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Mi, 11:00 Uhr
06.10.2010

nnz-Forum: Deutschland und die „Demokratie“

In der vergangenen Zeit wird wieder einmal viel über Demokratie und Integration geschrieben und geredet. Auch nnz-Leser Harald Buntfuß hat sich darüber so seine Gedanken gemacht...


Das Wort Demokratie muss ich wohl nicht erklären oder etwa unseren Chefdemokraten (unseren Politikern)? Die reden zwar viel von Demokratie, aber als Bürger hat man den Eindruck, die Damen und Herren wissen nicht so recht, wovon sie da reden. Für diejenigen, die meinen, das Wort Demokratie ausschließlich für sich und ihre Auffassung davon gepachtet zu haben: Es kommt aus dem Griechischen und man übersetzt es mit „Volksherrschaft“.

Ziele (Foto: Buntfuß) Ziele (Foto: Buntfuß)

In meinem Briefkasten fand ich Broschüren von Vereinen, so zu Beispiel „Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“. Im Stadtgebiet sah ich Plakate (siehe Bild), die für Demokratie werben. Es ist sehr schön, dass sich jemand um unsere Demokratie kümmert. Erstaunlich an der Angelegenheit ist nur, dass in einem angeblich DEMOKRATISCHEN Staat so etwas überhaupt nötig ist.

Sogar der Bundespräsident Wulff fordert mehr Demokratie. Wulff hat nach meinem Eindruck aber nur eine seiner Partei nützende Demokratie im Auge. Ihm geht es hierbei nur um die Wahlbeteiligung. Ich denke er hat Angst davor, dass bald niemand mehr wählen geht. Deshalb ruft er das Volk auf, demokratischer zu sein und das Wahlrecht wahr zu nehmen. Nach der Wahl kann man die Demokratie wieder beruhigt in die Ecke stellen, bis zur nächsten Wahl.

Auch die Kanzlerin, Frau Merkel, kennt den Begriff „Demokratie“ auch nur dem Namen nach – so wie ich das sehe. Was sie unter Demokratie versteht, zeigt ihre Haltung zum Bau des Stuttgarter Bahnhofs. Ihre Aussage dazu: „Es dürfe nicht dazu kommen, dass sie als Kanzlerin in Brüssel erklären müsse, Deutschland könne wegen der vielen Proteste seine Zusagen nicht einhalten“.

Was sie damit gemeint hat, zeigt ja der Polizeieinsatz gegen die Demonstranten sehr deutlich. Sogar auf Schüler hat man eingeschlagen. In diesem Fall kann man sich auch nicht damit herausreden – wie man dass sonst immer macht – unter den Demonstranten seien Autonome Linke oder rechte Randalierer gewesen, die den harten Einsatz provoziert hätten. Nein, man ist brutal gegen Menschen, wie du und ich, vorgegangen!

Ich meine, in dieser Angelegenheit zeigt die Kanzlerin ihr wahres Gesicht. Sie kann wirklich nicht verleugnen, dass sie für die „FDJ“ als Agitpropchefin tätig war. Gab es da nicht die Parole: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns und der bekommt die geballte Faust des Proletariats zu spüren“? Bahnchef Grube hält den Widerstand der Gegner S21 für nicht gerechtfertigt. Ein Widerstandsrecht gibt es seiner Meinung nach bei uns nicht. „Bei uns entscheiden Parlamente – niemand sonst!“ Das Projekt sei „demokratisch ausreichend legitimiert“.

Ja, so denken vor allem unsere Wirtschaftsbosse. Sie glauben, wenn sie erst einmal gewählt sind, können sie dem Volk auf der Nase herum tanzen. Eifert Frau Merkel etwa den Herren Schröder und Clement nach, strebt sie nach einem Aufsichtsratsposten bei der Deutschen Bahn, nach ihrer Politkarriere? Denn zur Zeit sieht es doch so aus, dass Frau Merkel politisch abgewirtschaftet hat. Wenn da nur die Wähler nicht wären, die immer alles sehr schnell vergessen.

An dieser Stelle möchte ich die Sundhäuser Autohofgegner darauf hinweisen, dass sie vorsichtig zu Werke gehen sollten. Nicht, dass sich die hiesigen Behörden und Politiker ein Beispiel an Stuttgart nehmen, und Sundhausen liegt plötzlich unter einer Tränengas-Glocke!? Oder Demonstranten werden in die Helme gespült! Aber der Stadtrat von Nordhausen sei gewarnt: Am 13.02. 1375 wurde der gesamte Stadtrat aus sogenannten „gefreundeten Geschlechtern“ durch Nordhäuser Bürger abgesetzt und aus der Stadt vertrieben. Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch, haben die Nordhäuser zu diesem Schritt veranlasst.

