Nie wieder Faschismus
Zum Internationalen Holocaustgedenktag erinnern die Jusos Nordhausen an die Millionen Opfer der Nationalsozialistischen deutschen Diktatur...
Ricardo Adam, Kreisvorsitzender der Jusos Nordhausen erklärt dazu: Die nationalsozialistischen Verbrechen sind in ihrem historischen Ausmaß einzigartig
und werden notwendig immer mit der deutschen Geschichte verbunden sein. Der systematische Mord an Millionen Jüdinnen und Juden und anderen vom Regime verfolgten Menschen fand seine Entsprechung auch im Rückhalt der deutschen Bevölkerung.
Der bewusste Umgang mit dieser historischen Schuld muss uns mahnen, die Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Allzu oft beobachten wir im Alltag Situationen, in denen das Dritte Reich verharmlost wird, woraus sich die Befürchtung einer Schlussstrichmentalität ergibt. Wir möchten das Gedenken wachhalten, damit sich dieses Kapitel der deutschen Geschichte nicht wiederholt.
Adam sagt abschließend: Die immer wiederkehrenden Debatten um die Behandlung von Migrantinnen und Migranten und deren vermeintliche Integrationsunwilligkeit und auch die in Studien nachgewiesene, weit verbreitete Angst vor Menschen, die als nicht passend zur deutschen Gesellschaft wahrgenommen werden, zeigen, dass auch die gemeinsam erlebten Greultaten nicht automatisch zu einer toleranten Gesellschaft führen. Wir wollen das
Erinnern an die Einzigartigkeit der deutschen Verbrechen bewahren und rufen deshalb zu einem gesamtgesellschaftlichen Gedenken auf!"
Autor: nnz
Kommentare
Pe_rle
23.01.2011, 13:05 Uhr
Faschismus
Wir möchten das Gedenken wachhalten, damit sich dieses Kapitel der deutschen Geschichte nicht wiederholt.
So steht es oben im Bericht.
Und was machen deutsche Soldaten 2010 in Afganistan???????
Sie morden schon wieder.
Man hat aus zwei Weltkriegen die man angezettelt hat nichts gelernt.
Georg66
23.01.2011, 16:14 Uhr
Einzigartig ist...
nur die regelmäßige kollektive Verurteilung der (uns) Deutschen.
Wie lange und wie oft müssen wir uns Dinge vorwerfen lassen, an Deren wir weder selbst beteiligt waren, noch einen Einfluß hätten nehmen können.
Selbstverständlich sollte man an gewisse dunkle Momente in unserer Geschichte erinnern, doch unser Land ist nicht das einzigste, welches über solche Ereignisse berichten könnte.
Die Liste solcher Staaten wäre sicher endlos.
Doch mit einem immer wiederkehrenden Bombardement von Schuldzuweisungen wird man eine friedliche Zukunft nicht gestalten können.
Dem Israelischen Volk ist nicht gedient, wenn es der heutigen Jugend in Deutschland ständig versucht Mitschuld einzureden.
Langsam mal in sich selber gehen und fragen, wieso am östlichen Mittelmeer kein Frieden einkehren will, wäre vielleicht mal ein ganz neuer und moderner Weg, um Frieden zu schaffen.
Peppone
23.01.2011, 16:35 Uhr
Gehirn einschalten!
Natürlich sind die nationalsozialistischen Verbrechen einzigartig!
Und genau deshalb sollte man sie nicht mit der heutigen Behandlung von Migranten in einen Topf schmeißen! Diesen Unterschied sollte auch der Kreis-SPD Nachwuchs erkennen!
Integrationsunwilligkeit von Migranten hat nichts mit Nazis, Faschismus oder der "deutschen" Gesellschaft zu tun!
Wer von Migranten nichts einfordert, braucht sich auch nicht zu wundern, dass ein kleiner Migrantenstadl(staat) im Staat daraus wird! Soweit ich weiß vertritt Sarrazin (noch SPD) genau diese These! Der Mann hat doch recht!
Was sagen denn andere Jusos, außer des offiziellen" Herrn Adam, zu dem Thema?
Retupmoc
24.01.2011, 08:15 Uhr
Lebenserfahrung
Herr Adam verfügt mit seinen 19 ( oder sind es 20 Jahren ) nicht über die Lebenserfahrung um eigentlich über beide Themen sprechen zu können.
