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Mi, 16:09 Uhr
20.10.2010

Positive Entwicklung

Die seit Jahren fast ständige positive Entwicklung am Nordthüringer Arbeitsmarkt kann sich auch an mehreren Kerngrößen der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) belegen lassen. Hier die Einzelheiten...


Gab es im März 2006 noch 7.545 Bedarfsgemeinschaften im Landkreis Nordhausen, die von den Mitarbeitern der ARGE betreut wurden, so ist deren Zahl im September diesen Jahres auf 5.635 zurückgegangen.

Eine ähnliche Entwicklung macht ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller für die Zahl der Frauen und Männer aus, die sich im Leistungsbezug befinden. Auch der Blick auf eine Spanne von viereinhalb Jahren macht das deutlich: „Meine Mitarbeiter betreuten im vergangenen Monat 10.217 Personen, die von der ARGE Leistungen unterschiedlichster Art erhalten hatten. Dieser Zahl gegenüber stehen 13.361 Frauen, Männer und Kinder im März 2006.“

Noch enger für den Erfolg der Integrationsbemühungen der Arbeitsgemeinschaft steht der Verlauf der Kurve bei den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, also den Personen ab 15 Jahre. Hier wurden im Landkreis Nordhausen im März 2006 noch 10.416 Frauen und Männer registriert, so waren es im September diesen Jahres 7.635.

Anders sieht es im Bereich der Sozialgeldempfänger im Landkreis Nordhausen aus. Im März 2006 erhielten 2.905 Personen das Sozialgeld, im Vormonat (September 2010) waren es 2.524.

Geschäftsführer Müller: „Hinter diesen Zahlen stehen in erster Linie betroffene Kinder. Das deren Betreuungszahl nur unwesentlich zurückgegangen ist zeigt, dass es trotz Integration und Vermittlung von Erwachsenen in den Arbeitsmarkt nicht gelingt, in den Bedarfsgemeinschaften so viel Einkommen zu erzielen, das dies zur Ernährung einer gesamten Familie ausreicht. Um dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, muss die Bundespolitik die Weichen stellen. Ich denke da zum Beispiel an die Einführung eines Mindestlohnes.“
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
21.10.2010, 10:24 Uhr
Personalabbau
bei diesen Erfolgsmeldungen wäre doch eigentlich die Konsequenz das Personal abgebaut werden müsste. Sonst würden die Leute ja weniger für Ihr Geld tun?

Oder glaubt die Arge Ihren eigenen Zahlen nicht?
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