Ich habe mir einmal angesehen, wie es in Deutschland mit der „Volksherrschaft“ so aussieht. Schauen wir uns den Bundestag einmal genau an: Dort sitzen insgesamt 622 Abgeordnete. Davon bilden CDU/CSU und FDP mit 332 Abgeordneten die Regierung. Das heißt im Klartext: 332 Leute bestimmen zum großen Teil, was wir zu tun und zu lassen haben.

Vergessen darf man hierbei allerdings nicht, dass Gesetze und Verordnungen von „Ausschüssen“ vorbereitet werden. In diesen sitzen selbstverständlich die Lobbyisten aus der Wirtschaft. Sie haben die zu Abstimmung kommenden Gesetze erarbeitet, den Politikern bleibt nur noch, dass sie ihre Zustimmung geben. Sollte sich der eine oder andere sträuben, wird er an den Fraktionszwang erinnert. Sollte es dann wider Erwarten doch noch Abweichler geben, werden die Personen einfach ausgetauscht. Und das macht man dann solange bis man das gewünschte Ergebnis hat. (siehe z.B. Frau Simones!)

Ich erinnere auch an die Einführung des Euro, die Kriegsbeteiligung in Afghanistan, Hartz IV oder die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke. Das sind alles Projekte, die von der jeweiligen Regierung gegen den Willen des Volkes durchgesetzt wurden. Das Peinliche an dieser Sache ist, dass die Politiker behaupten, sie handelten im Sinne von 82,2 Millionen Bürgern und der Demokratie.

Diese Missstände ziehen sich durch sämtliche politische Gremien. Nehmen wir den Erfurter Landtag: Dort sitzen 88 Abgeordnete, und 49 Abgeordnete regieren über 2.249.882 Millionen Bürger. Im Nordhäuser Kreistag sitzen 46 Mitglieder und 93.762 Bürger werden angeblich von ihnen vertreten. Der Stadtrat von Nordhausen besteht aus 35 Mitgliedern, die entscheiden, was für 44.000 Bürger gut sein soll. Das Gefährliche daran ist, wie schon gesagt, dass diese Politiker behaupten, sie wären die gewählten Vertreter der Interessen ihres Volkes.

Ich frage mich nur, ob ich einem Politiker noch Vertrauen entgegenbringen kann, der bis zum letzten Tag die Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz in die Höhe gehalten hat. Und heute stellen sich diese Leute auch noch hin und behaupten, sie wären die ganze Zeit für die Wiedervereinigung eingetreten. Damit meine ich besonders die ehemaligen Verbündeten der „führenden Partei der Arbeiterklasse“ (SED), die heute in der „CDU“ schon wieder große Reden schwingen und auch sonst wieder „dicke da“ sind!

Ich halte dieses Verhältnis zwischen Volk und Politiker für zutiefst verlogen– von Seiten der Politiker! Es ist wie bei den Einkommen beim Vergleich zwischen Managern und Arbeitern. Ein paar Wenige bestimmen über das ganze Volk. Jetzt werden viele kommen, die mir erzählen wollen, dass „unsere“ Politiker doch auf demokratischen Weg gewählt wurden. Denen möchte ich in Erinnerung rufen, dass unsere höchsten Richter den Wahlvorgang für nicht verfassungskonform gerügt haben und eine Änderung verlangt haben.

Ja, das ganze Wahlsystem mit seinem Listenplätzen und Überhangmandaten hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun! Und was machen unsere Verfassungsrichter? Sie sagen, die Wahlgesetze seien zwar nicht verfassungskonform, aber die „Volksvertreter“ und Gesetzgeber könnten ruhig erst einmal so weiter pfuschen. Das wäre das gleiche, wie würde man einem Dieb sagen: Was du machst ist falsch, aber du darfst noch ein paar Jahre so weiter machen, bevor wir dagegen einschreiten.

Erinnern Sie sich nur einmal an die Feiern zur „Wiedervereinigung“, bei denen sich die Politiker gegenseitig beweihräucherten – am meisten diejenigen, die das wenigste dafür getan haben. Oder irre ich mich?
Harald Buntfuß
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Alex Gösel
06.10.2010, 13:45 Uhr
Im Grunde genommen ist alles Richtig!
Was sie schreiben Herr Buntfuß! Mir selber ist jedoch die Kritik zu mild!

Sie greifen hier im Namen nur die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) an, jedoch müsste dasselbe auch für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands und auch für die Liberalen (FDP), Linken sowie die national denkenden Parteien gelten! Natürlich ist der Schrei nach "mehr Demokratie" gerade vor (wichtigen) Wahlen immer zu hören, egal von welcher Fraktion auch immer.

Aber, im Grund haben auch diese Parteien in gewisser Art und Weise recht. Wer nicht wählen geht, sollte sich dann auch über das Ergebniss nicht beschweren! Denn genau das machen viele unserer Mitbürger - Meckern wenn es zu spät ist! Aber natürlich kann man auch die Nichtwähler verstehen: dieses Ping-Pong Spiel CDU - SPD geht nun schon 60 Jahre und es hat sich bis heute nichts geändert...

