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Sa, 08:38 Uhr
09.10.2010

Donnerstag-Kirchplatz-Sundhausen

Es ist erstaunlich: Die Willensbekundungen vieler Sundhäuser Bürger gegen einen Autohof in der Nähe des Ortes haben mittlerweile schon Tradition und einen festen Termin: Donnerstagabend. So auch in dieser Woche....

Kirchplatz in Sundhausen am Donnerstagabend (Foto: privat) Kirchplatz in Sundhausen am Donnerstagabend (Foto: privat)

"Auch wir wollen einen Autohof für unsere Region in unserer Region und zwar für die Kraftfahrer auf der BAB 38 – ohne daß durch diesen Wohnqualität, Gesundheit der Menschen, Sicherheit, Ruhe und der Charakter unseres Dorfes über Generationen beeinträchtigt werden", so die einhellige Meinung der Bürgerinitiative.

Am Donnerstag dieser Woche, um 18:30 Uhr vor der Sundhäuser Kirche. Seit Monaten treffen sich engagierte Bürger hier Woche für Woche, um gemeinsam für die Belange ihres Ortes und seine Menschen aktiv zu sein. Immer wieder andere Gesichter tauchen auf. Vorgestern war das nicht anders. Diesmal waren zwei Gäste aus Bleicherode nach Sundhausen gekommen, um sich ein Bild über die in der Kritik eines ganzen Dorfes stehenden Planungen an dessen Ortsrand zu machen und mit den Bürgern vor Ort darüber zu sprechen.

Stuttgart, Bleicherode, Niederorschel, Nordhausen, Breitenbach, Menteroda, Meiningen – alles das sind Namen von Orten, wo durch den ruhigen und besonnenen Protest von Bürgern, die für ihre Rechte oder die Rechte anderer eingetreten sind, längst fest geglaubte Entscheidungen aufgrund eines öffentlich gemachten Bürgerwillens aufgehoben wurden - Demokratie. Vom Kind bis zum Rentner – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder schnell von der Arbeit mit dem Pkw – die Menschen wollen dabeisein in Sundhausen, sie wollen ihren Ort selbst gestalten, denn sie leben hier im Ort, der über Jahrhunderte hinweg ein Dorf war und kein Dorf mitten in einem Gewerbegebiet werden darf.

In den nächsten Wochen sind wieder Termine mit Verantwortungsträgern vorgesehen. Immer mehr Bürger wünschen, daß sich der Landkreis der Problematik eines Autohof-Standortes an der BAB 38 annimmt. Die Menschen wissen, daß eine verkleinerte Version des geplanten Mega-Autohofes über kurz oder lang wieder das Problem seiner Vergrößerung aufwerfen würde – sodann die gleiche Problematik erneut auf den Ort zurollen würde. Die Nutzung anderer vorhandener geeigneter Standorte ist das erklärte Ziel der Sundhäuser - nicht gegen, sondern für das Wohl aller Beteiligten !

Ab nächsten Donnerstag findet das Treffen bereits ab 18:00 Uhr statt – wie immer auf Sundhausens Kirchplatz.
Die Bürgerinitiative in Sundhausen
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
09.10.2010, 13:47 Uhr
und
genau mit diesem Satz zeigt die BI doch ihr wahres Gesicht:

"Die Nutzung anderer vorhandener geeigneter Standorte ist das erklärte Ziel der Sundhäuser - nicht gegen, sondern für das Wohl aller Beteiligten!"

