So, 16:40 Uhr
29.08.2010
Wieder ein Viererpack
Wir wollen hoffen, dass die Aussprache des Wacker-Präsidiums mit Trainer und Spielern ihre Früchte getragen hat, rief der Stadionsprecher den Zuschauern an diesem Sonntag zu. Ob das wirklich so war, das erfahren nnz-Leser mit einem einzigen, dafür aber sportlichen Klick.
Ohne DJ Andy marschierten die 22 Akteure und drei Unparteiischen auf das Spielfeld. Nach zwei Minuten dann das erste Tor für Nordhausen, doch Lars Pohl stand im Abseits, ehe ein Neustädter das Leder ins eigene Tor haute. Kurz danach verpassten gleich drei Wackerspieler eine Flanke von Pohl. In der vierten Minute der erste Angriff der Gäste, doch Nitschke stieg nicht hoch genug.
Elf Minuten waren gespielt, da übersah Schiedsrichter Carsten Östreich ein klare Rückgabe der Ostthüringer auf ihren Torwart Müller. Wenig später sah er ein Foul an Torsten Klaus im Strafraum nicht. Nur eine Minute danach touchierte ein Schuss von Alexander Töpfer aus 20 Meter die Querlatte.
Bis zur 20. Minute spielte Wacker klar und deutlich überlegen, die Chancen konnten jedoch nicht verwertet werden. Dann kam der Regen. Die Chancen jedoch blieben auf des Wackers Seite. Das Glück hingegen auf Seiten der Gäste aus Neustadt/Orla, wobei deren Torwart sein ganzes Können aufbieten musste. Klaus, Hoffmann, Steinberg, Töpfer – alle durften sich probieren, im Tor zappelte das Leder jedoch nicht.
Selten hatten die Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark wohl einen derartigen Unterschied zwischen zwei Mannschaften gesehen. Wacker auf guten Thüringenliga-Niveau, Neustadt auf Niveau unterhalt der Landesklasse. Und die Gäste spielten schon auf Zeit. Das waren gerade erst 30 Minuten vorbei.
Fünf Minuten später wagten sich die Gäste schon in die Nordhäuser Hälfte, vorerst ohne Gefahr für Greschke und Wacker. Dann war die erste Halbzeit rum, glücklich können damit weder die Nordhäuser Spieler noch deren Anhang gewesen sein.
Der zweite Durchgang begann so, wie der erste endete. Wacker greift an, ist jedoch im Abschluss unglücklich. Fehlt da wirklich nur das Quäntchen Glück? Das hatte in der 50. Minute Lars Greschke, der zu weit vor seinem Tor stand, ein Neustädter jedoch nicht genau genug zielte. Weitere Gästeangriffe waren die Folge, sie rochen fast ihre Möglichkeiten.
Und genau in diese Phase dann die Nordhäuser Führung. Torsten Klaus flankt von links, der Torwart war bedrängt, und Silvio Steinecke konnte ungehindert zum 1:0 einlochen. Fürs Protokoll: Es waren 54 Minuten gespielt.
Es ist eine Stunde vorbei, da geht Stephan Hoffmann links durch, spielt auf Torsten Klaus, der weiterschiebt auf Lars Pohl. Pohl lässt sich diese Chance nicht entgehen und schiebt den Ball in der 60. Minute ins rechte untere Eck: 2:0 Jetzt können sich die 294 Zuschauer richtig freuen.
Nur sechs Minuten später wieder ein Klassiker von Spielzug mit den gleichen Akteuren. In der 66. Minute erhöht Stephan Hoffmann auf 3:0, den Ball bekam er von Lars Pohl zugepasst. Wacker machte jetzt richtig Spaß. Nach seinem Tor wurde Hoffmann ausgewechselt, Beifall gab es von den Rängen, für Hoffmann kam in der 69. Minute Sebastian Gösel.
Angriff auf Angriff rollt nun auf das Gästetor, die haben sich und ihren auf pure Abwehr getrimmten Spielstil aufgegeben, können kräftemäßig nicht mehr mithalten und versuchen sich in Schadenbegrenzung. In der 75. Minute musste sich Lars Greschke im Nordhäuser das erste Mal in diesem Spiel wirklich strecken. Den Kopfball des Gäste-Kapitäns parierte er jedoch locker und gekonnt.
Nach 81 Minuten wieder ein Wacker-Angriff, doch Klaus und Sven Pistorius scheiterten am Torwart der Neustädter gleich im Doppelpack. Beim nächsten Vorstoß ereilte Töpfer das selbe Schicksal. Dann noch ein Doppelwechsel auf Wackers Seite. Für Pohl und Steinecke kommen in 88. Minute Christian Liemann und Benedikt Streicher.
Den Schlusspunkt in dieser über weite Strecken einseitigen Partie setzten die Neustädter selbst. Daniel Meyer schoss ein Eigentor zum 4:0 für Nordhausen.