Vielleicht sollte aber der Ottonormalverbraucher ganz einfach mal eine alternative, kleine Partei wählen, wer weiß, wass dann in unserer Wirtschaft passiert...

Zum Thema "Stuttgart 21": Intensiv befasst habe ich mich mit dem Thema nicht, jedoch, was ich soweit gelesen haben ist, dass diese Sache schon seit mindestens 1995 in der Planung ist - doch erst jetzt wird intensiv darüber berichtet und demonstriert... Warum denn nicht schon früher, liebe Mitbürger?

Ähnliches gilt wohl auch für den Autohof Sundhausen. Wie sie in einer ihrer früheren Kritiken schon schrieben, ist auch diese Sache schon länger geplant. Klar, sowas wird nicht einfach mal mir nichts, dir nichts von heute auf morgen geplant.

Mal schauen, was sich unsere Stadt- und Kreisoberen hier gegen die "Aufständler" einfallen lassen - Ich jedoch hoffe, es wird für alle Beteiligten einigermassen zufriedenstellend sein.

Nun noch ein kleiner Veranstaltungshinweis meinerseits: Heute um 19.30 Uhr trifft sich wieder der Piratenstammtisch Nordhausen im Linux, Ecke Rosengasse / Barfüßerstraße.
Retupmoc
06.10.2010, 13:50 Uhr
Ein sehr wahres Wort Herr Buntfuß
Zu dieser Anschauung kann ich Ihnen nur gratulieren. Sie würde ich sofort als Kanzler wählen.

Dieses Land ist definitiv nicht demokratisch. Das liegt aber daran, das das Volk manipuliert wird und es sich vor allem manipulieren lässt. Ich setze mal kurz zwei Aussagen von Herrn Buntfuß als Beweis hierher:

"Ich meine, in dieser Angelegenheit zeigt die Kanzlerin ihr wahres Gesicht. Sie kann wirklich nicht verleugnen, dass sie für die „FDJ“ als Agitpropchefin tätig war. Gab es da nicht die Parole: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns und der bekommt die geballte Faust des Proletariats zu spüren“?

"Ich frage mich nur, ob ich einem Politiker noch Vertrauen entgegenbringen kann, der bis zum letzten Tag die Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz in die Höhe gehalten hat. "

Wieso bitte war dann Frau Dr. Merkel überhaupt wählbar? Wollte man nicht die alten DDR - Kader weghaben? Wissen die Menschen nicht mehr, was eine Agitprop - Funktionärin war?

Stuttgart 21 mit diesen von Merkel hofiertem Polizeieinsatz hat Ihr wahres Gesicht wieder einmal gezeigt! Demokratie = Deutschland ? Niemals ! Das hier ist eine Diktatur der Reichen und deren Marionetten !

Ich sage dazu nur: Völker hört die Signale ... erkämpft das Menschenrecht. Meine Solidarität gilt den demokratischen Menschen in Stuttgart, die für Volksrecht eintreten.
pumpnC
06.10.2010, 16:35 Uhr
Super
Dieser Artikel trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Schade nur, dass unsere Politiker in ihrer Machtgier schon so erblindet sind, dass sie nicht mehr wissen wie es um Deutschland und deren Bürger überhaupt aussieht. Unsere Politiker sind so weit von ihrem Volk entfernt, wie die Erde zum Mars.

Selbst wenn die jetzige Regierung mit Sicherheit bei der nächsten Bundestagswahl abgefeigt wird vom Volk, wird die Nachfolgerpartei oder Koalition genau so fortführen, wie es bisher immer gelaufen ist. Jede Partei verspricht den Politischen Umbruch, stürzt uns aber immer weiter ins Chaos. Auch wenn viele sagen: Geht wählen - wofür? Man wählt ohnehin nur zwischen Cholera und Pest. Das Wullf und Co. die geringe Wahlbeteiligung immer wieder krtisieren liegt ja offensichtlich auf der Hand. Es geht um ihre Machtstellungen, und nicht um des Volkes Willen!

Daher muss man wirklich sagen: Deutschland schafft sich ab.
Totofino
06.10.2010, 20:00 Uhr
Öffentlichkeit
Herr Buntfuß meint mit CDU, dass sich die ehemaligen "Blockflöten" das waren CDU, und die Bauernpartei, beide der West CDU angeschlossen und die LDPD und die NDPD, beide der West FDP angeschlossen haben.

Das trifft aber nur noch bei den älteren Mitgliedern zu und oft waren sie auch aus Oppositionshaltung zur SED in den entsprechenden Parteien oder weil sie nicht von der SED anwerbbar sein wollten.

Die Linke ist da sogar noch am ehrlichsten, die ist nämlich in den NBL aus der SED hervorgegangen.
Die SPD gab es noch nicht, sie wurde unter anderem von eingeschleusten Stasileuten gegründet, die dann entarnt wurden.