Das Wohl aller Beteiligten ist der BI ja wohl doch sehr egal....Ihr Wohl zählt, das Wohl der Stadt und damit verbunden der Bürger ist den Sundhäuser vollkommen egal. Dieser Autohof bringt der Stadt angeblich Mehreinnahmen in hoher 6-stelliger Summe (ob die Zahl stimmt weiß ich nicht). Damit könnte durchaus das ein oder andere Projekt realisiert werden, was zur zeit vllt. auf grund leerer Kassen nicht realisiert werden kann. Sicherlich wird hier und da geld ohne Ende verschleudert, wo man sicher auch den Rotstift ansetzen kann. Aber diese Summe an einen anderen Standort außerhalb der Stadt anzusiedeln wäre eine riesen Dummheit der Rathausspitze und der man spätestens beim nächsten Haushalt um die Ohren hauen würde, dass sie einen unausgeglichenen Haushalt (ich hoffe sie verstehen wie ich das meine) haben oder wieder mal Kürzungen bei Kultur, Infrastruktur und Bildung beinhaltet....
Totofino
11.10.2010, 21:23 Uhr
Herr Hasebrink in SGH
Werter Insider, vielleicht lesen Sie das erste Mal Artikel oder Kommentare zum Autohof, anders kann ich mir Ihren Beitrag nicht erklären, die Sundhäuser (oder besser 75 % von ihnen) haben immer ganz offen die Meinung vertreten, dass an diesen Standort kein Autohof gehört, weil er zu nah am Ort wäre. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist Sundhausen 1995 der Stadt NDH schuldenfrei beigetreten, das heißt die Sundhäuser haben die Schulden nicht zu verantworten, nein mehr noch, Sundhausen ist einer von den Ortsteilen, die am meisten zu den Einnahmen der Stadt NDH beitragen.

Den Ausführungen von Frau Klaan zur Altstadtentwicklung konnte man entnehmen, dass die Stadt NDH seit 2005 keine Eigenmittel mehr aufbringen kann, um Fördermittel zu erhalten. Daraus kann man schlussfolgern, dass die Stadt NDH sich mit der Landesgartenschau 2004 finanziell verhoben hat. Auch wenn sich im Stadtbild der Stadt NDH vieles zum Positiven verändert hat, wären den Einnahmen entsprechende Investitionen angebracht gewesen, für dieses Missmanagement kann man die Sundhäuser wahrhaft nicht verantwortlich machen. Die Besucherzahlen waren für eine LGS viel zu hoch angesetzt. Geschäftsführerin dieser LGS war übrigens jene Frau Klaan, die jetzt sagt : „Wir brauchen für die Stadt NDH diesen Autohof an dieser Stelle“. Und wieder ist keine solide Bedarfsermittlung im Fall AH durchgeführt worden. Das heißt, er wird nur einen Bruchteil der Einnahmen bringen oder gar keine, weil die Investoren nur Verluste einfahren.

Es besteht die akute Gefahr, das wieder mehr Steuergelder vernichtet statt eingenommen werden. Mit einer früheren Öffentlichkeit hätte die Stadt NDH sich den Planungsentwurf, so wie er ausgeführt ist, übrigens sparen können (sprich Geld sparen).

Noch etwas zum Projektentwickler Herrn Hasebrink, der diesen AH so überdimensioniert geplant hat, weil er anscheinend keine Erfahrung mit AH hat, der nicht als Investor auftritt also kein Risiko trägt.

Ich habe dazu aus dem Raum SGH einen anonymen Brief erhalten. Mit der Aussage, dass Herr H. in den neuen Bundesländern nur „verbrannte Erde“ hinterlassen hat, nun sollte man mit solchen anonymen Aussagen sehr vorsichtig umgehen, also habe ich mich auf den Weg gemacht nach Blankenheim bei SGH, wo eine Fa. Hasebrink Immobilien und eine Immobilien Verwaltungs-gesellschaft laut Internet ansässig sein sollte, eigenartiger Weise war kein Briefkasten mit diesen Firmen beschriftet und auch ein Herr Hasebrink war dort nicht wohnhaft. Das ist doch komisch, oder ?

Ich würde mich freuen, wenn der anonyme Absender des Briefes sich noch einmal bei mir meldet, vielleicht könnten wir uns zu einem Vier Augen Gespräch treffen und Informationen austauschen, er würde selbstverständlich inkognito bleiben.

Ich denke, die Stadträte der Stadt NDH werden ihrer Kontrollfunktion der Verwaltung der Stadt Nordhausen gegenüber nachkommen und gewissenhaft entscheiden.

MfG
Retupmoc
12.10.2010, 09:02 Uhr
Da wäre mal das TV fällig...
Mal Herrn Escher vom MDR oder RTL Bescheid geben und die Briefkastenfirma besuchen. Mal sehen was da zu Tage kommt. Naja es wird wenig Zweck haben. Ich freue mich dann schon mal auf das Erotic - Center und den Kletterfelsen.
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