen der BI haben ergeben, dass die Grenzwerte schon jetzt erreicht bzw. überschritten sind, deshalb verbietet sich an diesem Standort eine Mehrbelastung durch einen Autohof.
Die Stadt NDH hat es bis jetzt nicht für nötig gehalten, den Ist-Zustand zu ermitteln, im Planungsentwurf ist nur von Schätzungen die Rede eine Feinstaubbelastung wird dort gar nicht berücksichtigt.
Übrigens hat der Landkreis NDH sich im Flächennutzungsplan der Stadt NDH gegen diesen Standort ausgesprochen und die Stadt Nordhausen dazu aufgefordert, diese Gewerbefläche wieder in Ackerfläche zu wandeln, das hat die Stadt NDH aber abschlägig beurteilt.
Es gibt im Landkreis Nordhausen 4 Alternativstandorte, wie von mir schon unten bei 14200 Stellplätze erwähnt wurden, alle weiter von Ortschaften weg (in Sundhausen wäre der AH unter
100 m entfernt) und teilweise auch mit Bundesstraßenanbindung.
MfG
NDHler
01.09.2010, 08:35 Uhr
@Fisch63
Bei den von Ihnen ins Spiel gebrachten Alternativstandorten handelt es sich aber um Standorte außerhalb der Stadt Nordhausen. Da der Investor sich nun aber mal für den Standort Sundhausen entschieden hat, verhandelt er mit der Stadt Nordhausen. Für alle anderen Standorte (bis auf Werther / Hesserode) kann die Stadt doch gar nicht verhandeln! Das Industriegebiet gibt es noch nicht (und wenn die LEG weiterhin so pennt wird das auch nie was), Großwechsungen ist eben Großwechsungen und nicht Nordhausen und Bleicherode können sie ganz vergessen.
Das Gewerbegebiet ist viel zu weit von der A38 weg! Bleibt also Sundhausen! Der Standort ist exzellent für einen Autohof! Ihr solltet langsam beginnen, auf das Projekt Einfluss zu nehmen anstatt es nur abzulehnen. An eurer Stelle würde ich den Abstand zu den ersten Grundstücken beeinflussen, eine Grünzone zwischen Autohof und den ersten Grundstücken fordern (z. B. eine Streuobstwiese o.ä.), eine Lärmschutzwand um den Autohof in Richtung der Grundstücke (diese Wand kann man ebenfalls begrünen) und die Anordnung der Parkplätze und Gebäude würde ich auch versuchen zu beeinflussen.
Gerade mit letzterem könnte man tatsächlich erreichen, dass die geplanten Gebäude auch einen Teil des Autobahnlärms schlucken. Dazu solltet ihr mal Kontakt mit den planenden Architekten aufnehmen. Mit eurer puren Ablehnung werdet ihr nichts erreichen, dann wird so gebaut wie jetzt geplant!
TeeEff
01.09.2010, 12:57 Uhr
Respekt @NDHler!
Den ersten vernünftigen Vorschlag, den ich hier zu dem Thema seit langem lese!
Allerdings gibt es dort nur ein steifes "DAGEGEN!" und keine Kompromissbereitschaft oder gar ein Miteinander.
Vielleicht könnte man auch über die andere Autobahnseite verhandeln, allerdings gehört das Land wohl nicht der kommunalen Verwaltung und wäre inzwischen unbezahlbar.
Totofino
01.09.2010, 21:03 Uhr
Vieleicht hauen alle ab
Die Lackstöckchen wollen keinen Autohof so nah dran, und Feinstaub ist durch keine Mauer oder Bepflanzung zu verhindern, außerdem ist völlig ungeklärt ob die bedeutendsten Bachmuschelbestände in Thüringen die Fischotter, die Westgroppe das Bachneunauge und die Helm-Azurjungfer die in der Helme leben bei starken Regenfällen gefährdet sind, es fehlen dafür bis jetzt die erforderlichen Gutachten.
Was wäre wenn der Autohof gebaut würde ? Vielleicht kehren dann die Lackstöckchen den Branntwienpissern den Rücken, vielleicht schließen sich die Speckschnitzer an, die alles genau beobachten und zum großen Teil auf der Seite der Lackstöckchen sind und vielleicht gehen auch die Klößebrenner, alle kennen sich übrigens sehr gut, denn sie sind gemeinsam zur Schule gegangen, dann hätten die Branntwienpisser oder die Priemköppe die Möglichkeit den Autohof zu genießen, ihre Steuerausgaben in der Stadt würden aber dann steigen, weil einige zu melkende Kühe dann weg sind, denn das wirtschaftliche Potenzial von den Lackstöckchen und Speckschnitzern ist gewaltig und das Fehlen dieser würde die Stadt wirtschaftlich ins Trudeln bringen.
Vielleicht verbünden sich die drei zuerst genannten dann mit den Salatsrachen, auch dort haben viele gemeinsam die Schulbank gedrückt. Oder die drei Orte verbündenden sich mit den Arres, den Suppentäldern und den Wellichentretern, die jetzt umworben werden, dann kann man um die Stadt Nordhausen einen Speckgürtel bilden und sehen was passiert.
Ach so, NDHler, bitte mal nachschauen beim Artikel Insel der Ruhe, dort habe ich Ihnen die Quellen angegeben, woraus zu ersehen ist, dass mehr als ein Erotikshop geplant ist.
Vielleicht hält der Projektentwickler ja nicht, was er verspricht, vielleicht platzen die Luftschlösser ja wie Seifenblasen, warum kann man auch dort nachlesen. Dann wäre das Projekt AH an diesem Standort sowieso gestorben.
MfG
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