eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 07:04 Uhr
15.10.2010

nnz-Forum: Ein Dorf wehrt sich ...

Wieder sind die Menschen auf der Straße – für ihren Ort, für ihre Gesundheit, für Ruhe, Sauberkeit und Sicherheit, gegen Stangentanz und Rotlicht - nur wenige Minuten vom örtlichen Kindergarten entfernt.

Protest in Sundhausen (Foto: privat) Protest in Sundhausen (Foto: privat)

Ein viertel Jahr ist seit Mitte Juli – dem Beginn eines Prozesses, den es so im Ort noch nicht gegeben hat, vergangen. Längst sind die Gremien, in denen über die Probleme der Sundhäuser gesprochen wird, nicht mehr die des Ortsteiles, längst interessieren sich Vertreter des Landkreises und darüber für die Ursachen – für das warum an diesem Platz gegen den Willen des Ortes ? „Macht weiter ... !“ ist der Rat, der den Sundhäusern von den unterschiedlichsten Seiten übermittelt wird. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“ – lautet die eine oder andere verständnisvolle Äußerung bei Verantwortungsträgern.

Unter dessen gehen die Gespräche zwischen Sundhäusern und ihren gewählten Vertretern des Stadtrates hoffnungsvoll weiter. Das Vertrauen war in den letzten Wochen bei den Sundhäuser Bürgern geschwunden. Immer fragwürdiger wird, ob es wirklich allein um die Versorgung der Kraftfahrer auf der BAB 38 gehen kann, ob es wirklich nur darum geht, diesen einen ruhigen preiswerten Platz zur Rast zu errichten.

Am kommenden Donnerstag, wenn die Glocken läuten – um 18:00 Uhr, werden sich wieder Menschen auf den Weg zu ihrem Kirchplatz begeben ...
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Retupmoc
15.10.2010, 07:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
geloescht.20220913
15.10.2010, 07:59 Uhr
Weltfremd
...gegen Stangentanz und Rotlicht - nur wenige Minuten vom örtlichen Kindergarten entfernt - haha! Was glaubt Ihr, in wie vielen Städten das nur wenige Sekunden vom nächsten Kindergarten entfernt stattfindet? Und niemand stört sich daran. Mitunter gehen sogar die Kinder der vermeintlich "leichten Damen" in diese Kindergärten.

Die verdienen mit ihrem Job nämlich auch "nur" den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder. Die Welt in Sundhausen ist inzwischen ganz schön weit von der realen Welt entfernt.
Quietschferkel
15.10.2010, 08:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
NDHler
15.10.2010, 08:33 Uhr
Die Überschrift ist falsch…
Ein Dorf wehrt sich ist falsch, Richtig muss es heißen: „Ein Teil des Ortsteiles wehrt sich…" denn längst nicht alle Sundhäuser sind gegen den Autohof! Es handelt sich hier um eine Minderheit! Diesen Eindruck habe ich nach Gesprächen mit einigen Sundhäusern.
Retupmoc
15.10.2010, 10:08 Uhr
Letzmalig
Ein Autohof braucht kein Rotlicht. Aus und basta. Und wenns es dem Betreiber nicht passt, soll er doch in Buxtehude inverstieren.

Solidarität mit den Sundhäuser Bürgern. Auch ich als Nordhäuser will nicht, das es dort gebaut wird.

Und in Gegensatz zu anderen, werde ich mich bei der nächsten Wahl auch daran erinnern, wer heute dafür war.
Totofino
15.10.2010, 10:49 Uhr
Was ist mehr 75 % oder 25 % ?
Laut Adam Riese sind 75 %, die dagegen unterschrieben haben die Mehrheit, von den restlichen 25 % ist nur ein Bruchteil dafür und ein größerer Teil unentschlossen.
Frau Mustermann
15.10.2010, 11:15 Uhr
Liebe Bürgerinitiative,
ich freu mich wirklich für Euch, dass Ihr lt. Eurem Beitrag die Mehrzahl der Bürger und Entscheidungsträger hinter Euch wisst. Ihr erfahrt eine riesige Unterstützung; so sagt Ihr selbst. Aber habt Ihr Euch vielleicht auch mal gefragt, ob die vielen, die sich nicht bei Euch melden eine andere Meinung haben könnten?

Ich gehöre zu der Mehrheit, die einen Autohof an der geplanten Stelle begrüßen wird. Seit Wochen reissen die Berichte über Euren "Aufstand" nicht ab. Im Gegenteil: Offensichtlich fühlt Ihr Euch durch die Vorgänge in Stuttgart noch mehr bestätigt... Das finde ich sehr bedauerlich - zumal der Autohof ja nicht auf Kosten der Steuerzahler gebaut wird.
NDHler
15.10.2010, 12:12 Uhr
Lieber Fisch
Sie können auch ruhig auf den Kommentar von Frau Mustermann antworten. Genau über diese Themen haben sie sich keine Gedanken gemacht. Auch gibt es keinerlei Kompromissfähigkeit in den Reihen der BI. Die pure Ablehnung, das ist das einzige was sie antreibt.

Übrigens ist das in Stuttgart ähnlich, da wird ein Projekt über Jahre geplant und mit dem Baubeginn erinnern sich einige (darunter leider auch eine Minderheit an Kaoten) daran, dass sie ja eigentlich dagegen sind. Ganz traurig finde ich, dass eine Partei wie die SPD auf diesen Karren aufspringt und gar einen Bürgerentscheid fordert.

Ich frage mich nur, wen will sie den fragen? Nur die Stuttgarter, oder alle Bahnreisenden, oder nur die Bahreisenden welche durch Stuttgart fahren… Alles nur Populismus!
Totofino
15.10.2010, 15:44 Uhr
Wir brauchen eínen AH an der A38
Ich antworte gerne, da der Beitrag sehr sachlich war, interressant wäre, warum Sie für einen AH an diesem Standort sind. Es mag erstaunen, aber ich bin auch der Meinung, dass wir an der A 38 im Bereich Thüringen einen AH benötigen, welcher Größe, sollte noch dringend geprüft werden, aber es gibt eben auch Alternativ-standorte, die weit genug von einer Wohnbebauung sind.

Es möge sich jeder einmal vorstellen, das sich 80 m von seiner Wohnstätte ein Autohof oder eine Spedition befindet, die Tag und Nacht pro Minute eine Lkw - Bewegung hat. Deshalb ist so ein großer Teil der Sundhäuser gegen diesen AH.

Ob in Stuttgart immer genügend Öffentlichkeit da war, können wir alle nicht einschätzen, in Sundhausen war die Öffentlichkeit auf jeden Fall ausgeschlossen bis zum 16.06.10.
Es gab 2002 schon einmal Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Standorten, lange nicht mit dem Vorhaben heute vergleichbar, danach wurde alles im stillen Kämmerlein behandelt.

Ob für uns oder gegen uns entschieden wird, ist übrigens noch lange nicht klar, es sind uns nur aufgeschlossene Stadträte entgegengetreten, das wollte der Artikelschreiber damit ausdrücken.

MfG
-Insider-
15.10.2010, 20:11 Uhr
das
problem ist einfach die haltung der sundhäuser. wenn ihr standpunkt wäre - autohof ja, aber kleiner und XX m weiter weg - dann gäbe es garantiert eine größere unterstützung für die sundhäuser. allerdings stellen sie sich von beginn an wie das opferlamm dar, was erst auf der schlachtbank merkt das es das opferlamm ist. dazu dann die bockige haltung ohne verhandlungsbereitschaft....das ist das was mich und einige andere sicherlich auch, stört.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)