Thema 1 Nationalsozialismus:
Keine Frage. Das dunkelste Kapitel Europas. Diese Verbrechen dürfen niemals vergessen werden und jede Art der Verbreitung dieses Gedankengutes muss unterbunden werden. Deshalb Herr Adam würde ich an ihrer Stelle mal damit beginnen,konkret darauf zu drängen, die Internetseite von NDH-City abschalten zu lassen, den 4.6.2011 nicht zu einem braunen Tag in Nordhausen werden zu lassen und in ihrer Fraktion dafür zu sorgen, das die Gedenkstätte Lager Dora noch mehr Unterstützung erhält. Übrigens haben Mitglieder Ihrer Fraktion im Bundestag beschlossen einen Kampfeinsatz in Afghanistan zu führen. Man kann beides nicht miteinander vergleichen. Aber auch dort sterben unschuldige Menschen. Was sagen Sie der trauernden Mutter eines zehnjährigen afghanischen Kindes?
zu 2. Migranten:
Es gibt solche und solche. Ich persönlich würde übrigens des deutsche Wort Einwanderer verwenden, das klingt nicht so diskriminierend. Oder "ausländische Mitbürger"! Nur mal am Rande. Ich kenne in dieser Stadt eine Menge integrierter, netter und arbeitssamer Einwanderer. Schön das sie hier sind. Ich kenne aber auch eine ganze Reihe von arbeitsunwilligen, bildungsunwilligen und faulen Einwanderern, die ihre Sozialleistung beziehen, obwohl sie niemals in unser System einbezahlt haben. Weil es dann Einwanderer sind gibt es höchstens einmal den erhobenen Zeigefinger. Sanktionen? Nein. Hier wird gehätschelt und getätschelt. Und das muss dann auch mal gesagt werden, das das nicht richtig ist. Oder dreister, haben Sie eine andere Meinung?
NDHler
24.01.2011, 09:35 Uhr
Nie wieder Faschismus, Nie wieder Kommunismus!
Weder die eine noch die andere Diktatur sollte es in Deutschland wieder geben. Beide Diktaturen haben den Bürgern in Deutschland Gewalt und Unterdrückung durch die jeweils herrschenden gebracht. Stattdessen sollte die Demokratie in Deutschland mit Leben erfüllt werden. Perfekt ist auch dieses System noch nicht!
Die Möglichkeiten eines jeden einzelnen mitzugestalten sind in einer Demokratie wesentlich höher als in einer Diktatur! In einer Diktatur wird einem ja schon das Denken vorgegeben!
Übrigens, deutsche Soldaten sind keine Mörder!
Retupmoc
24.01.2011, 10:22 Uhr
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Goldene Auen
24.01.2011, 12:49 Uhr
Danke!
Schön, dass ich auch junge Leute in unserer Gesellschaft über die Vergangenheit Gedanken machen und auch mahnen. Sehr gut, Herr Adam!
Harzer_Wolf
24.01.2011, 13:13 Uhr
Bei Teil 1 belassen
Würde man diese Aussage bei Teil 1 belassen, wäre dies eine gute Aussage der SPD - Jusos. Leider gibt es noch einen zweiten Teil. Ich bezweifle das Herr Adam das Fachwissen hat, beurteilen zu können inwieweit sich Migranten integrieren oder nicht.
Ich kenne persönlich einige Menschen aus anderen Herkunftsländern, die sich nicht ernsthaft um das Erlernen der deutschen Sprache oder um Arbeit bemühen. Das muß man, sehr geehrter Herr Adam auch sagen dürfen, ohne in eine rechte Ecke gedrängt zu werden. Denn es ist die Wahrheit.
PS: Lieber NDHler - Soldaten sind immer Mörder, denn zu nichts anderem wird ein Krieg durchgeführt. Es geht entweder um Religion, Macht oder Profit. Da machen ein paar Menschenleben doch nichts aus. Das finden übrigens größere Teile der deutschen Bevölkerung so. Nie wieder hätte von deutschem Boden aus eine kriegerische Handlung erfolgen dürfen. Nun hat unsere Regierung den Schauplatz Afghanistan gewählt.
Ich würde mir wünschen, das Herr Adam auch gegen diesen Kriegseinsatz kämpft. Der 2. Weltkrieg ist beendet, dieser Kriegseinsatz - wenn auch nicht an Opferzahlen zu vergleichen - noch nicht.
kein nordhäuser
24.01.2011, 13:36 Uhr
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