Ich sehe zwischen den Argumenten von Politikern in Stuttgart und Sundhausen viele Parallelen z. B. "Es war doch immer öffentlich" usw. in Stuttgart kann ich das nicht beurteilen in Sundhausen schon, dort fand über Jahre keine Veröffentlichung statt, es gab

eine Veröffentlichung vom 16. August 2002,

wo nur das Gewerbegebiet festgesetzt wurde, neben Standorten in Steinbrücken und Hesserode, die diskutiert wurden. Es gab damals noch keinerlei Festlegungen zu Lkw- Stellplätzen und Restaurantplätzen, ein Hotel war z.B. auch nicht geplant.

Die nächste Veröffentlichung gab es
am 16.06 2010 !!!

kurz vor Fußball-WM und Urlaubszeit wurde ein wesentlich größeres Objekt mit Peepshow und Stangentanzbar durch den Stadtrat gewinkt und beinahe hätte man ja auch die Sundhäuser überrumpelt.

Diese beiden Veröffentlichungstermine wurden uns übrigens auch auf Nachfrage von der Stadtverwaltung bestätigt aber die Diskusion
wurde ja immer sooo öffentlich geführt.

Das stimmt ganz einfach nicht.
Mister X
06.10.2010, 21:34 Uhr
Sehr guter Artikel
Ich muss schon sagen, dass Ihnen der Artikel sehr gut gelungen ist. Es ist nur ein Jammer, dass die Politiker sich dazu nicht äußern. Auf der anderen Seite muss ich eingestehen, dass die Damen und Herren aus der Politik, diesem Artikel nichts entgegensetzen können, wenn sie bei der Wahrheit bleiben wollen.
Eckenblitz
06.10.2010, 21:37 Uhr
Wie die Faust aufs Auge
Dieser Artikel zeigt einmal mehr, was wir von unseren „DEMOKRATISCHEN POLITIKERN“ zu halten haben. Sie haben doch nur ihre Diäten und einen oder mehr Aufsichtsratsposten im Kopf. Und das gilt nicht nur für die „CDU, CSU, FDP“ nein, das gilt für alle Parteien. Ich habe mir heute die aktuelle Fragestunde im Bundestag angesehen. Was da über Stuttgart gesagt wurde, da kommt man schon ins grübeln und fragt sich in welchen Land unsere Politiker leben.
Kreisbuerger
06.10.2010, 22:04 Uhr
Guten Morgen ..., auch schon wach?
Ich will mal nicht hoffen, dass beim Autor und den Kommentatoren die Erkenntnis erst jetzt gereift ist, dass Deutschland mit Demokratie nicht (mehr) das Geringste zu tun hat.

Wohl eher beginnt mittlerweile eine neue, echte Form der Meinungsfreiheit. Die Menschen fangen an, ihre Gedanken laut auszusprechen und - Thilo Sarrazin sei Dank - auf eventuelle Folgen zu sch... . Stammtischdiskussionen werden endlich nach "draussen" zu verlagert!!!

Jetzt muss eigentlich nur noch ein Umdenken einsetzen, vor allem aber kein Vergessen bis zum nächsten Wahltag, und dann wird abgestraft. Die Piraten halte ich dafür dann allerdings für mehr als ungeeignet, dann schon eher die NPD.

Wer einmal hautnah miterleben will, wie Demokratie im "freiesten Rechtsstaat auf deutschem Boden" funktioniert, sollte einfach einmal eine Stadtrats- oder Kreistagssitzung besuchen. Nicht nur der Umgang mit Andersdenkenden/Nationaldemokraten", auch die herablassende Art vieler (inkompetenter) "Volksvertreter", der sogenannten demokratischen Parteien, lassen einem das Wasser in die Augen schießen. Selbst die einstigen Oppositionsparteien (Grüne, FDP oder Linke) haben sich dem Spiel unterworfen und mauscheln mit- und untereinander.

Auch Bundestagsdebatten sind mitunter sehr amüsant, wenn... , ja wenn es nicht unser Vaterland beträfe, welches dort auf dem Opfertisch geschändet wird. Da wünscht man sich doch alte Zeiten wieder. Nehmt Euch alle ein Beispiel an den Nordhäuser Bürgern von 1375. Das nenne ich dann "Volksherrschaft"!!!
Eckenblitz
07.10.2010, 09:34 Uhr
Piraten
Von den Piraten in Nordhausen, habe ich noch nichts gehört. Von der NPD schon und ich bezweifle sehr, dass sie die Partei ist, die uns eine bessere Demokratie bringen würde. Schauen sie in die Vergangenheit.

Ich bin der Meinung, wir brauchen keine neuen Parteien, wir brauchen Parteimitglieder mit mehr Courage.

Typen die nach der Pfeife der Parteispitze tanzen, oder die sich den sogenannten Fraktionszwang unterwerfen, haben wir genug.

