Sa, 15:18 Uhr
09.10.2010
nnz/kn-Tipp: Umdenken ist gefragt
Die Zahl der über 80-jährigen Deutschen wird bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent ansteigen. Das ergab eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Diese Entwicklung hat gravierende Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft.
Nicht zuletzt der Immobilienmarkt ist gefragt, das Angebot an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen.
Und auf was sollten ältere Menschen achten, die in der Stadt eine Wohnung kaufen oder mieten wollen? Susanne Tyll: "Die Wohnung sollte vor allem barrierefrei sein und barrierefrei zu erreichen sein, also nicht über Stufen oder einen Aufzug. Sie sollte breite Türen haben, vor allem auch im Badezimmer. In den Räumen muss überall ausreichend Platz sein, um sich zu bewegen."
Andreas Strobel von den Ergo Direkt Versicherungen: "Eine Unfallversicherung eignet sich für ältere Menschen, um die erheblichen Mehrkosten bei unfallbedingter Invalidität abzusichern - nötig ist dann oft ein Wohnungsumbau oder eine Haushaltshilfe. Da das Unfallrisiko mit dem Alter stetig ansteigt, haben wir die Unfall-Rente-Extra entwickelt: Der Leistungsanspruch für den Kunden erhöht sich - bei gleichbleibenden Beiträgen - mit jedem Lebensjahr."
Aktuell leben etwa 93 Prozent der älteren Menschen in ihrer eigenen, auch gemieteten Wohnung, nur ungefähr drei Prozent im Heim und die anderen im betreuten Wohnen oder in gemeinschaftlichen Wohnformen."
Autor: nnzNicht zuletzt der Immobilienmarkt ist gefragt, das Angebot an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen.
Der Trend geht in Richtung Stadt
Seit geraumer Zeit ist gerade bei Älteren eine eindeutige Tendenz zum Wohnen in der Stadt erkennbar. Susanne Tyll, Diplom-Pädagogin und Politologin aus Krefeld, ist Expertin für altersgerechtes Wohnen und Leben: "Die Infrastruktur und die sozialen Kontakte spielen eine große Rolle, wenn es ums Umziehen geht. Weil das Wohnen in der vertrauten oder auch neuen Umgebung nur gut funktioniert, wenn man sich auch gut versorgen kann."Und auf was sollten ältere Menschen achten, die in der Stadt eine Wohnung kaufen oder mieten wollen? Susanne Tyll: "Die Wohnung sollte vor allem barrierefrei sein und barrierefrei zu erreichen sein, also nicht über Stufen oder einen Aufzug. Sie sollte breite Türen haben, vor allem auch im Badezimmer. In den Räumen muss überall ausreichend Platz sein, um sich zu bewegen."
Mit Unfallversicherung vorsorgen
Trotz aller Bemühungen um altersgerechtes Wohnen: Mit den Jahren lassen die Sehkraft, das Reaktionsvermögen und die allgemeine Kondition unweigerlich nach, Stürze sind dann mit Abstand die Unfallursache Nummer eins. Sie sind nicht nur schmerzhaft und haben oft lange Krankenhausaufenthalte zur Folge - auch zu Hause ist danach oft nichts mehr, wie es war. Kann man dieses Unfallrisiko sinnvoll absichern?Andreas Strobel von den Ergo Direkt Versicherungen: "Eine Unfallversicherung eignet sich für ältere Menschen, um die erheblichen Mehrkosten bei unfallbedingter Invalidität abzusichern - nötig ist dann oft ein Wohnungsumbau oder eine Haushaltshilfe. Da das Unfallrisiko mit dem Alter stetig ansteigt, haben wir die Unfall-Rente-Extra entwickelt: Der Leistungsanspruch für den Kunden erhöht sich - bei gleichbleibenden Beiträgen - mit jedem Lebensjahr."
Daten und Fakten
Auch wenn die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland stark ansteigt: Der Großteil der älteren Menschen kann und will auch im Alter individuell wohnen. Susanne Tyll, Expertin für altersgerechtes Wohnen und Leben: "Die meisten wollen in ihrem vertrauten Umfeld älter werden, nur wenige zieht es in Hausgemeinschaften oder ins betreute Wohnen.Aktuell leben etwa 93 Prozent der älteren Menschen in ihrer eigenen, auch gemieteten Wohnung, nur ungefähr drei Prozent im Heim und die anderen im betreuten Wohnen oder in gemeinschaftlichen Wohnformen."