War das jetzt die Wiedergutmachung für die schwache Leistung in den ersten beiden Spielen? Die Beantwortung dieser Frage fällt schwer nach diesen 90 Minuten. Jeder sollte sie für sich finden – die Antwort.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzOhne DJ Andy marschierten die 22 Akteure und drei Unparteiischen auf das Spielfeld. Nach zwei Minuten dann das erste Tor für Nordhausen, doch Lars Pohl stand im Abseits, ehe ein Neustädter das Leder ins eigene Tor haute. Kurz danach verpassten gleich drei Wackerspieler eine Flanke von Pohl. In der vierten Minute der erste Angriff der Gäste, doch Nitschke stieg nicht hoch genug.
Elf Minuten waren gespielt, da übersah Schiedsrichter Carsten Östreich ein klare Rückgabe der Ostthüringer auf ihren Torwart Müller. Wenig später sah er ein Foul an Torsten Klaus im Strafraum nicht. Nur eine Minute danach touchierte ein Schuss von Alexander Töpfer aus 20 Meter die Querlatte.
Bis zur 20. Minute spielte Wacker klar und deutlich überlegen, die Chancen konnten jedoch nicht verwertet werden. Dann kam der Regen. Die Chancen jedoch blieben auf des Wackers Seite. Das Glück hingegen auf Seiten der Gäste aus Neustadt/Orla, wobei deren Torwart sein ganzes Können aufbieten musste. Klaus, Hoffmann, Steinberg, Töpfer – alle durften sich probieren, im Tor zappelte das Leder jedoch nicht.
Selten hatten die Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark wohl einen derartigen Unterschied zwischen zwei Mannschaften gesehen. Wacker auf guten Thüringenliga-Niveau, Neustadt auf Niveau unterhalt der Landesklasse. Und die Gäste spielten schon auf Zeit. Das waren gerade erst 30 Minuten vorbei.
Fünf Minuten später wagten sich die Gäste schon in die Nordhäuser Hälfte, vorerst ohne Gefahr für Greschke und Wacker. Dann war die erste Halbzeit rum, glücklich können damit weder die Nordhäuser Spieler noch deren Anhang gewesen sein.
Der zweite Durchgang begann so, wie der erste endete. Wacker greift an, ist jedoch im Abschluss unglücklich. Fehlt da wirklich nur das Quäntchen Glück? Das hatte in der 50. Minute Lars Greschke, der zu weit vor seinem Tor stand, ein Neustädter jedoch nicht genau genug zielte. Weitere Gästeangriffe waren die Folge, sie rochen fast ihre Möglichkeiten.
Und genau in diese Phase dann die Nordhäuser Führung. Torsten Klaus flankt von links, der Torwart war bedrängt, und Silvio Steinecke konnte ungehindert zum 1:0 einlochen. Fürs Protokoll: Es waren 54 Minuten gespielt.
Es ist eine Stunde vorbei, da geht Stephan Hoffmann links durch, spielt auf Torsten Klaus, der weiterschiebt auf Lars Pohl. Pohl lässt sich diese Chance nicht entgehen und schiebt den Ball in der 60. Minute ins rechte untere Eck: 2:0 Jetzt können sich die 294 Zuschauer richtig freuen.
Nur sechs Minuten später wieder ein Klassiker von Spielzug mit den gleichen Akteuren. In der 66. Minute erhöht Stephan Hoffmann auf 3:0, den Ball bekam er von Lars Pohl zugepasst. Wacker machte jetzt richtig Spaß. Nach seinem Tor wurde Hoffmann ausgewechselt, Beifall gab es von den Rängen, für Hoffmann kam in der 69. Minute Sebastian Gösel.
Angriff auf Angriff rollt nun auf das Gästetor, die haben sich und ihren auf pure Abwehr getrimmten Spielstil aufgegeben, können kräftemäßig nicht mehr mithalten und versuchen sich in Schadenbegrenzung. In der 75. Minute musste sich Lars Greschke im Nordhäuser das erste Mal in diesem Spiel wirklich strecken. Den Kopfball des Gäste-Kapitäns parierte er jedoch locker und gekonnt.
Nach 81 Minuten wieder ein Wacker-Angriff, doch Klaus und Sven Pistorius scheiterten am Torwart der Neustädter gleich im Doppelpack. Beim nächsten Vorstoß ereilte Töpfer das selbe Schicksal. Dann noch ein Doppelwechsel auf Wackers Seite. Für Pohl und Steinecke kommen in 88. Minute Christian Liemann und Benedikt Streicher.
Den Schlusspunkt in dieser über weite Strecken einseitigen Partie setzten die Neustädter selbst. Daniel Meyer schoss ein Eigentor zum 4:0 für Nordhausen.
War das jetzt die Wiedergutmachung für die schwache Leistung in den ersten beiden Spielen? Die Beantwortung dieser Frage fällt schwer nach diesen 90 Minuten. Jeder sollte sie für sich finden – die Antwort.
Peter-Stefan Greiner




