Man müsste alle korrupten Personen aus den Parteien entfernen, aber ich glaube, dann wären alle Parteien Pleite, wegen zu geringer Mitgliederzahlen.
Kreisbuerger
07.10.2010, 09:52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Retupmoc
07.10.2010, 10:44 Uhr
Demokraten
Schon interessant, die verschiedenen Meinung zu lesen. Eines möchte ich noch in die Waagschale werfen...

Hartz 4
Afganistan
prügelnde Polizisten
Atomkraft
Banken - Hoffierung
Möwenpick - Millionen

und co.

haben nur SPD, CDU, FDP und CSU, sowie teils die Grünen beschlossen.

LINKE und NPD haben dies nicht getan. Nur mal zum Nachdenken...
teamplayer
07.10.2010, 11:12 Uhr
Wobei...
...gerade diese beiden Parteien und deren Vorgänger genug Schaden angerichtet haben und schon deshalb außer Betracht stehen sollten!
Retupmoc
07.10.2010, 12:37 Uhr
So ist es...
Ihre Vorgänger haben Schaden angerichtet. Der heutigen LINKEN kann man das nämlich nicht nachsagen. Und soll mir jetzt keiner kommen mit Altkadern... wer ehemalige FDJ-Sekretärinnen (Merkel, Lieberknecht ) beschäftigt, ist ganz genauso in der Verantwortung. Und wenn dann das Argument - Menschen können sich ändern - kommt, bitte dann gilt das auch für Herrn Gysi.

Unter Demokratie verstehe ich übrigens auch, das man den Willen des Wolkes berücksichtigt. Zumindest nach Wahlen. Nur dann dürfte Matschie nicht im Amt sein. Das mal nur nebenbei.

Dieses Land war und ist nicht demokratisch !
Martin
07.10.2010, 13:59 Uhr
Diskussion des Artikels heute Abend
Nach kurzer Absprache haben wir bei den Nordhäuser Piraten beschlossen, den Artikel und die Diskussion bei unserem Stammtisch heute Abend aufzugreifen.

Wir würden uns freuen, wenn vielleicht der ein oder andere Diskussionsteilnehmer den Weg zu uns findet, um die Diskussion sachlich und in gelöster Atmosphäre weiter zu führen.

Ort ist das Linux Cafe und wir werden ab 19 Uhr nach und nach eintreffen.

Noch kurz zum Thema Protestwahl, weil der Name der Piratenpartei fiel: Natürlich haben die Piraten ganz verschiedene Gründe, die NPD nicht als geeignete Protestoption zu sehen - die meisten dafür sind offensichtlich.

Allein unser demokratisches Selbstverständnis, die Achtung des Grundgesetzes und der Rechte jedes Menschen sind völlig unvereinbar mit den Zielen der NPD. Auch ist es schwierig zu verstehen, warum man aus Demokratiemangel einer Partei Geld und Gehör verschaffen soll, die nicht jedem Menschen gleiche Rechte einräumt und damit ein mangelndes Verständnis von Demokratie quasi als Grundsatz hat.

Als eine bundesweit wählbare Partei stehen die Piraten natürlich in Konkurrenz der NPD, nur um dieses Argument gleich zu entkräften.
Die Liste der Argumente könnte ewig weiter gehen, dieses Randthema sollte aber die weitere Diskussion nicht prägen - es geht schließlich eigentlich um etwas anderes.
Retupmoc
07.10.2010, 16:08 Uhr
Interessant
Man schickt eine Einladung und grenzt gleichzeitig wieder andere sofort aus. Zitat:

"Allein unser demokratisches Selbstverständnis, die Achtung des Grundgesetzes und der Rechte jedes Menschen sind völlig unvereinbar mit den Zielen der NPD. Auch ist es schwierig zu verstehen, warum man aus Demokratiemangel einer Partei Geld und Gehör verschaffen soll, die nicht jedem Menschen gleiche Rechte einräumt und damit ein mangelndes Verständnis von Demokratie quasi als Grundsatz hat."

Nach Ihrem Verständnis hat ein Mitglied der NPD also nicht die gleichen Rechte wie andere? Das führt dann dazu wie in Laucha das ein NPD-Mitglied nicht mal in ei´nem Sportverein tätig sein kann? Das ist Demokratie? Ich nenne das Ausgrenzung! Und das sage ich als Wähler der Linkspartei. Diese Aussage charakterisiert die Piratenpartei als genauso verlogen wie die Regierungsparteien. Piraten - nein Danke !
Georg66
07.10.2010, 16:53 Uhr
Vergleich
Wie kann man einer Partei im Vorraus das Recht absprechen, nicht die Fehler zu wiederholen, welche diese "Demokratie" begangen hat und noch begeht.
Das mündige Volk wird hoffentlich nicht so schnell vergessen und bei der nächsten Wahl reagieren.

Die Piratenpartei halte ich persönlich nicht als Option für eine neue Regierung, denn das Volk sollte sich nicht von Seeräubern vertreten und regieren lassen.
Es gibt auch eine wirkliche Alternative.

@Engelchen1985
Wie kann man über eine Partei herziehen, welche man nicht im geringsten kennt. Gehen Sie bitte mal zu einer Parteiversammlung dieser Partei und Sie werden sehen, das dort Leute wie Du und Ich sich für das Volk einsetzen.
MFG
Martin
07.10.2010, 16:59 Uhr
Nein.
Zunächst: Ich vertrete nicht die Piratenpartei. Ich werden zu den Rechten von NPD-Mitgliedern keinerlei Aussage getroffen. Im Gegensatz zur vorliegenden Unterstellung habe ich allen Menschen gleiche Rechte eingeräumt. Den Vorwurf der Verlogenheit weise ich entschieden zurück.

Ich verwehre mich dagegen, mir Aussagen unterschieben zu lassen - diese merkwürdige Art, Dinge in meinen Text hineinzulesen, lehne ich ab.
Totofino
07.10.2010, 17:48 Uhr
Wer steht dahinter ?
früher gab es mal ein ökonomisches Gesetz, was die damalige SED natürlich auf sich bezogen hat, aber es stimmt heute noch: "Wer die wirtschaftliche Macht hat, hat auch die politische"

Heißt, es ist im Prinzip egal, welche Fahne vorneweggetragen wird, es ist immer die Frage zu stellen wer steht dahinter und gibt das Geld ?
Auch im dritten Reich wurde die NSDAP von Krupp und Co. finanziert, um nachher Panzer und ähnliches bauen zu können und den Profit zu steigern. Eine Diktatur ist prinzipiell abzulehnen, da hatten wir schon zwei auf diesem Boden, das reicht eigentlich.

Mehr "sozial" bei der sozialen Marktwirtschaft wäre angebracht, aber viele Parteien tragen das nur im Namen, weil sie eben die Interessen ihrer Geldgeber verfolgen und nicht die des Volkes.

MfG
TeeEff
07.10.2010, 21:19 Uhr
Der so sauberen Verfassungsschutzpartei NPD...
hab ich nur folgendes zu sagen:

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel."

Und den Ausschnitt dieses Schwurs der Überlebenden von Buchenwald auf aktuelleres gemünzt:

Erst dann, wenn keine Asylbewerberheime mehr brennen,
Erst dann, wenn kein Polizist mehr jüdische Kindergärten schützen muss,
Erst dann, wenn keine Ausländer mehr durch unsere Straßen gehetzt und totgeschlagen werden,
Erst dann, wenn keine Obdachlosen mehr totgetreten werden,
Erst dann hat sich unser Volk vom Faschismus befreit!
Peppone
07.10.2010, 23:03 Uhr
Lieber Herr Buntfuß,
wissen Sie was das Schöne in diesem Land ist, es kann jeder fast alles sagen und schreiben was er denkt.

Das heißt aber nicht, dass jeder alles sagen und schreiben sollte ohne etwas zu denken! Haben Sie sich mal die seltsame Melange der Reaktionen in der Kommentarspalte durchgelesen? Vom Linken-Wähler der die NPD unterstützt bis zum kreidefressenden „Andersdenkenden“ Nationaldemokraten ist da so ziemlich alles dabei, was dieses Land zu neuer „Blüte“ führen möchte. Auf diese „Blüten“ kann das Land aber gut bis in alle Ewigkeit verzichten.

Insofern ist ihr Beitrag leider nur einer von vielen beliebigen selbsternannten Kritikastern, oder Richtbeilschwingern.

Es wird auch langsam langweilig, Sie schreiben hier immer nur dasselbe pauschale Zeug! Ohne eigene Vision und ohne genannte Alternative. Oder soll der Geist der klatschenden „Blüten“ die Alternative sein? Die Antwort darauf bleiben Sie bisher leider schuldig.
Retupmoc
08.10.2010, 07:44 Uhr
Gestern Abend
war ja nun nicht viel los bei den Piraten. Vielleicht sollte man Sir Francis Drake aktivieren ?

Übrigens: Sie verwahren sich dagegen, das Sie nicht allen gleiche Rechte einräumen. Ich zitiere Sie mal kurz:

"Allein unser demokratisches Selbstverständnis, die Achtung des Grundgesetzes und der Rechte jedes Menschen sind völlig unvereinbar mit den Zielen der NPD. Auch ist es schwierig zu verstehen, warum man aus Demokratiemangel einer Partei Geld und Gehör verschaffen soll, die nicht jedem Menschen gleiche Rechte einräumt und damit ein mangelndes Verständnis von Demokratie quasi als Grundsatz hat."

Man schafft übrigens dieser Partei nicht aus Demkokratiemangel Gehör, sondern weil Sie eine legale, in der BRD nicht verbotene und damit nicht gegen das Grundgesetz verstoßende Partei ist. Allerdings: Die Mitglieder dieser Partei müssen sich gegen Zwänge und Anti-Demokraten Gehör verschaffen. Gehen Sie mal in eine Kreistagssitzung und erleben Sie Demokratie hautnah, wenn zwei von Bürgern frei gewählte Bürger durch alle anderen Parteien mit Nihtachtung abgestraft werden.
Der Staat ist nicht in der Lage diese Partei zu verbieten, weil die meisten Straftaten von Mitgliedern des eigenen Verfassungsschutzes begangen wurden. Schon vergessen ?

PS. Ich leide nicht unter Demokratiemangel. Deshalb soll es auch Piraten geben. Ich bezweifele nur, das diese auch irgendwann ein Schiff entern werden.
98maschr
08.10.2010, 08:17 Uhr
Die üblichen Halbwahrheiten
Es ist doch immer das Gleiche beim Herrn Buntfuß. Stammtischparolen noch und nöcher. Fakten? Fehlanzeige. Hauptsache er kann seinen Frust über was auch immer abbauen. Dann die immer gleichen 3-4 Kommentatoren, die mal eben aus der BRD eine Diktatur machen bei der man meinen könnte der BND sei schlimmer als die Stasi.

Sicherlich ist das absolut lächerlich, aber immerhin auch etwas erheiternd. Schließlich ist das ja gelebte Demokratie, wenn jeder seine geistigen Ergüsse von sich geben darf. Seien sie auch noch so substanzlos und unsinnig.
Retupmoc
08.10.2010, 09:36 Uhr
Nicht der BND
Für Sie lieber @98maschr dazu einige Fakten, natürlich auch für alle anderen Leser. Es geht nicht darum ob der BND schlimmer als die Stasi war. Völlig unsinnig. Natürlich war die Stasi schlimmer. Das heisst aber nicht im Umkehrschluß, das der BND demokratisch ist!

In der Definition von Demokratie steht u.a. folgendes:

Garantie der Grundrechte jedes Einzelnen gegenüber dem Staat, gegenüber gesellschaftlichen Gruppen (insbesondere religiösen Gemeinschaften) und gegenüber anderen Einzelpersonen

Gewaltenteilung zwischen den Staatsorganen Regierung [Exekutive], Parlament [Legislative] und Gerichten [Judikative]

Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit

Nehmen wir mal den ersten Punkt.

Beispiel Elena - Sie werden durch die Spreicherung Ihrer Daten praktisch nackt ausgezogen. Jeder Arbeitgeber kann wenn Sie sich bewerben sehen, ob sie krank waren, welche Krankheiten Sie haben. Aus den Daten sind sogar Ihre sexuellen Vorlieben zu entschlüsseln usw. Finden Sie das gut ? Meinen Sie nicht, das damit Ihre Grundrechte umgangen werden ?

Beispiel Schufa - eine Bekannte von mir wollte im Alter von 33 Jahren einen Kredit haben. Diese ist im Arbeitsprozess und verdient gut. Nach der Auskunft bei der Schufa lehnte die Bank ab, Ihr diesen Kredit zu geben. Begründung: es wäre mit 33 Ihr erster Kredit und da könne irgendwas nicht stimmen, wenn Sie noch keinen Kredit gehabt hätte. Klasse Aktion ! Der gläserne Mensch über den abgeurteilt wird.

Beispiel Gesetze:

Die Mehrheit der Bürger möchte keine Atomkraftwerke.
Die Mehrheit der Bürger möchte kein Hartz 4.
Die Mehrheit der Bürger möchte den Krieg in Afghanistan beenden.
Die Mehrheit der Bürger möchte nicht noch mehr Geld in Bänker und Griechen pumpen.

WARUM gibt es dann keine Volksbefragungen? ich denke Demokratie heisst, das Volk ist der Entscheidungsträger ?

In diesem Zusammenhang... Wieso wurden knapp 30 Prozent des Volkes die LINKS gewählt haben in Thüringen übergangen und ausgegrenzt? gelebte Demokratie?

Und damit der Artikel nicht ellenlang wird...
Nur noch ein Satz zur Meinungsfreiheit:

Sarrazin hatte eine Meinung gesagt und es mit Jobverlust bezahlt. Wenn ich ehrlich bin, ich kann diesen Menschen nicht leiden, aber ein Berufsverbot wegen einer Meinung?


Und jetzt entkräften Sie mir nur einen der genannten Punkte !
Georg66
08.10.2010, 13:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat
Martin
08.10.2010, 13:27 Uhr
Nichts neues von Rechts...
Die NPD hat ja gestern Abend zum Dialog nicht wirklich beigetragen, während man von der Theke aus der stattfinden Diskussion lauschte... (die Diskussion war übrigens gut, Danke für den Besuch!)

Was auch immer man mir mit diesem Zitat zeigen will, es funktioniert nicht. Ich spreche niemandem Rechte ab, sondern beziehe mich auf die Absichten der NPD. Welcher Ansichten und Gruppierungen sich diese Partei bedient und welche Gesinnungen da im Spiel sind, kann man nicht schönreden, egal, wie seriös man sich gern verstanden hätte. Deshalb funktioniert auch der Versuch der Solidarisierung über die bei Piraten kritisch betrachteten Staatsorgane wie Verfassungsschutz und BKA kaum. Auch habe ich wirklich kein Mitleid, wenn die NPD über Mangel an Demokratie klagt - es braucht wenig Fantasie, wie es um die Demokratie stände, würde die NPD regieren.


Ich vermute, dass die Nichtachtung, die der NPD entgegen schlägt, durch das Verhalten der Vertreter und Sympathisanten und die Vorkommnisse um ihre Veranstaltungen und Parteitage hart erarbeitet hat.


Die abgekauten Seeräuber-Analogien locken wohl keinen Hund mehr hinterm Ofen vor. Und selbst die eingebetteten Vorstellungen sind falsch: Die Piraten wollen nirgends die Macht übernehmen; als Zweckpartei geht es uns darum, unsere Themen besser vertreten zu sehen. Vielen Piraten gehen damit so weit, dass bei einer genügenden Behandlung unserer Themen durch andere Parteien eine Auflösung angedacht ist. Das ist freilich kaum Abzusehen; in Sachen Datenschutz, Bürgerrechte und Freiheit entsteht uns monatlich mehr und neue Arbeit. Lieb ist uns das nicht, weniger unbezahlte Arbeit stört kaum und es gäbe noch andere Baustellen... aber die Notwendigkeit kann kaum bestritten werden.
Kreisbuerger
08.10.2010, 18:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Eckenblitz
09.10.2010, 15:57 Uhr
Demokraten a`la DDR
Es wundert mich schon sehr, dass hier Kommentarschreiber versuchen den Artikel zu verunglimpfen. Da gibt es doch zwei Personen, die wollen uns glauben machen, wir hätten eine Demokratie.

Diese Personen haben sicher noch nichts von den Fraktionszwang besonders bei ach so demokratischen Parteien gehört. Hierbei tun sich die Regierungsparteiei besonders hervor, aber auch die SPD praktiziert so etwas. Wie kann es demokratisch sein, wenn die Kanzlerin, oder Westerwelle vorgibt, wie das einfache Parteivolk abzustimmen hat.

Schreiben Sie nur weiter Herr Buntfuß, lassen Sie sich nicht von zwei Kommentarschreibern davon abhalten. Denen gefällt nicht, was Sie schreiben. Es soll ja Leute geben die die Wahrheit nicht vertragen.

Eins zum Schluss, wenn sie die Artikel so gut kennen, dann haben sie auch sicher bemerkt, dass sie fast immer unter die Top 10 Liste kommen. Ich schätze genau das ärgert so manchen Parteisoldaten.
Alex Gösel
09.10.2010, 15:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Artikels
Kreisbuerger
09.10.2010, 17:50 Uhr
Beitragsdeaktivierungen / Wertes nnz-Team,
es ist mir bewusst, dass sie hier die Spielregeln gemacht haben und demzufolge auch überwachen. Wenn hier aber Beiträge als "nicht zum Thema" gehörend eingestuft werden und somit eine Deaktivierung die Folge ist, dann sollte dies auch mit der nötigen Konsequenz erfolgen.

Allzu oft lese ich mittlerweile auch, dass die Deaktivierung mit dem Hinweis: "kein Chat" begründet wird. An anderen Stellen gibt es aber unzählige Kommentare, die zumindest in Ansätzen diese Kriterien erfüllen und trotz allem veröffentlicht werden.

Wie gesagt, es sind ihre Regeln. Aber bitte setzen sie dann auch ihre selbstauferlegten Regeln konsequenter um. Ich selber überlege mittlerweile 3-mal, was ich schreibe. Dabei geht es aber weniger um Beleidigungen oder Anfeindungen, sondern vielmehr um politisch korrekte Formulierungen.

Ob das dann noch etwas mit Meinungsfreiheit und DEMOKRATIE zu tun hat, überlasse ich ihrer Wertung. Mit dieser Aussage möchte ich jetzt eigentlich nur den Bezug zu oben stehendem Artikel herstellen.

MfG
Peppone
10.10.2010, 00:43 Uhr
Wer ist denn gemeint,
lieber Kreisbürger? Es gab hier nur zwei Kommentatoren, die das Buntfuß'sche "Weltbild" in Frage stellten. Keiner von beiden wollte einen Chat mit Ihnen! Nehmen Sie das doch einfach zur Kenntnis.

Ich bin auch kein Demokrat al'a DDR, liebes Engelchen. Ich sage hier nur meine Meinung über platte Buntfuß'sche Verleumdungen! Ob Ihnen das gefällt oder nicht!

Sie, Engelchen, und der Kreisbürger sind nämlich nicht das Volk, zum Volk gehöre ich nämlich auch und noch viele andere Menschen mit vielen anderen Meinungen. Dauerkommentatoren der nnz mit Demokratieproblemen gehören zwar zum Volk, SIE SIND ABER NICHT DAS VOLK!
Mister X
10.10.2010, 10:56 Uhr
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